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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Versicherungsvertragsrecht Lebensversicherungsrecht

OLG Köln - LG Köln
21.05.2003 5 U 51/00
Versicherungsrecht, Rücktritt des Versicherers
1. Erklärt der Versicherer im Falle einer Lebensversicherung mit eingeschlossener Berufsunfähigkeitsversicherung den Rücktritt, so muss sich aus der Erklärung eindeutig ergeben, welche Versicherung vom Rücktritt erfasst sein soll.

2. Einen allgemeinen Grundsatz, dass der Rücktritt im Zweifel beide Versicherungen betrifft, gibt es nicht.

3. Fehlt es an der Notwendigen Eindeutigkeit, ist die Rücktrittserklärung zur Ermittlung, welche Versicherung betroffen ist, nach Maßgabe der §§ 133, 157 BGB auszulegen.
VVG § 20 II,
BGB §§ 133, 157

Aktenzeichen: 5U51/00 Paragraphen: VVG§20 BGB§133 BGB§157 Datum: 2030-05-21
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Versicherungsvertragsrecht Belehrungsrecht

OLG Karlsruhe - LG Baden-Baden
22.5.2015
12 U 122/12 (14)

Die Widerspruchsbelehrung nach § 5a VVG a.F. muss einen Hinweis auf die einzuhaltende Form (hier: Schriftlichkeit) enthalten. Ein bloßer Hinweis darauf, dass der Widerspruch abzusenden ist, genügt nicht.

Im Rahmen der bereicherungsrechtlichen Abwicklung eines wegen wirksamen Widerspruchs nicht zustande gekommenen Lebensversicherungsverhältnis kann sich der Versicherer nicht auf eine Entreicherung wegen vom ihm gezahlter Vermittlerprovisionen berufen.

Zur Ermittlung gezogener Nutzungen.

Aktenzeichen: 12U122/12 Paragraphen: Datum: 2015-05-22
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Versicherungsvertragsrecht

BGH - LG Stuttgart - AG Stuttgart
8.4.2015
IV ZR 103/15

Der nach einem Widerspruch gemäß § 5a VVG a.F. geltend gemachte Bereicherungsanspruch ist nicht schon mit jeder einzelnen Prämienzahlung, sondern erst mit Ausübung des Widerspruchsrechts im Sinne von § 199 Abs. 1 Nr. 1 BGB entstanden.

VVG § 5a aF
BGB § 199 Abs 1 Nr 1, § 812 Abs 1 S 1 Alt 1

Aktenzeichen: IVZR103/15 Paragraphen: BGB§199 BGB§812 VVG§5a Datum: 2015-04-08
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Versicherungsvertragsrecht Lebensversicherungsrecht

OLG Celle - LG Verden
2.4.2015
8 U 283/14

Keine generelle Begrenzung des Mindestrückkaufswertes auf die Hälfte der vom Versicherungsnehmer eingezahlten Prämien.

Das mit den Rechnungsgrundlagen der Prämienkalkulation berechnete ungezillmerte Deckungskapital kann im Einzelfall auch über die Summe der vom Versicherungsnehmer insgesamt eingezahlten Prämien hinausgehen.

VVG § 169

Aktenzeichen: 8U283/14 Paragraphen: VVG§169 Datum: 2015-04-02
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Versicherungsvertragsrecht Lebensversicherungsrecht

OLG Bremen - LG Bremen
19.3.2015
3 U 34/14

Lebensversicherung: Treuwidrige Berufung des Versicherungsnehmers auf die Unwirksamkeit eines Lebensversicherungsvertrags (sog. Policenmodell)

Ein Versicherungsnehmer kann sich nach Treu und Glauben nicht auf die Unwirksamkeit eines nach dem Policenmodell gemäß § 5a Abs. 1 VVG a.F. geschlossenen Lebensversicherungsvertrages berufen und die Rückzahlung der jahrelang gezahlten Prämien verlangen, wenn er ordnungsgemäß belehrt wurde und den Vertrag jahrelang und unter Vereinbarung von Änderungswünschen durchgeführt hat.

BGB § 280 Abs 1, § 812 Abs 1 S 1, § 818 Abs 1
VVG § 5a Abs 1 aF

Aktenzeichen: 3U34/14 Paragraphen: BGB§280 BGB§812 BGB§818 VVG§5a Datum: 2015-03-19
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Versicherungsvertragsrecht Lebensversicherungsrecht

KG Berlin - LG Berlin
13.2.2015
6 U 179/13

1. Auf den Rücktritt des Versicherungsnehmers von dem Lebens-/Rentenversicherungsvertrag gemäß § 8 Abs. 5 VVG a. F. ist die Bestimmung des § 176 VVG a. F. nicht anzuwenden; die Rückabwicklung erfolgt gemäß § 346 ff. BGB.

2. Der Versicherer kann von dem Wertersatzanspruch des Versicherungsnehmers in Höhe der gezahlten Prämien zwar den Risikoanteil, aber nicht die Abschluss- und Verwaltungskosten abziehen.

3. Die Herausgabe gezogener Nutzungen in Höhe einer bestimmten Verzinsung der Prämien kommt bei einer fondsgebundenen Lebens-/Rentenversicherung nicht in Betracht.

4. Von einem erzielten Fondsgewinn darf der Versicherer die Abschluss- und Verwaltungskosten abziehen; er ist nur zur Herausgabe eines etwaig verbleibenden Überschusses verpflichtet.

VVG § 8 Abs 5 aF, § 176 aF
BGB § 346, § § 346ff

Aktenzeichen: 6U179/13 Paragraphen: BGB§346 Datum: 2015-02-13
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Versicherungsvertragsrecht Aufklärungspflicht

OLG Karlsruhe - LG Karlsruhe
15.1.2015
12 U 78/13 (14)

Die Parteien streiten darum, ob der Kläger die Rückabwicklung eines im Policenmodell abgeschlossenen Lebensversicherungsvertrages oder - wie hilfsweise beantragt - im Zusammenhang mit der Abrechnung stehende Auskünfte verlangen kann.

Aktenzeichen: 12U78/13 Paragraphen: Datum: 2015-01-15
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Versicherungsvertragsrecht

OLG Frankfurt - LG Darmstadt
30.12.2014
12 U 150/13

Zur Auslegung von Versicherungsbedingungen bei der Berechnung der Invaliditätsleistung (BBU Luxus 99)

Aktenzeichen: 12U150/13 Paragraphen: Datum: 2014-12-30
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Versicherungsvertragsrecht Aufklärungspflicht

BGH - LG Braunschweig - AG Braunschweig
17.12.2014
IV ZR 260/11

Die in § 8 Abs. 4 Satz 4 und Abs. 5 Satz 4 VVG a.F. getroffene Regelung, nach welcher auch bei nicht ordnungsgemäßer Belehrung des Versicherungsnehmers über sein jeweiliges Lösungsrecht dieses einen Monat nach Zahlung der ersten Prämie erlischt, ist richtlinienkonform einschränkend dahin auszulegen, dass sie im Bereich der Lebens- und Rentenversicherung und der Zusatzversicherung zur Lebensversicherung nicht anwendbar ist, hingegen auf die übrigen von § 8 VVG a.F. erfassten Versicherungsarten uneingeschränkt Anwendung findet (Fortführung von BGH, Urteil vom 7. Mai 2014, IV ZR 76/11, BGHZ 201, 101).

VVG § 8 Abs 4 S 4 aF, § 8 Abs 5 S 4 aF
EWGRL 619/90 Art 15 Abs 1 S 1
EWGRL 96/92 Art 31 Abs 1

Aktenzeichen: IVZR260/11 Paragraphen: VVG§8 Datum: 2014-12-17
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PDF-DokumentBankrecht Versicherungsrecht AGB-Recht - Vertragsrecht Versicherungsvertragsrecht Versicherungsverträge Transparentgebot

BGH - OLG Hamburg - LG hamburg
10.12.2014
IV ZR 289/13

1. Die Klausel einer Ratenschutz-Versicherung (hier § 6 AVB-RSV)

"Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf die der versicherten Person bekannten ernstlichen Erkrankungen (das sind Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs, der Wirbelsäule und Gelenke, der Verdauungsorgane, Krebs, HIV-Infektion/Aids, chronische Erkrankungen) oder Unfallfolgen, wegen derer die versicherte Person in den letzten zwölf Monaten vor Beginn des Versicherungsschutzes ärztlich behandelt wurde.
Diese Einschränkung gilt nur, wenn der Versicherungsfall binnen der ersten 24 Monate nach Beginn des Versicherungsschutzes eintritt und mit diesen Erkrankungen oder Unfallfolgen in ursächlichem Zusammenhang steht."

ist intransparent.

2. Die Vereinbarung einer durch die kreditgebende Bank darlehensfinanzierten Einmalprämie in einer Ratenschutz-Versicherung stellt keine Umgehung des § 168 Abs. 1 VVG dar. Eine Kündigungsklausel, die dem Versicherten ein Kündigungsrecht nach Maßgabe der Fristen des § 11 Abs. 4 VVG einräumt, ist wirksam.

BGB § 307 Abs 1 S 1, § 307 Abs 1 S 2
VVG § 11 Abs 4, § 168 Abs 1

Aktenzeichen: IVZR289/13 Paragraphen: BGB§307 VVG§11 VVG§168 Datum: 2014-12-10
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