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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Gewinnabführungsvertrag Bilanzrecht

BGH - OLG Stuttgart - LG Stuttgart
20.1.2021
IV ZR 318/19

1. Die Gewinnabführung aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages fällt nicht unter die Ausschüttungssperre für den Bilanzgewinn gemäß § 56a Abs. 2 Satz 3 VAG F.: 3. April 2013 (= § 139 Abs. 2 Satz 3 VAG F.: 1. April 2015).

2. Zur Ermittlung des Sicherungsbedarfs gemäß § 153 Abs. 3 Satz 3 VVG F.: 1. August 2014 i.V.m. § 56a Abs. 3, 4 VAG F.: 3. April 2013 (Fortführung Senatsurteil vom 27. Juni 2018 - IV ZR 201/17, BGHZ 219, 129).

VVG vom 01.08.2014 § 153 Abs 3 S 3
VAG vom 03.04.2013 § 56a Abs 2 S 3, § 56a Abs 3, § 56a Abs 4
VAG vom 01.04.2015 § 139 Abs 2 S 3

Aktenzeichen: IVZR318/19 Paragraphen: Datum: 2021-01-20
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Aktiengesellschaften Aufsichtsrat

OLG Frankfurt - LG Frankfurt
29.12.2020
5 U 231/19

Anfechtbarkeit von Entlastungsbeschlüssen wegen unrichtiger Auskunft nur bei Relevanz

Aktienrecht: Verwaltungsorgane müssen Aktionärsfragen nur im erforderlichen Umfang beantworten. Dies richtet sich nach dem konkreten Tagesordnungspunkt. Werden Fragen nicht ordnungsgemäß, unzutreffend oder unzureichend beantwortet führt dies nur dann zur Anfechtbarkeit, wenn die Antworten für die Willensbildung der Aktionäre erforderlich waren.

AktG § 131

Aktenzeichen: 5U231/19 Paragraphen: Datum: 2020-12-29
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Aktiengesellschaften Aufsichtsrat

OLG München - AG München
22.12.2020
31 Wx 436/20

1. Eine gerichtliche Bestellung von Mitgliedern des Aufsichtsrates in analoger Anwendung des § 104 AktG kommt nicht allein deshalb schon in Betracht, weil deren Wahl angefochten wurde.

2. Eine analoge Anwendung des § 104 AktG setzt vielmehr eine Situation voraus, die einer akuten Handlungsunfähigkeit der Gesellschaft gleichkommt.

3. Eine aufschiebend bedingte und auf den Zeitpunkt des Beschlusses rückwirkende gerichtliche Bestellung von Mitgliedern des Aufsichtsrates ist abzulehnen, da das Auswahlermessen des Registergerichts hierdurch unzulässig beeinträchtigt und die Wahlanfechtungsklage entwertet würde.

AktG § 104

Aktenzeichen: 31Wx436/20 Paragraphen: Datum: 2020-12-22
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Insolvenz Haftungsrecht Kommanditgesellschaft

BGH - OLG Hamm - LG Dortmund
15.12.2020
II ZR 108/19

Die persönliche Haftung des Kommanditisten nach §§ 171, 172 Abs. 4, § 161 Abs. 2, § 128 HGB besteht bei Insolvenz der Gesellschaft jedenfalls für solche Gesellschaftsverbindlichkeiten, die bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründet worden sind. Auf die insolvenzrechtliche Einordnung dieser Verbindlichkeiten kommt es dabei nicht an.

HGB § 128, § 160, § 161 Abs 2, § 171, § 172 Abs 4

Aktenzeichen: IIZR108/19 Paragraphen: Datum: 2020-12-15
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Auskunftsrecht Sonstiges

OLG Frankfurt - LG Frankfurt
1.12.2020
21 W 137/20

Unzumutbare Einsicht in Handelsbücher und Geschäftsunterlagen während der Corona-Pandemie in vollgestelltem Kellerraum

1. Ob und in welcher Weise die Gesellschaft den Gesellschafter bei der Einsicht in ihre Bücher und Schriften im Einzelfall aktiv zu unterstützen hat, richtet sich nach dem Gebot der Verhältnismäßigkeit. Abzuwägen ist die hierdurch verursachte Belastung der Gesellschaft gegen die Erschwerung der Ausübung des Einsichtsrechts ohne die Unterstützung.

2. Die gebotene Abwägung kann im Einzelfall dazu führen, dass während der Corona-Epedemie zur Einhaltung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts dem Gesellschafter eine Einsichtnahme außerhalb der Geschäftsräume der Gesellschaft zu ermöglichen ist.

GmbHG § 51a

Aktenzeichen: 21W137/20 Paragraphen: Datum: 2020-12-01
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - GmbH-Recht Insolvenz

BGH - OLG Frankfurt - LG Wiesbaden
18.11.2020
IV ZR 217/19

Der in § 64 Satz 1 GmbHG geregelte Anspruch der Gesellschaft gegen die Geschäftsführer auf Ersatz von nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft oder nach Feststellung ihrer Überschuldung geleisteten Zahlungen ist ein gesetzlicher Haftpflichtanspruch auf Schadensersatz im Sinne von Ziffer 1.1 ULLA.

GmbHG § 64 S 1
VermSchAVB Nr 1.1

Aktenzeichen: IVZR217/19 Paragraphen: Datum: 2020-11-18
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - GmbH-recht Sonstiges

BGH - OLG Brandenburg - LG Neuruppin
10.11.2020
II ZR 211/19

Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist durch die negative Legitimationswirkung des § 16 Abs. 1 Satz 1 GmbHG nicht gehindert, einen nach einem möglicherweise fehlgeschlagenen Einziehungsversuch aus der Gesellschafterliste entfernten, aber materiell bestehenden Geschäftsanteil aus einem in der Person des materiell berechtigten Gesellschafters liegenden wichtigen Grund einzuziehen.

GmbHG § 16 Abs 1 S 1

Aktenzeichen: IIZR211/19 Paragraphen: Datum: 2020-11-10
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - BGB-Gesellschaft

BGH - Kammergericht - LG Berlin
27.10.2020
II ZR 150/19

Auch eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die keine Publikumsgesellschaft ist, kann nach ihrer Auflösung, vertreten durch den Liquidator, Nachschüsse zum Zweck des Ausgleichs unter den Gesellschaftern einfordern.

BGB § 735 S 1

Aktenzeichen: IIZR150/19 Paragraphen: Datum: 2020-10-27
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - GmbH-Recht Insolvenz

BGH - OLG Dresden - LG Chemnitz
27.10.2020
II ZR 355/18

Eine masseschmälernde Zahlung aus dem Vermögen einer insolvenzreifen Gesellschaft gemäß § 64 Satz 1 GmbHG kann grundsätzlich nicht durch eine Vorleistung des Zahlungsempfängers kompensiert werden.

GmbHG § 64 S 1, § 64 S 2

Aktenzeichen: IIZR355/18 Paragraphen: Datum: 2020-10-27
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=40533

PDF-DokumentGesellschaftsrecht - GmbH-Recht Kommanditgesellschaft Geschäftsführer Geschäftsführung

BGH - Kammergericht - LG Berlin
13.10.2020
II ZR 359/18

1. Die Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis des geschäftsführenden Gesellschafters einer Kommanditgesellschaft ist ein relativ unentziehbares Recht.

2. Der Eingriff in ein relativ unentziehbares Recht ist rechtmäßig, wenn dies im Interesse der Gesellschaft geboten und für den betroffenen Gesellschafter unter Berücksichtigung der eigenen schutzwürdigen Belange zumutbar ist oder er dem Eingriff zugestimmt hat. Dass eine Entziehung der Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis im Interesse der Gesellschaft liegt, erfüllt diese Voraussetzungen nicht.

HGB § 119, § 161 Abs 2

Aktenzeichen: IIZR359/18 Paragraphen: Datum: 2020-10-13
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=40427

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