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PDF-DokumentVertragsrecht - Schriftform

BGH - OLG München - LG Traunstein
7.3.2018
XII ZR 129/16

1. Dem Schriftformerfordernis des § 550 Satz 1 BGB kann auch gemäß § 126 Abs. 2 Satz 2 BGB entsprochen werden, wonach es genügt, wenn über den Vertrag mehrere gleichlautende Urkunden aufgenommen werden und jede Partei die für die andere Partei bestimmte Urkunde unterzeichnet.

2. Für die Einhaltung der Schriftform des § 550 Satz 1 BGB ist es dann ausreichend, wenn die Vertragsparteien gleichlautende Vertragsurkunden unterzeichnen. Eines Zugangs dieser Urkunden beim jeweiligen Vertragspartner bedarf es insoweit nicht (Fortführung von Senatsurteilen vom 7. Mai 2008, XII ZR 69/06, BGHZ 176, 301 = NJW 2008, 2178 und vom 18. Oktober 2000, XII ZR 179/98, NJW 2001, 221).

BGB § 126 Abs 2 S 2, § 550 S 1

Aktenzeichen: XIIZR129/16 Paragraphen: Datum: 2018-03-07
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PDF-DokumentAGB-Recht - Sonstiges Verträge

BGH - LG Mainz - AG Mainz
14.3.2018
XII ZR 31/17

Eine Klausel zur automatischen Verlängerung eines Vertrags über Werbeflächen auf Kraftfahrzeugen ist wegen fehlender Transparenz unwirksam, wenn bei Vertragsbeginn nicht eindeutig feststeht, bis wann die Kündigung zur Abwendung der Verlängerung spätestens ausgesprochen werden muss (im Anschluss an Senatsurteil vom 25. Oktober 2017, XII ZR 1/17, NZM 2018, 125).

BGB § 307 Abs 1 S 2

Aktenzeichen: XIIZR31/17 Paragraphen: Datum: 2018-03-14
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=37757

PDF-DokumentFamilienrecht - Betreuung/Beistand Unterbringungsrecht

BGH - LG Schweinfurt - AG Bad Kissing
14.3.2018
XII ZB 629/17

1. Der Gefährdungsbegriff des § 1906 Abs. 1 Nr. 1 BGB bleibt auch bei einer bereits länger andauernden Unterbringung unverändert, so dass die (weitere) zivilrechtliche Unterbringung eine - nach wie vor bestehende - ernstliche und konkrete Gefahr für Leib oder Leben des Betroffenen voraussetzt.

2. Besonderheiten können sich bei einer bereits mehrere Jahre währenden Unterbringung allerdings mit Blick auf die Feststellung der von § 1906 Abs. 1 Nr. 1 BGB vorausgesetzten Gefährdung von Leib oder Leben des Betroffenen und die hierfür gebotene Begründungstiefe der gerichtlichen Entscheidung sowie für die Frage der Verhältnismäßigkeit der Freiheitsentziehung ergeben.

BGB § 1906 Abs 1 Nr 1

Aktenzeichen: XIIZB629/17 Paragraphen: Datum: 2018-03-14
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=37756

PDF-DokumentFamilienrecht - Betreuung/Beistand

BGH - LG Augsburg - AG Augsburg
14.3.2018
XII ZB 589/17

1. Ein Betreuervorschlag nach § 1897 Abs. 4 Satz 1 BGB erfordert weder die Geschäftsfähigkeit noch die natürliche Einsichtsfähigkeit des Betroffenen. Vielmehr genügt, dass der Betroffene seinen Willen oder Wunsch kundtut, eine bestimmte Person solle sein Betreuer werden (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 19. Juli 2017, XII ZB 57/17, FamRZ 2017, 1612).

2. Der Wille des Betroffenen kann nur dann unberücksichtigt bleiben, wenn die Bestellung der vorgeschlagenen Person seinem Wohl zuwiderläuft. Dies setzt voraus, dass sich aufgrund einer umfassenden Abwägung aller relevanten Umstände Gründe von erheblichem Gewicht ergeben, die gegen die Bestellung der vorgeschlagenen Person sprechen. Es muss die konkrete Gefahr bestehen, dass der Vorgeschlagene die Betreuung des Betroffenen nicht zu dessen Wohl führen kann oder will (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 18. Oktober 2017, XII ZB 222/17, FamRZ 2018, 55).

BGB § 1897 Abs 4 S 1

Aktenzeichen: XIIZB589/17 Paragraphen: Datum: 2018-03-14
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=37755

PDF-DokumentFamilienrecht - Betreuung/Beistand

BGH - LG Erfurt - AG Erfurt
14.3.2018
XII ZB 547/17

Im Zusammenhang mit der Entscheidung über die Erweiterung des Aufgabenkreises einer bereits bestehenden Betreuung richtet sich die Auswahl des hierfür zu bestellenden Betreuers nicht nach § 1908b BGB, sondern nach der für die Neubestellung eines Betreuers maßgeblichen Vorschrift des § 1897 BGB (Fortführung des Senatsbeschlusses vom 14. Februar 2018, XII ZB 507/17, zur Veröffentlichung bestimmt).

BGB § 1897 Abs 4, § 1908b Abs 1, § 1908b Abs 3
FamFG § 293

Aktenzeichen: XIIZB547/17 Paragraphen: Datum: 2018-03-14
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=37754

PDF-DokumentFamilienrecht - Betreuung/Beistand

BGH - LG München II - AG Miesbach
7.3.2018
XII ZB 540/17

Die tatrichterliche Feststellung, die freie Willensbildung des Betroffenen sei "erheblich beeinträchtigt", erlaubt nicht den Schluss, dass der Betroffene zu einer freien Willensbildung nicht mehr in der Lage ist (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 17. Mai 2017, XII ZB 495/16, FamRZ 2017, 1341 und vom 16. März 2016, XII ZB 455/15, FamRZ 2016, 970).

BGB § 1896 Abs 1a

Aktenzeichen: XIIZB540/17 Paragraphen: Datum: 2018-03-07
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PDF-DokumentFamilienrecht - Betreuung/Beistand

BGH - OLG Koblenz - AG Montabaur
7.3.2018
XII ZB 535/17

Hat ein Rechtsmittel zur teilweisen Aufhebung der Betreuung geführt, so ist es nicht erfolglos im Sinne des § 84 FamFG.

FamFG § 81 Abs 1 S 1, § 84

Aktenzeichen: XII ZB 535/17 Paragraphen: Datum: 2018-03-07
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=37752

PDF-DokumentFamilienrecht - Betreuung/Beistand Kostenrecht

BGH - LG Kassel - AG Kassel
28.2.2018
XII ZB 452/17

Sprachkenntnisse sind keine besonderen Kenntnisse im Sinne des § 4 VBVG, die für die Führung der Betreuung nutzbar sind (Fortführung der Senatsbeschlüsse vom 7. Dezember 2016, XII ZB 346/15, FamRZ 2017, 479 und vom 10. April 2013, XII ZB 349/12, FamRZ 2013, 1029).

VBVG § 4 Abs 1 S 2 Nr 2

Aktenzeichen: XIIZB452/17 Paragraphen: Datum: 2018-02-28
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=37751

PDF-DokumentFamilienrecht - Betreuung/Beistand Kostenrecht

BGH - LG Darmstadt - AG Darmstadt
14.3.2018
XII ZB 146/17

Bei der Entscheidung über eine erhöhte Vergütung nach § 4 Abs. 1 Satz 2 VBVG muss das Gericht eine konkrete Betrachtung des tatsächlichen Inhalts der Ausbildung vornehmen (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 15. Juli 2015, XII ZB 123/14, FamRZ 2015, 1794).

VBVG § 4 Abs 1 S 2

Aktenzeichen: XIIZB146/17 Paragraphen: Datum: 2018-03-14
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=37750

PDF-DokumentMietrecht - Verkehrssicherungspflicht Sonstiges

BGH - OLG München - LG München I
21.2.2018
VIII ZR 255/16

Ein Vermieter und Grundstückseigentümer, dem die Gemeinde nicht als Anlieger die allgemeine Räum- und Streupflicht übertragen hat, ist regelmäßig nicht aus dem Mietvertrag gemäß § 535 Abs. 1 BGB verpflichtet, auch über die Grundstücksgrenze hinaus Teile des öffentlichen Gehwegs zu räumen und zu streuen.

Entsprechendes gilt für die allgemeine (deliktische) Verkehrssicherungspflicht des Grundstückseigentümers aus § 823 Abs. 1 BGB.

BGB § 535 Abs 1, § 823 Abs 1

Aktenzeichen: VIIIZR255/16 Paragraphen: Datum: 2018-02-21
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=37749

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