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PDF-DokumentNaturschutzrecht - Landschaftsschutz Sonstiges

OVG Greifswald - VG Greifswald
16.5.2018
1 M 327/18 OVG

Naturschutzrecht, Landschaftsschutzrecht einschl. Artenschutzrecht

Zu einer naturschutzrechtlichen Anordnung wegen des Umbruchs von Dauergrünland

VwGO § 80 Abs 3
DGrünErhG MV § 4 Abs 1

Aktenzeichen: 1M327/18 Paragraphen: Datum: 2018-05-16
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=21011

PDF-DokumentNaturschutzrecht - Naturschutzgebiete Sonstiges

OVG Greifswald - VG Greifswald
8.5.2018
1 L 92/16

Naturschutzrecht, Landschaftsschutzrecht einschl. Artenschutzrecht Zum Bestandsschutz von baulichen Anlagen in einem Nationalpark

NationalparkVO § 7

Aktenzeichen: 1L92/16 Paragraphen: Datum: 2018-05-08
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PDF-DokumentNaturschutzrecht - Schutzgebiete Sonstiges

OVG Lüneburg
4.5.2018
4 KN 258/17

Verkündung einer Naturschutzgebietsverordnung; Druck eines einzigen Papier-Exemplars des amtlichen Verkündungsblatts und zusätzliche Bereitstellung im Internet

1. § 14 Abs. 4 Satz 7 NAGBNatSchG erlaubt die Verkündung einer naturschutzrechtlichen Schutzgebietsverordnung nur im amtlichen Verkündungsblatt oder, sofern ein solches nicht vorhanden ist, im Niedersächsischen Ministerialblatt. Eine Verkündung im Internet, die nach der allgemeinen Regelung über die Verkündung kommunalen Ortsrechts in § 11 Abs. 1 Satz 2, Abs. 6 Satz 1 NKomVG möglich wäre, ist damit ausgeschlossen.

2. Aus § 11 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Sätze 1 und 2 NKomVG sowie § 14 Abs. 4 Satz 7 NAGBNatSchG ergibt sich, dass das von einer niedersächsischen Kommune als Verkündungs- und Bekanntmachungsorgan herausgegebene amtliche Verkündungsblatt als Papier-Druckschrift zu erscheinen hat.

3. § 11 Abs. 2 Satz 1 NKomVG, wonach das amtliche Verkündungsblatt in ausreichender Auflage erscheinen muss, verpflichtet niedersächsische Kommunen dazu, ihren Bürgern den Bezug des amtlichen Verkündungsblatts als Papier-Druckschrift zu ermöglichen. Es genügt nicht, ein einziges Exemplar zu drucken, das bei der Kommune zur Einsicht bereitgehalten wird.

4. Zur Setzung einer Äußerungsfrist im Rahmen der Gemeinden- und Behördenbeteiligung gemäß § 14 Abs. 1 NAGBNatSchG.

KomKörpRVöBekV ND § 2, § 1
BNatSchGAG ND § 14 Abs 2, § 14 Abs 1, § 14 Abs 4 S 7
KomVerfG ND § 11 Abs 1 S 2, § 11 Abs 2 S 1, § 11 Abs 3, § 11 Abs 6 S 1

Aktenzeichen: 4KN258/17 Paragraphen: Datum: 2018-05-04
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PDF-DokumentNaturschutzrecht - Sonstiges

BVerwG - Bayerischer VGH
21.12.2017
4 CN 8.16

Abgrenzbarkeit beim Objektschutz; Aufhebungsermessen; Aufhebungsverordnung; Auswirkungen auf europäisches Recht; Bestimmtheitsgrundsatz; Bindung an Feststellungen der Vorinstanz; FFH-Recht; Gebietsschutz; Landesrecht; Naturschutzrecht; Normenkontrolle; Normprüfungskompetenz; Normverwerfungskompetenz; Objektschutz; Paradigmenwechsel; Rechtsstaatsprinzip; Schutzkategorie; Unwirksamkeit einer Verordnung; Zuständigkeit; actus contrarius; geschützter Landschaftsbestandteil; höherrangiges Recht;

Erfolglose Revision gegen eine naturschutzrechtliche Aufhebungsverordnung

1. Der in § 29 BNatSchG geregelte "geschützte Landschaftsbestandteil" dient dem Objektund nicht dem Flächenschutz.

2. Für den Schutz nach § 29 Abs. 1 BNatSchG ist es erforderlich, dass die zu schützenden Objekte nicht schon selbst eine "Landschaft" bilden, sondern als abgrenzbare Einzelgebilde erkannt werden können.

3. Eine Rechtsverordnung, die nicht von § 29 BNatSchG gedeckt ist, ist von Anfang an (ex tunc) und ohne Weiteres (ipso iure) unwirksam. Sie kann zur Umsetzung der Vorgaben des Art. 4 Abs. 4 FFH-RL nichts beitragen; ihre Aufhebung verstößt nicht gegen Art. 6 Abs. 2 FFH-RL.

VwGO § 137 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2
BNatSchG § 20 Abs. 2, § 23 Abs. 1, § 24 Abs. 1 und 4, § 25 Abs. 1, § 26 Abs. 1,
BNatSchG § 27 Abs. 1, § 28, § 29 Abs. 1, § 32 Abs. 2 bis 4
BNatSchG 1976 §§ 17, 18
FFH-RL Art. 4 Abs. 4, Art. 6 Abs. 2
Aarhus-Konvention Art. 9 Abs. 3
BayNatSchG Art. 51 Abs. 1 Nr. 5

Aktenzeichen: 4CN8.16 Paragraphen: Datum: 2017-12-21
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PDF-DokumentNaturschutzrecht - Sonstiges

VG Lüneburg
18.8.2017
2 A 144/16

Naturschutzrechtliche Wiederherstellungsanordnung

1. Wird ein Eingriff i. S. d. § 14 BNatSchG ohne die nach § 17 Abs. 1 BNatSchG i.V.m. weiteren Rechtsvorschriften erforderliche Zulassung vorgenommen und ist die Naturschutzbehörde für die Erteilung dieser Zulassung zuständig, ist § 17 Abs. 8 BNatSchG für naturschutzrechtliche Wiederherstellungsanordnungen die gegenüber der Generalklausel des § 3 Abs. 2 BNatSchG vorrangige Spezialvorschrift.

2. Eine Befreiung nach § 67 Abs. 1 BNatSchG ist eine behördliche Zulassung i.S.d. § 17 Abs. 1 BNatSchG.

3. Eine auf § 3 Abs. 2 BNatSchG gestützte Wiederherstellungsanordnung kann das Gericht nicht auf der Grundlage des § 17 Abs. 8 BNatSchG aufrechterhalten, weil diese Normen auf der Rechtsfolgenseite derart beachtliche Unterschiede aufweisen, dass ein Austauschen der Ermächtigungsgrundlage durch das Gericht zu einer unzulässigen Wesensänderung führen würde.

BNatSchG § 14, § 17 Abs 1, § 17 Abs 8, § 3 Abs 2, § 39 Abs 1
BNatSchGAG ND § 5

Aktenzeichen: 2A144/16 Paragraphen: Datum: 2017-08-18
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=21120

PDF-DokumentNaturschutzrecht Prozeßrecht - ^Rechtsmittelrecht Sonstiges

OVG Greifswald - VG Greifswald
31.3.2017
1 M 493/16

Umweltschutz

1. Während der Begründungsfrist eingetretene Gründe sind für die Beschwerdeentscheidung auch dann zu berücksichtigen, wenn die Veränderung durch den Beschwerdeführer selbst herbeigeführt wurde.

2. Die naturschutzrechtlichen Befugnisse der unteren Naturschutzbehörden werden nicht dadurch eingeschränkt, dass die Überwachung und Durchsetzung des Umwandlungsverbotes für Dauergrünland den Staatlichen Ämter für Landwirtschaft und Umwelt zugewiesen ist.

VwGO § 80 Abs 5, § 146
BNatSchG § 44
DGrünErhG MV § 4
NatSchAG MV § 12 Abs 1 Nr 17

Aktenzeichen: 1M493/16 Paragraphen: Datum: 2017-03-31
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PDF-DokumentNaturschutzrecht - Naturschutzgebiete Sonstiges

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg
4.8.2016
4 BN 12.16

FFH-Gebiet; Gebietsausweisung; Meldeverfahren; Phase 2; Liste der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung; Vorabentscheidungsverfahren; Beweisantrag; Substantiierung.

Bei der Erstellung einer Liste der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung nach Art. 4 Abs. 2 Unterabs. 1 FFH-RL darf die Kommission keine anderen als die naturschutzfachlichen Gründe nach Anhang III Phase 2 FFH-RL beachten (im Anschluss an EuGH, Urteil vom 14. Januar 2010 - C-226/08 [ECLI:EU:C:2010:10], Stadt Papenburg - Rn. 30).

AEUV Art. 267 Abs. 1 Buchst. b
FFH-RL Art. 4 Abs. 2; Anhang III
VwGO § 86 Abs. 1 Satz 1

Aktenzeichen: 4BN12.16 Paragraphen: Datum: 2016-08-04
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19966

PDF-DokumentNaturschutzrecht - Naturschutzgebiete Sonstiges

OVG Berlin-Brandenburg - VG Frankfurt/Oder
21.12.2015
OVG 11 N 21.13

Naturpark; Naturschutzgebiet; Grenze; verbale Umschreibung; Wille des Verordnungsgebers; nur noch katastermäßig erfasstes Wegegrundstück als Grenze

VwGO § 43, § 86, § 124 Abs 2 Nr 1, § 124 Abs 2 Nr 2, § 124 Abs 2 Nr 5

Aktenzeichen: 11N21.13 Paragraphen: Datum: 2015-12-21
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19767

PDF-DokumentNaturschutzrecht Staatsrecht - Sonstiges

BVerwG - OVG Sachsen-Anhalt - VG Magdeburg
10.4.2013
4 C 3.12

Bundeswehr; Tiefflugübungen; FFH-Gebiet; anerkannte Naturschutzvereinigung; Mitwirkungsrecht; „Befreiung“; andere Entscheidung; habitatschutzrechtliche Ge- und Verbote; Verträglichkeitsprüfung; Abweichungsentscheidung; „aufgedrängte Prüfung“; fachrechtliches Trägerverfahren; Sicherheitsmindesthöhen; Mindestflughöhen; luftverkehrsrechtliche Abweichungsentscheidung; Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung; Freistellung von habitatschutzrechtlichen Verfahrensanforderungen (verneint); Entscheidungskompetenz der Bundeswehr; Verteidigungsauftrag; verteidigungspolitischer Beurteilungsspielraum; behördeninternes Entscheidungsverfahren; „Sachverstandspartizipation“; naturschutzfachlicher Sachverstand; Ad-hoc-Entscheidung; Gefahr im Verzug; Geheimhaltungsinteresse; „Projekt“; wirkungsbezogener Begriff; eingrenzende Präzisierung; Grundentscheidung; Zurückverweisung.

1. Die Bundeswehr ist im Rahmen ihrer Befugnis, von den luftverkehrsrechtlich vorgegebenen Mindestflughöhen abzuweichen (§ 30 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1 LuftVG), von den habitatschutzrechtlichen Verfahrensschritten gemäß § 34 Abs. 1 und Abs. 3 bis 5 BNatSchG nicht freigestellt.

2. Die Mitwirkung anerkannter Naturschutzverbände bei einer habitatschutzrechtlich erforderlichen Abweichungsentscheidung gemäß § 63 Abs. 2 Nr. 5 BNatSchG ist verfahrensrechtlich auf die Vorbereitung der Entscheidung und inhaltlich auf die Einbringung naturschutzfachlichen Sachverstandes beschränkt.

FFH-RL Art. 6 Abs. 3 und 4
V-RL Art. 4 Abs. 4
GG Art. 87a Abs. 1
BNatSchG § 34 Abs. 1, Abs. 3 bis 5; § 63 Abs. 2 Nr. 5
LuftVG § 30 Abs. 1 Satz 1 und 3, Abs. 2 Satz 1
WaStrG § 48
VwVfG § 9; § 28 Abs. 2 Nr. 1 und 2, Abs. 3; § 29 Abs. 2

Aktenzeichen: 4C3.12 Paragraphen: Datum: 2013-04-10
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=17683

PDF-DokumentNaturschutzrecht - Sonstiges

OVG Lüneburg - VG Hannover
8.3.2013
12 LA 260/12

Naturschutzrechtliche Eingriffsregelung im immissionsschutzrechtlichen Verfahren

Der bloße Verzicht auf einen genehmigten Eingriff in Natur und Landschaft ist für sich genommen nicht geeignet, als Ausgleichs- bzw. Ersatzmaßnahme i. S. v. § 15 Abs. 2 BNatSchG für einen anderen Eingriff zu dienen.

BNatSchG § 15 Abs 2

Aktenzeichen: 12LA260/12 Paragraphen: BnatSchG§15 Datum: 2013-03-08
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=17747

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