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PDF-DokumentErbrecht Grundstücksrecht - Testamentvollstreckung Grundbuchrecht

OLG München - AG Rosenheim
30.1.2019
34 Wx 181/18

1. Endet eine als reine Abwicklungsvollstreckung angeordnete Testamentsvollstreckung nach materiellem Recht infolge vollständiger Aufgabenerledigung, so wird das Grundbuch hinsichtlich des eingetragenen Testamentsvollstreckervermerks unrichtig.

2. Zur Grundbuchberichtigung durch Löschung des Vermerks bedarf es grundsätzlich eines formgerechten Nachweises der Aufgabenerledigung durch Urkunde.

BGB § 894, § 2203
GBO § 22, § 29, § 52

Aktenzeichen: 34Wx181/18 Paragraphen: Datum: 2019-01-30
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=38530

PDF-DokumentErbrecht - Testament Erben

BGH - OLG Schleswig - AG Husum
16.1.2019
IV ZB 20/18
IV ZB 21/18

Ein Auslandsaufenthalt im Sinne des § 1944 Abs. 3 BGB liegt jedenfalls dann nicht vor, wenn sich einer der beiden gesetzlichen Vertreter eines minderjährigen Erben bei dem Beginn der Frist lediglich für einige Stunden zu einem Tagesausflug im Ausland aufhält und planmäßig noch am selben Tag an seinen Wohnort im Inland zurückkehrt.

BGB § 1944 Abs 3

Aktenzeichen: IVZB20718 Paragraphen: Datum: 2019-01-16
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PDF-DokumentErbrecht - Testamentvollstrecker Kostenrecht

OLG Hamburg - AG Hamburg-Blankenese
26.9.2017
2 W 83/16

1. Verfahren auf Erteilung eines Testamentsvollstreckerzeugnisses und auf Entlassung des Testamentsvollstreckers sind voneinander zu trennen.

2. Das Tätigkeitsverbot des § 45 Abs. 2 Nr. 1 BRAO steht der Wirksamkeit einer Ernennung des Rechtsanwalts als Testamentsvollstrecker nicht entgegen, wenn der Erblasser den Rechtsanwalt in dessen Funktion als Gegnervertreter kennen und schätzen gelernt hat und ihn dennoch (oder gerade deshalb) zu seinem Testamentsvollstrecker bestimmt.

BRAO § 45 Abs 2 Nr 1

Aktenzeichen: 2W83/16 Paragraphen: Datum: 2018-09-26
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PDF-DokumentErbrecht - Testamentvollstrecker

OLG Hamburg - AG Hamburg-Harburg
4.7.2018
2 W 32/18

1. Für ein stillschweigendes Ersuchen des Erblassers an das Nachlassgericht, bei Wegfall des ausgewählten Testamentsvollstreckers eine Ersatzperson zu bestellen, spricht es, wenn es dem Erblasser bei der Anordnung der Testamentsvollstreckung weniger um die ausgewählte Person als vielmehr um sein Interesse an einer ordnungsgemäßen Nachlassabwicklung ging.

2. Das Nachlassgericht muss einer entsprechenden Anregung nicht zwingend nachkommen, sondern kann von der Bestellung absehen, wenn die Höhe der testamentarisch festgelegten Vergütung für neutrale Dritte unattraktiv ist und die Erben so zerstritten sind, dass von der Bestellung keine befriedende Wirkung zu erwarten ist.

BGB § 2038, § 2200, § 2227

Aktenzeichen: 2W32/18 Paragraphen: Datum: 2018-07-04
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PDF-DokumentErbrecht - Testament Kostenrecht

BGH - LG Wiesbaden - AG Wiesbaden
22.2.2018
IX ZR 115/17

1a. Die auftragsgemäß auf den Entwurf eines Testaments beschränkte Tätigkeit eines Rechtsanwalts ist als Beratung und nicht als Betreiben eines Geschäfts zu vergüten.

1b. Der auftragsgemäße Entwurf zweier abgestimmter Testamente ist keine die Geschäftsgebühr auslösende Mitwirkung bei der Gestaltung eines Vertrags.

2. Teilt der Rechtsanwalt dem Mandanten eine den gesetzlichen Anforderungen formal entsprechende, aber inhaltlich falsche Berechnung seiner Vergütung mit, kann er die tatsächlich entstandene Vergütung einfordern, soweit sie die berechnete Vergütung nicht übersteigt (Bestätigung von BGH, Urteil vom 24. Mai 2007, IX ZR 89/06, NJW 2007, 2332).

RVG § 10 Abs 1 S 1, § 10 Abs 2, § 34 Abs 1
RVG-VV Vorbem 2.3 Abs 3, Nr 2300

Aktenzeichen: IXZR115/17 Paragraphen: Datum: 2018-02-22
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=37698

PDF-DokumentErbrecht - Testament Erben

OLG Hamburg - AG Hamburg-Blankenese
13.2.2018
2 W 22/17

Eine in einem gemeinschaftlichen Testament enthaltene Klausel, der zufolge der Überlebende „über das Erbe der oder des Erstversterbenden frei verfügen kann“, bezieht sich bei Fehlen von Anhaltspunkten für eine abweichende Auslegung nur auf die Verfügungsbefugnis unter Lebenden und steht daher einer die Schlusserben beschränkenden Anordnung einer Testamentsvollstreckung durch den Überlebenden entgegen.

BGB § 2020 Abs 2 Alt 2, § 2270, § 2271 Abs 1, § 2271 Abs 2, § 2296 Abs 2

Aktenzeichen: 2W22/17 Paragraphen: Datum: 2018-02-13
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PDF-DokumentErbrecht - Testament

BGH - OLG Köln - LG Köln
30.1.2018
X ZR 119/15

1. Verfügt ein Erblasser in einem Testament umfassend über sein Vermögen, so kann dies jedenfalls dann als konkludenter Widerruf einer früheren entgegenstehenden rechtsgeschäftlichen Erklärung anzusehen sein, wenn der Erblasser sich von dieser Erklärung auch schon zu Lebzeiten jederzeit hätte einseitig lösen können.

2. Das Bewusstsein, in einem Testament die Verteilung des Vermögens umfassend zu regeln, schließt das Bewusstsein, dass damit etwaige entgegenstehende frühere Verfügungen widerrufen werden, mit ein. Ein gesondertes Erklärungsbewusstsein, das gezielt auf den Widerruf einer bestimmten Willenserklärung gerichtet ist, ist darüber hinaus nicht erforderlich.

3. Eine Willenserklärung in einem in amtliche Verwahrung genommenen Testament ist gegenüber jedem als abgegeben anzusehen, den es angeht, auch wenn er in dem Testament nicht bedacht ist.

BGB § 131 Abs 1 S 2

Aktenzeichen: XZR119/15 Paragraphen: Datum: 2018-01-30
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PDF-DokumentErbrecht - Testament Anfechtungsrecht Testamentvollstreckung

OLG Frankfurt - AG Frankfurt
26.5.2017
21 W 51/17

Beschwerde durch nicht antragstellenden Miterben

Auch der nicht antragstellende Miterbe, dessen Erbanteil der Testamentsvollstreckung unterliegt, ist befugt, den Ausschließungsbeschluss nach § 439 FamFG im Wege der befristeten Beschwerde anzufechten.

BGB § 1970
FamFG § 59, § 454

Aktenzeichen: 21W51/17 Paragraphen: Datum: 2017-05-26
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PDF-DokumentErbrecht Prozeßrecht - Erblasser Testament Nachlaßverwalter Schiedsverfahren

BGH - OLG Stuttgart
17.5.2017
IV ZB 25/16

Streitigkeiten über die Entlassung eines Testamentsvollstreckers können in einer letztwilligen Verfügung nicht einseitig durch den Erblasser unter Ausschluss der staatlichen Gerichtsbarkeit einem Schiedsgericht zugewiesen werden.

ZPO § 1066
BGB § 2227

Aktenzeichen: IVZB25/16 Paragraphen: ZPO§1066 BGB§2227 Datum: 2017-05-17
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PDF-DokumentErbrecht - Testament

OLG Celle - AG Cuxhaven
10.4.2017
6 W 36/17

Wirksamkeit einer testamentarischen Auflage

Die Erbeinsetzung unter der Auflage, den Nachlass in eine zu gründende Stiftung einzu-bringen, deren Zweck der Erblasser nicht bestimmt hat, ist unwirksam.

BGB § 2193 Abs 1

Aktenzeichen: 6W36/17 Paragraphen: BGB2193 Datum: 2017-04-10
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