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PDF-DokumentBerufsrecht - Rechtsanwaltsversorgung Versorgungswerke

OVG Lüneburg - VG Hannover
13.10.2011
8 ME 173/11

Beschwerde, Leistungsbescheid, Mindestbeitrag, Rechtsanwaltsversorgung, Versorgungsbeitrag, vorläufiger Rechtsschutz

Zur (hier bejahten) Rechtmäßigkeit der Erhebung des einkommensunabhängigen Mindestbeitrages nach § 24 Abs. 6 Satz 2 Satzung des Niedersächsischen Versorgungswerks der Rechtsanwälte und der Festsetzung von Rückständen mit diesem Mindestbeitrag durch Leistungsbescheid nach § 6 Abs. 1 Satz 2 Gesetz über das Niedersächsische Versorgungswerk der Rechtsanwälte.

RVS §§ 24 VI 2, 28 III
VersWerkG-RA § 6 I 2
VwGO §§ 146, 80 I, 80 II 1 Nr 1, 80 V

Aktenzeichen: 8ME173/11 Paragraphen: RVS§24 RVS§28 VersWerkG-RA§6 Datum: 2011-10-13
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PDF-DokumentBerufsrecht - Steuerberater Versorgungswerke

OVG Lüneburg - VG Hannover
6.5.2011
8 LA 248/10

ambulant; Antrag auf Zulassung der Berufung; Berufsfähigkeit; Berufsunfähigkeit; Notwendigkeit; Notwendigkeit, medizinische; Prognose; Prognose, Zeitpunkt einer; Prognoseentscheidung; Rehabilitation; Rehabilitationsmaßnahme; stationär; Steuerberater; Steuerberaterversorgung; Subsidiarität; Versorgung; Versorgungswerk

Steuerberaterversorgung; Zuschuss zu Rehabilitationsmaßnahmen.

Die Notwendigkeit einer Rehabilitationsmaßnahme im Sinne des § 15 Abs. 1 Satz 1 der Satzung der Steuerberaterversorgung Niedersachsen KdöR ist im Rahmen einer Prognoseentscheidung bezogen auf den Zeitpunkt des voraussichtlichen Beginns der beabsichtigten Rehabilitationsmaßnahme zu beurteilen. Diese Prognoseentscheidung unterliegt im Streitfall der uneingeschränkten gerichtlichen Überprüfung.

StBVerG § 10 II

Aktenzeichen: 8LA248/10 Paragraphen: StBVerG§10 Datum: 2011-05-06
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PDF-DokumentBerufsrecht - Rechtsanwälte Versorgungswerke Rechtsanwaltsversorgung

VG Berlin
19.4.2011
12 K 171.10

1. Die Bestimmung des § 30 Abs. 5 Nr. 1 der Satzung des Versorgungswerks der Rechtsanwälte in Berlin, nach der die Beiträge auf Grundlage des Einkommenssteuerbescheides des Vorjahres festgesetzt werden, ist rechtmäßig.

2. Ein Härtefall i.S.d. § 33 Abs. 8 der Satzung des Versorgungswerks der Rechtsanwälte in Berlin liegt nur dann vor, wenn eine Weiterverfolgung des Beitragsanspruches zu einer Existenzgefährdung des Mitgliedes führen würde.

RAVersorgG BE § 7, § 30 Abs 5, § 33 Abs 8
BBG § 813 Abs 2

Aktenzeichen: 12K171.10 Paragraphen: BBG§813 RAVersorgGBE§7 RAVersorgGBE§30 Datum: 2011-04-19
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PDF-DokumentBerufsrecht - Rechtsanwälte Versorgungswerke

OVG NRW
12.4.2011
17 B 372/11

Beiträge zum Rechtsanwaltsversorgungswerk - rechtmäßige Berücksichtigung von Einkünften aus nichtanwaltlicher Tätigkeit

Zur Qualifizierung der Einnahmen aus einer Tätigkeit als Mitglied des Vorstandes einer Aktiengesellschaft als "Arbeitseinkommen" im Sinne des Satzungsrechts des Rechtsanwaltsversorgungswerkes NRW.

RAVersorgG NW § 7 Abs 1, § 30
SGB IV § 15, § 14

Aktenzeichen: 17B372/11 Paragraphen: RAVersorgGNRW§7 SGBIV§15 Datum: 2011-04-12
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PDF-DokumentBerufsrecht - Architekten/Ingenieure Versorgungswerke

OVG NRW - VG Düsseldorf
01.03.2005
4 A 4812/03

Das Tatbestandesmerkmal des "Einstellens der beruflichen Tätigkeit" in einer berufsständischen Versorgungswerkssatzung als Voraussetzung für den Bezug von Berufsunfähigkeitsrente erfordert ein positives Tun des späteren Leistungsempfängers, welches sich nach außen manifestieren muss.

Versorgungswerkssatzung der Architektenkammer NRW § 11 Abs. 1

Aktenzeichen: 4A4812/03 Paragraphen: Datum: 2008-03-01
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PDF-DokumentBerufsrecht - Rechtsanwälte Versorgungswerke

Sächsisches OVG - VG Leipzig
13.02.2008
4 BS 214/06

Rechtsanwalt; Versorgungswerk; Geschäftsführer; GmbH; Gesellschafter; Stammkapital

Bei der Abgrenzung von nichtselbständiger und selbständiger Tätigkeit ist davon auszugehen, dass grundsätzlich nur derjenige nicht abhängig beschäftigt ist, der unternehmenspolitische Entscheidungen wegen seiner Mehrheitsbeteiligung maßgeblich mitbestimmen oder solche Entscheidungen wegen seiner Sperrminorität jedenfalls verhindern kann.

SGB IV § 7 Abs. 1
SGB VI § 1 Abs. 1 Nr. 1
RAVersorgSaSN § 13 Abs. 1

Aktenzeichen: 4BS214/06 Paragraphen: SGBIV§7 SGBVI§1 RAVersorgSaSN§13 Datum: 2008-02-13
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PDF-DokumentBerufsrecht - Versorgungswerke

BVerwG - VG Koblenz
25.07.2007
6 C 27.06

Ärzteversorgung; Hinterbliebenenversorgung; Witwe; Witwer; Lebenspartner; Gleichbehandlung; Ehe

Die Satzung eines ärztlichen Versorgungswerks, welche die Hinterbliebenenversorgung auf Witwen und Witwer beschränkt und damit überlebende Lebenspartner ausschließt, verstößt bei typisierender Betrachtung gegenwärtig nicht gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz und das Diskriminierungsverbot; eine Bevorzugung der Ehe gegenüber der Lebenspartnerschaft ist wegen des der Ehe zukommenden besonderen verfassungsrechtlichen Schutzes und der unterschiedlichen Versorgungssituation bei Ehen und Lebenspartnerschaften zu-lässig, wenn auch nicht zwingend geboten.

GG Art. 3, Art. 6, Art. 74
AGG §§ 1, 2 Abs. 1 Nr. 4, 3 Abs. 2, 7 Abs. 1
LPartG § 5
EG Art. 141
RL 2000/78/EG

Aktenzeichen: 6C27.06 Paragraphen: GGArt.3 GGArt.6 GGArt.74 AGG§1 AGG§2 AGG§3 AGG§7 LPartG§5 2000/78/EG Datum: 2007-07-25
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PDF-DokumentBerufsrecht - Versorgungswerke

OVG Lüneburg 20.06.2007 8 PA 49/07 Altersversorgungswerk, Antrag, Antragsberechtigung, Beitragserstattung, Erstattung, Höchstpersönlich, Insolvenz, Insolvenzverwalter, Pfändungsschutz, Unpfändbar, Unübertragbar, Versorgungswerk, berufsständisch

Berufsständisches Versorgungsrecht: Teilerstattung der Versorgungsbeiträge

Den nach § 21 Abs. 1 der Satzung der niedersächsischen Rechtsanwaltsversorgung für die Erstattung von Versorgungsbeiträgen notwendigen Antrag kann nur das frühere Mitglied des Versorgungswerks, nicht aber der Insolvenzverwalter stellen.

InsO §§ 117, 36, 80
Satzung der Rechtsanwaltsversorgung Niedersachsen §§ 10, 12, 14, 21, 41
SGB I § 54
VersWerkG-RA §§ 7, 9

Aktenzeichen: 8PA49/07 Paragraphen: SGBI§54 Inso§117 InsO§36 InsO§80 VersWerkG-RA§7 VersWerkG-RA§9 Datum: 2007-06-20
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PDF-DokumentBerufsrecht - Versorgungswerke

VG Trier
23.11.2006
6 K 356/06.TR

1. Ein angestellter Rechtsanwalt ist alleiniger Schuldner der vom Versorgungswerk der rheinland-pfälzischen Rechtsanwaltskammern festgesetzten Beiträge.

2. Die Verpflichtung des Arbeitgebers aus § 172 Abs. 2 SGB VI besteht ausschließlich gegenüber dem angestellten Rechtsanwalt, sie lässt kein Rechtsverhältnis zwischen dem Arbeitgeber des angestellten Rechtsanwaltes und dem Versorgungswerk der rheinlandpfälzischen Rechtsanwaltskammern entstehen.

SGB VI § 172

Aktenzeichen: 6K356/06 Paragraphen: SGBVI§172 Datum: 2006-11-23
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PDF-DokumentBerufsrecht - Versorgungswerke

OVG Saarland
04.05.2006
1 Q 64/05

Festsetzung eines Höchstbeitrages als Regelbeitrag im Rahmen berufsständischer Versorgung ist verfassungsmäßig; hier Versorgungswerk der Rechtsanwaltskammer des Saarlandes

Die Festsetzung eines Regelbeitrags in Höhe des jeweils geltenden Höchstbeitrags in der gesetzlichen Rentenversicherung in der Satzung des Versorgungswerkes der Rechtsanwaltskammer des Saarlandes verstößt nicht gegen höherrangiges Recht.

GG Art 12 Abs 1
GG Art 2 Abs 1
GG Art 3 Abs 1

Aktenzeichen: 1Q64/05 Paragraphen: GGArt.12 GGArt.2 GGArt.3 Datum: 2006-05-04
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