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PDF-DokumentBau- und Bodenrecht Grundstücksrecht - Flurbereinigung

BVerwG - Bayerischer VGH
19.11.2020
9 B 40.19

Fortsetzung des Verfahrens nach Prozessvergleich

1. Auch nachträgliche Änderungen des Flurbereinigungsplans nach § 60 FlurbG bedürfen der Genehmigung durch die obere Flurbereinigungsbehörde gemäß § 58 Abs. 3 FlurbG.

2. Die Änderung der Abfindung eines Teilnehmers bedarf für ihre Wirksamkeit gegenüber den Beteiligten nicht der Genehmigung der oberen Flurbereinigungsbehörde (vgl. bereits BVerwG, Beschluss vom 18. Dezember 1959 - 1 CB 46.59 - wolterskluwer-online Rn. 30 und Urteil vom 13. Juni 1960 - 1 C 172.59 - RdL 1960, 274 <275>).

VwGO § 86 Abs. 1, § 106, § 132 Abs. 2 Nr. 1 und 3
FlurbG § 52, § 58 Abs. 3, § 60
GG Art. 103 Abs. 1

Aktenzeichen: 9B40.19 Paragraphen: Datum: 2020-11-19
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PDF-DokumentBau- und Bodenrecht Grundstücksrecht - Flurbereinigung

BVerwG - Bayerischer VGH
19.11.2020
9 B 46.19

Kein Drittschutz bei Zustimmung zur Nutzungsänderung

Das Zustimmungserfordernis der Flurbereinigungsbehörde bezweckt auch bei einer beab-sichtigten Änderung der Nutzungsart von Grundstücken (§ 34 Abs. 1 Nr. 1 FlurbG) den Erhalt von Gestaltungsmöglichkeiten für die Flurbereinigung; die Regelung ist deshalb nicht drittschützend (Fortführung von BVerwG, Urteil vom 25. April 1989 - 5 C 24.86 - Buchholz 424.01 § 34 FlurbG Nr. 3 S. 2).

VwGO § 42 Abs. 2, § 132 Abs. 2 Nr. 3
FlurbG § 34 Abs. 1 Nr. 1

Aktenzeichen: 9B46.19 Paragraphen: Datum: 2020-11-19
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PDF-DokumentBau- und Bodenrecht Grundstücksrecht - Flurbereinigung

BVerwG - OVG Lüneburg
26.8.2020
9 B 26.19

Fortführung einer Unternehmensflurbereinigung als vereinfachtes Flurbereinigungsverfahren

1. Der Beschluss über die Einleitung eines Unternehmensflurbereinigungsverfahrens wird nicht durch bloßen Zeitablauf unwirksam.

2. Zur (teilweisen) Umstellung eines Unternehmensflurbereinigungsverfahrens auf ein vereinfachtes Flurbereinigungsverfahren nach § 87 Abs. 3 Satz 2 FlurbG.

Aktenzeichen: 9B26.19 Paragraphen: Datum: 2020-08-26
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PDF-DokumentBau- und Bodenrecht Grundstücksrecht - Planfeststellung Flurbereinigung

BVerwG - OVG NRW
20.5.2020
7 B 13.19

Abwägungsfehler; Flurbereinigungsplan; Fortbestand des flurbereinigungsrechtlichen Sonderregimes; Gewässer; Pflicht zur Aufklärung des Sachverhalts von Amts wegen; Planfeststellungsbeschluss; Planfeststellungsverfahren; Sachverständigengutachten; Verfügungsbeschränkung; gemeindliche (Änderungs-)Satzung; planerische Abwägung; privatnützige Rechtspositionen;

Auswirkungen einer wasserrechtlichen Planfeststellung auf Einrichtungen der Flurbereinigung

Ein Planfeststellungsverfahren, das sich auf das Gebiet eines Flurbereinigungsplans und die danach geschaffenen Einrichtungen auswirkt, unterliegt weder den Verfahrensanforderungen des § 58 Abs. 4 Satz 2 FlurbG, noch ist das geplante Vorhaben an den materiellrechtlichen Vorgaben für die Bewertung eines Interesses am Fortbestand des flurbereinigungsrechtlichen Sonderregimes zu messen.

FlurbG § 58 Abs. 4 Satz 1 und 2
WHG § 68 Abs. 3 Nr. 2, § 70 Abs. 1 Halbs. 2
VwVfG § 75 Abs. 1 Satz 1 und 2
VwGO § 86 Abs. 1, § 132 Abs. 2

Aktenzeichen: 7B13.19 Paragraphen: Datum: 2020-05-20
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PDF-DokumentBau- und Bodenrecht Grundstücksrecht - Flurbereinigung

BVerwG - OVG Lüneburg
23.7.2019
9 B 27.18

Unternehmensflurbereinigung

Zugunsten eines einzelnen Vorhabens kann unter Umständen die Einleitung mehrerer getrennter Unternehmensflurbereinigungsverfahren gerechtfertigt sein.

FlurbG § 7 Abs. 1, § 87 Abs. 1, § 88 Nr. 4

Aktenzeichen: 9B27.18 Paragraphen: Datum: 2019-07-23
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PDF-DokumentBau- und Bodenrecht Grundstücksrecht - Flurbereinigung

BVerwG - OVG Sachsen-Anhalt
21.12.2015
9 B 45.15

Bodenordnung; Wertbemessung; Verkehrsflächen; Halbteilungsgrundsatz; Nutzung; Nutzungsänderung; tatsächliche Bebauung; Bodenwertbestimmung; Abfindung; Landabfindung; Wertverhältnisse; Bestimmung der Wertverhältnisse; Anfechtbarkeit; Teilentscheidungen; Wertermittlung; Zeitpunkt; Wertänderung; Gleichwertigkeit der Abfindung; neuer Rechtszustand; vorzeitige Ausführungsanordnung; vorläufige Besitzregelung; vorläufige Besitzeinweisung; Bodenordnungsplan.

1. Im Rahmen der Bodenwertbestimmung nach § 68 SachenRBerG, der im Verfahren nach §§ 64, 53 ff. LwAnpG sinngemäß anzuwenden ist, kommt es bei einem tatsächlich bebauten Grundstück auf die konkrete Nutzung nicht an; unabhängig davon ist grundsätzlich vom hälftigen Grundstückswert auszugehen.

2. Im Bodenordnungsverfahren richtet sich der Zeitpunkt für die Bestimmung der Wertverhältnisse gemäß § 63 Abs. 2 LwAnpG nach den Regelungen des Flurbereinigungsgesetzes. Maßgebend für die Bemessung der Landabfindung ist der Zeitpunkt, in dem der neue Rechtszustand an die Stelle des bisherigen tritt (§ 44 Abs. 1 Satz 3 FlurbG), hilfsweise der Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung vor dem Flurbereinigungsgericht. Eine unanfechtbare Wertfestsetzung ist der Ermittlung des Abfindungsanspruchs regelmäßig zu Grunde zu legen.

3. Die vorzeitige Ausführungsanordnung nach § 63 FlurbG gilt gemäß der Verweisung in § 63 Abs. 2 LwAnpG auch im Bodenordnungsverfahren. Sie wird nicht durch § 61a LwAnpG verdrängt.

GG Art. 103 Abs. 1
FlurbG §§ 44, 63 Abs. 1, § 65
LwAnpG §§ 53, 61a, 63 Abs. 2, § 64
SachenRBerG §§ 19, 68, 70
VerkFlBerG § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 2 Abs. 2 Nr. 1, § 5 Abs. 1, § 11 Abs. 2 Satz 2
VwGO § 108 Abs. 2, § 132 Abs. 1 Nr. 1, 3

Aktenzeichen: 9B45.15 Paragraphen: Datum: 2015-12-21
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PDF-DokumentBau- und Bodenrecht - Flurbereinigung

OVG Lüneburg
21.10.2015
15 MF 13/15

Unternehmensflurbereinigung - Anordnung der vorläufigen Besitzeinweisung
Zu den Voraussetzungen für die vorläufige Besitzeinweisung in einem Unternehmensflurbereinigungsverfahren hinsichtlich eines Gemüseanbaubetriebes, dessen Einlageflächen teilweise für das Unternehmen in Anspruch genommen worden sind.

FlurbG § 44, § 65, § 87, § 88
VwGO § 80

Aktenzeichen: 15MF13/15 Paragraphen: FlurbG§44 FlurbG§65 FlurbG§87 FlurnG§88 Datum: 2015-10-21
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19474

PDF-DokumentBau- und Bodenrecht Grundstücksrecht - Flurbereinigung

BVerwG - OVG Lüneburg
18.7.2014
9 B 39.14

Flurbereinigung; Flurbereinigungsbeschluss; Flurbereinigungsplan; Gehölze; Beseitigung von Gehölzen; Ersatzpflanzung; Ermessen; Kannvorschrift; Mussvorschrift; Verhältnismäßigkeitsgrundsatz; Überzeugungsgrundsatz; Beweiswürdigung.

Bei der Anordnung von Ersatzpflanzungen für widerrechtlich beseitigte Gehölze (§ 34 Abs. 3 FlurbG) steht der Flurbereinigungsbehörde kein Ermessen zu (gegen OVG Münster, AgrarR 1985, 298).

FlurbG § 34 Abs. 3, § 85 Nr. 6
VwGO § 108 Abs. 1

Aktenzeichen: 9B39.14 Paragraphen: Datum: 2014-07-18
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18455

PDF-DokumentBau- und Bodenrecht - Flurbereinigung

OLG Koblenz - LG Trier
28.12.2011
1 U 280/11

1. Ein Schadensersatzbegehren wegen fehlerhafter Wege- und Gewässerplanung im Flurbereinigungsverfahren - hier: Wiederherstellung und Nutzungsausfall eines zugeteilten Weinbergs - kann nicht im Wege der Amtshaftungsklage durchgesetzt werden. Der beteiligte Grundstückseigentümer bleibt auf die Rechtsbehelfe nach dem Flurbereinigungsgesetz verwiesen.

2. Es kann nicht ohne Weiteres angenommen werden, dass ein mit der Herstellung der gemeinschaftlichen Anlagen beauftragter Verband der Teilnehmergemeinschaften auch die - grundsätzlich der örtlichen Teilnehmergemeinschaft obliegende - Unterhaltungspflicht übernommen hat oder ihm auch nur Überwachungspflichten verblieben sind.

BGB § 839 Abs. 1, Abs. 3
FlurbG § 18 Abs. 1 Satz 2, § 26a Abs. 2, § 41 Abs. 1, Abs. 2, Abs. 5, § 59 Abs. 2, 149 Abs. 1
GG Art. 34

Aktenzeichen: 1U280/11 Paragraphen: BGB§839 FlurbG§18 FlusbG§26a FlurbG§41 FlurbG§59 FlurbG§149 GGArt.34 Datum: 2011-12-28
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PDF-DokumentBau- und Bodenrecht Grundstücksrecht - Flurbereinigung

OVG Rheinland-Pfalz
17.01.2007
8 C 11088/06.OVG

Baurecht; Bebauungsplan; Normenkontrolle; Normenkontrollantrag; Antragsbefugnis; Verkehrslärm; Verkehrsbelastung; Abwägung; Abwägungsgebot; Belang; privater Belang; geringfügige Betroffenheit; Auslegung; öffentliche Auslegung; Ausgleich; naturschutzrechtlicher Ausgleich; Gemeinde; Fläche; Flächen; EAE 1985/1995; Ausbaubreite; Straßenausbau; Entwicklungsgebot; Flurbereinigung; vorläufige Besitzeinweisung; Eigentum; Verfügungsrecht; unbefristetes Verfügungsrecht; Aufstellungsbeschluss; Spielplatz; Umweltbericht; UVP-Pflicht; Bekanntmachung; Anstoßfunktion; Bestimmtheit; Höhenlinien; Katasterkarte; Öko-Konto; Erforderlichkeit; städtebauliche Erforderlichkeit; Falschparker

Zur (fehlenden) Eignung von Grundstücken als "von der Gemeinde bereitgestellte Flächen" im Sinne von § 1 a Abs. 3 Satz 3 BauGB (Ausgleichsflächen), die der Gemeinde nur durch vorläufige Besitzeinweisung im Flurbereinigungsverfahren zugewiesen wurden.

BauGB F:2004 §§ 244, 2 Abs. 4
BauGB F:1998 §§ 1, 1a, 2a, 3, 8, 10, 214
UVPG §§ 2, 14b
LBauO § 11
VwGO § 47
FlurbG §§ 66, 34, 59

Aktenzeichen: 8C11088/06 Paragraphen: BauGB§244 BauGB§2 BauGB§1 BauGB§1a BauGB§2a BauGB§3 BauGB§8 BauGB§10 BauGB§210 LBauO§11 VwGO§47 FlurbG§66 Datum: 2007-01-17
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=10078

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