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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierrecht Wertpapierhandelsrecht

BGH - OLG Frankfurt - LG Darmstadt
1.7.2014
II ZR 381/13

a) Die Übergangsvorschrift des § 24 Abs. 2 SchVG findet auf nach deutschem Recht begebene inhaltsgleiche Schuldverschreibungen aus Gesamtemissionen, die vor dem 5. August 2009 ausgegeben wurden, Anwendung, auch wenn sie nicht dem Schuldverschreibungsgesetz von 1899 unterfielen.

b) Der Beschluss der Gläubigerversammlung und die Änderung der Anleihebedingungen sind unabhängig vom Vollzug des Änderungsbeschlusses nichtig, wenn der Beschluss nicht gleiche Bedingungen für alle Gläubiger vorsieht.

SchVG § 5 Abs. 2 Satz 2; § 24 Abs. 2

Aktenzeichen: IIZR381/13 Paragraphen: SchVG§5 SchVG§25 Datum: 2014-07-01
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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierhandelsrecht

BGH - OLG München - LG München I
12.11.2013
XI ZR 312/12

Bei gestaffelter Einschaltung mehrerer selbständiger Wertpapierdienstleistungsunternehmen haftet das kundenfernere Unternehmen nicht gemäß § 128 HGB analog für ein Beratungsverschulden des kundennäheren Unternehmens, weil die Unternehmen auch beim Vorliegen von Vertriebsabsprachen regelmäßig keine Gesellschaft bürgerlichen Rechts bilden.

WpHG § 31e
BGB § 280, § 705
HGB § 128

Aktenzeichen: XIZR312/12 Paragraphen: WpHG§31e BGB§280 BGB§705 HGB§128 Datum: 2013-11-12
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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierhandelsrecht Börsenrecht

BGH - Kammergericht - LG Berlin
5.11.2013
XI ZR 13/13

Handelsverluste, die im Rahmen der vertragsgemäßen Anlage von Kundengeldern entstanden sind, sind nicht entschädigungsfähig ("Phoenix").

EAEG § 1 Abs 4

Aktenzeichen: XIZR13/13 Paragraphen: EAEG§1 Datum: 2013-11-05
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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierhandelsrecht

BGH - OLG Karlsruhe - LG Heidelberg
17.9.2013
XI ZR 332/12

Bei dem Verkauf von Indexzertifikaten im Wege des Eigengeschäfts (§ 2 Abs. 3 Satz 2 WpHG) besteht auch für Sachverhalte ab dem 1. November 2007 keine Aufklärungspflicht der beratenden Bank über ihre Gewinnspanne. Etwas anderes folgt weder aus §§ 31 ff. WpHG, insbesondere § 31d WpHG, in der seit dem 1. November 2007 geltenden Fassung noch aus Art. 19 der Richtlinie 2004/39/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. April 2004 (Finanzmarktrichtlinie) in Verbindung mit Art. 26 der Richtlinie 2006/73/EG der Kommission vom 10. August 2006 (Durchführungsrichtlinie) (Fortführung Senatsurteile vom 27. September 2011, XI ZR 182/10, BGHZ 191, 119 Rn. 35 ff., 48 ff. und XI ZR 178/10, WM 2011, 2261 Rn. 38 ff., 51 ff. sowie vom 26. Juni 2012, XI ZR 316/11, WM 2012, 1520 Rn. 17 ff.).

BGB § 280 Abs 1 S 1
WpHG § 2 Abs 3 S 2, § 31, §§ 31ff
WpHG vom 16.07.2007 § 31d

Aktenzeichen: XIZR332/12 Paragraphen: BGB3280 WpHG§2 WpHG§31 WpHG§31d Datum: 2013-09-17
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PDF-DokumentBankrecht - Anlageberatung Aufklärungsrecht Haftungsrecht Wertpapierhandelsrecht

OLG Stuttgart - LG Stuttgart
10.10.2012
9 U 87/12

1. Zur Widerlegung des Vorsatzes bei fehlerhafter Anlageberatung durch die beratende Bank im Rahmen der Verjährung von Ansprüchen nach § 37a WpHG in der Fassung vom 9. September 1998.

2. Zur Abgrenzung des Finanzkommissionsgeschäfts von einem Eigengeschäft bei dem Erwerb von Finanzinstrumenten zu einem Festpreis.

WpHG vom 09.09.1998 § 37a

Aktenzeichen: 9U87/12 Paragraphen: WpHG§37a Datum: 2012-10-10
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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierhandelsrecht

BGH - OLG Köln - LG Köln
26.6.2012
XI ZR 316/11

1. Bei dem Verkauf von Indexzertifikaten im Wege des Eigengeschäfts (§ 2 Abs. 3 Satz 2 WpHG) besteht keine Aufklärungspflicht der beratenden Bank über ihre Gewinnspanne. Die beratende Bank ist auf Grund des Beratungsvertrages mit ihrem Kunden auch nicht verpflichtet, diesen darüber zu informieren, dass der Zertifikaterwerb im Wege des Eigengeschäfts der Bank erfolgt (Bestätigung BGH, 27. September 2011, XI ZR 182/10, WM 2011, 2268 Rn. 35 ff., 48 ff., für BGHZ bestimmt, und XI ZR 178/10, WM 2011, 2261 Rn. 38 ff., 51 ff.).

2. Liegt dem Zertifikaterwerb ein Kommissionsvertrag zwischen dem Anleger und der Bank zugrunde, so besteht keine Aufklärungspflicht der Bank über eine allein vom Emittenten des Zertifikats an sie gezahlte Vergütung, sofern es sich dabei nicht um eine Rückvergütung im Sinne der Rechtsprechungsgrundsätze handelt.

BGB § 280 Abs 1 S 1
WpHG § 2 Abs 3 S 2, § 31

Aktenzeichen: XIZR316/11 Paragraphen: BGB§280 WpHG§2 WpHG§31 Datum: 2012-06-26
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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierhandelsrecht Schadensrecht Haftungsrecht

BGH - OLG Düsseldorf - LG Düsseldorf
13.12.2011
XI ZR 51/10

Umfang des Schadenersatzanspruches

1. § 20a WpHG, durch den Marktmanipulationen verboten werden, bezweckt in erster Linie, die Funktionsfähigkeit der Wertpapiermärkte zu gewährleisten, und ist daher kein Schutzgesetz im Sinne von § 823 Abs. 2 BGB.

2. Die Höhe des Subprime-Anteils der unmittelbar eigenen Investments einer Bank sowie derjenigen der mit der Bank verbundenen Zweckgesellschaften ist eine konkrete, zur Kursbeeinflussung geeignete Information im Sinne von § 13 Abs. 1 Satz 1 WpHG. Auch die Höhe des Subprime-Anteils der von den Zweckgesellschaften getätigten Investments ist eine Information, die die Bank unmittelbar im Sinne von § 15 Abs. 1 Satz 1 und 3 WpHG betrifft und die daher in einer Ad-hoc-Mitteilung veröffentlicht werden muss.

3. Nach § 37b Abs. 1 WpHG kann ein Anleger wegen unterlassener Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung den Erwerbsschaden ersetzt verlangen, also Rückzahlung des Erwerbsentgelts Zug um Zug gegen Hingabe der erworbenen Finanzinstrumente. Die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass die Finanzinstrumente wegen einer unterlassenen Adhoc-Mitteilung erworben wurden, trägt der Anspruchsteller.

4. Der Anleger kann als Mindestschaden auch den Kursdifferenzschaden ersetzt verlangen. Hierfür muss der Anleger lediglich darlegen und gegebenenfalls beweisen, dass, wäre die Ad-hoc-Mitteilung rechtzeitig erfolgt, der Kurs zum Zeitpunkt seines Kaufs niedriger gewesen wäre als er tatsächlich war.

BGB § 249, § 823 Abs 2
WpHG § 13 Abs 1 S 1, § 15 Abs 1 S 1, § 15 Abs 1 S 3

Aktenzeichen: XIZR51/10 Paragraphen: BGB§249 BGB§823 WpHG§13 WpHG§15 Datum: 2011-12-13
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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierhandelsrecht

BGH - Kammergericht - LG Berlin
25.10.2011
XI ZR 67/11

Provisionsansprüche des Instituts können nach § 4 Abs. 1 Satz 1 EAEG (nur) im Wege der Aufrechnung berücksichtigt werden. Dies scheidet aus, wenn das Institut den Anspruch nach dem Rechtsgedanken des § 654 BGB verwirkt hat.

EAEG § 4 Abs 1 S 1
BGB § 654

Aktenzeichen: XIZR67/11 Paragraphen: EAEG§4 BGB§654 Datum: 2011-10-25
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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierrecht Wertpapierhandelsrecht

BGH - OLG Frankfurt - LG Frankfurt
22.6.2010
VI ZR 212/09

§ 34a Abs. 1 Satz 1 WpHG ist kein Schutzgesetz i.S.v. § 823 Abs. 2 BGB.

BGB § 823 Abs. 2 Bf
WpHG § 34a Abs. 1 Satz 1 (in der Fassung vom 1. Juli 2002)

Aktenzeichen: VIZR212/09 Paragraphen: BGB§823 WpHG§34a Datum: 2010-06-22
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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierhandelsrecht

Hessischer VGH - VG Frankfurt
16.6.2010
6 A 2243/09

Gebühren nach dem Wertpapierprospektgesetz

1. Das Wertpapierprospektgesetz und die Wertpapierprospektgebührenverordnung gehen von einer emissionsbezogenen Gebührenberechnung aus.

2. Die emissionsbezogene Gebührenberechnung korrespondiert mit der Pflicht zur Erstellung und Hinterlegung eines Prospekts für jede Wertpapierserie mit einheitlicher Wertpapierkennnummer.

WpPGebV § 1, § 3, § 2
WpPG § 28
VerkProspGebV § 16 Abs 2

Aktenzeichen: 6A2243/09 Paragraphen: WpPGebV§1 WpPGebV§3 WpPGebV§2 WpPG§28 VerkProspGebV§16 Datum: 2010-06-16
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