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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierrecht Bankenaufsicht

BVerwG - VG Frankfurt
24.5.2011
7 C 6.10

Informationszugang; Wertpapieraufsicht; BaFin; Geheimhaltungspflicht; Dienstverschwiegenheit; Geschäftsgeheimnis; Stimmrechtsmeldung; Veröffentlichungspflicht; Drittstaatemittent; Herkunftsstaat; Inlandsemittent

1. § 3 Nr. 1 Buchst. d IFG gibt der BaFin nicht das Recht, im Aufgabenfeld der Wertpapieraufsicht den Informationszugang generell zu verweigern.

2. § 8 Abs. 1 Satz 1 WpHG ist eine dem Geheimnisschutz dienende Vorschrift im Sinne von § 3 Nr. 4 IFG.

3. Die Bestimmung des Herkunftsstaats nach § 31 Abs. 1 Satz 1 WpPG richtet sich allein nach den objektiven Umständen, wenn eine Auswahlmöglichkeit nicht besteht.

IFG § 3 Nr. 1 Buchst. d, Nr. 4
WpHG § 2 Abs. 6 und 7, § 8 Abs. 1 Satz 1, § 21 Abs. 1, § 26 Abs. 1
WpPG § 2 Nr. 13 Buchst. c, §§ 10, 31 Abs. 1 Satz 1

Aktenzeichen: 7C6.10 Paragraphen: IFG§3 WpHG§2 WpHG§8 WpHG§21 WpHG§26 Datum: 2011-05-24
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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierrecht Wertpapierhandelsrecht

BGH - OLG Frankfurt - LG Frankfurt
22.6.2010
VI ZR 212/09

§ 34a Abs. 1 Satz 1 WpHG ist kein Schutzgesetz i.S.v. § 823 Abs. 2 BGB.

BGB § 823 Abs. 2 Bf
WpHG § 34a Abs. 1 Satz 1 (in der Fassung vom 1. Juli 2002)

Aktenzeichen: VIZR212/09 Paragraphen: BGB§823 WpHG§34a Datum: 2010-06-22
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PDF-DokumentBankrecht - Börsenrecht Wertpapierrecht Sonstiges

BGH - OLG Düsseldorf - LG Düsseldorf
8.6.2010
XI ZR 41/09

Gestaltet ein ausländischer Broker seine Vertragsformulare so, dass seine Unterzeichnung der dort aufgeführten Schiedsabrede nicht vorgesehen ist, kann seinem Vertragspartner, der das Formular zwar selbst unterschrieben hat, sich aber auf die Formnichtigkeit der Schiedsabrede beruft, kein widersprüchliches Verhalten vorgeworfen werden.

UNÜ Art. II Abs. 2
BGB § 242 Ca, Cc

Aktenzeichen: XIZR41/09 Paragraphen: BGB§242 UNÜArt.II Datum: 2010-06-08
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PDF-DokumentBankrecht - Börsenrecht Wertpapierrecht Sonstiges

BGH - OLG Düsseldorf - LG Düsseldorf
8.6.2010
XI ZR 349/08

a) Schiedsklauseln in Verträgen ausländischer Broker mit inländischen Verbrauchern sind nach deutschem Recht zu beurteilen und müssen die Form des § 1031 Abs. 5 ZPO einhalten.

b) Ein ausländischer Broker beteiligt sich bedingt vorsätzlich an einer vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung von Kapitalanlegern durch einen inländischen Terminoptionsvermittler, wenn er diesem ohne Überprüfung seines Geschäftsmodells bewusst und offenkundig den unkontrollierten Zugang zu ausländischen Börsen eröffnet.

ZPO § 1031 Abs. 5
EGBGB Art. 29 aF
BGB § 826 A

Aktenzeichen: XIZR349/08 Paragraphen: BGB§826 ZPO§1031 Datum: 2010-06-08
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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierrecht Wertpapierhandelsrecht

OLG Celle - LG Hannover
4.3.2010
3 U 9/10

Bei einem Rabatt, den die Bank beim Wertpapiereigengeschäft von der Emittentin eingeräumt bekommt, handelt es sich um keine Rückvergütung, über die sie bei Weiterveräußerung der Papiere aufzuklären hätte.

BGB § 280 Abs 1

Aktenzeichen: 3U9/10 Paragraphen: BGB§280 Datum: 2010-03-04
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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierrecht Wertpapierhandelsrecht

OLG Frankfurt
24.11.2009
WpÜG 11/09


Prognosebericht bei Rechnungslegung auch unter Hinweis auf die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht verzichtbar

1. Die Rechnungslegung eines kapitalmarktorientierten Unternehmens, die im Konzernlagebericht und im Lagebericht vollständig auf einen Prognosebericht verzichtet, weist einen wesentlichen und somit im Enforcementverfahren zu beanstandenden Fehler auf.

2. Auch die sich aus der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftkrise ergebenden Unsicherheiten für die Einschätzung der voraussichtlichen Geschäftsentwicklung können es nicht rechtfertigen, vollständig auf die Prognoseberichterstattung zu verzichten, die nach §§ 289 Abs. 1 Satz 4 und 315 Abs. 1 Satz 5 HGB zu den zwingenden vorgeschriebenen Mindestbestandteilen des (Konzern-) Lageberichtes gehört.

3. Der Veröffentlichung eines solchen Fehlers kommt für das Enforcementverfahren eine besondere generalpräventive Bedeutung zu, der gegenüber das Interesse des Unternehmens an der Vermeidung von wirtschaftlichen Nachteilen durch eine Schädigung seiner Reputation und die Ausnutzung durch Minderheitsaktionäre zurückzutreten hat.

HGB § 289 Abs 1 S 4 vom 04.12.2009
HGB § 315 Abs 1 S 5 vom 04.12.2009
WpHG § 37n vom 04.12.2009
WpHG § 37p vom 04.12.2009
WpHG § 37t Abs 2 vom 04.12.2009

Aktenzeichen: WpÜG11/09 WpÜG12/09 Paragraphen: HGB§289 HGB§315 WpHG§37n WpHG§37p WpHG§37t Datum: 2009-11-24
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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierrecht Aufklärungsrecht

BGH - OLG München - LG München I
12.5.2009
XI ZR 586/07

a) Verletzt ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen seine Pflicht, den Kunden über Rückvergütungen aufzuklären, trägt es die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass es nicht vorsätzlich gehandelt hat, auch dann, wenn seine Haftung für fahrlässiges Handeln nach § 37a WpHG verjährt ist (Fortführung von BGHZ 170, 226).

b) Die Vermutung aufklärungsrichtigen Verhaltens gilt auch im Falle unterlassener Aufklärung über Rückvergütungen.

BGB § 282 (Fassung: 1.1.1964), § 280 Abs. 1 Satz 2 (Fassung: 2.1.2002)

Aktenzeichen: XIZR586/07 Paragraphen: BGB§282 BGB§280 Datum: 2009-05-12
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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierrecht

BGH - OLG Frankfurt - AG Frankfurt
25.11.2008
XI ZR 413/07

Nach dem Schutzzweck des Art. 1 § 1 Abs. 1 RBerG kommt es nicht darauf an, ob die Übertragung einer wertpapierrechtlich in einer Inhaberschuldverschreibung verbrieften Forderung zur Einziehung durch Einigung und Übergabe der Wertpapierurkunde nach § 929 BGB oder durch Abtretung der verbrieften Forderung nach § 398 BGB und Übergabe der Urkunde erfolgt ist.

RBerG Art. 1 § 1 Abs. 1
BGB §§ 398, 793, 929

Aktenzeichen: XIZR413/07 Paragraphen: RberGArt.1§1 BGB§398 BGB§793 BGB§929 Datum: 2008-11-25
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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierrecht

BFH - Hessisches FG
20.11.2007
I R 85/05

Bestätigung der Rechtsprechung zum Dividendenstripping - Wirtschaftliches Eigentum - § 50c EStG als Spezialregelung zu § 42 AO

Der Senat hält an seiner Rechtsprechung zum sog. Dividendenstripping fest (Bestätigung des Senatsurteils vom 15. Dezember 1999 I R 29/97, BFHE 190, 446, BStBl II 2000, 527).

EStG 1987 § 20 Abs. 1 Nr. 3, § 36 Abs. 2 Nr. 3, § 50c Abs. 8 Satz 2
AO i.d.F. des StÄndG 2001 § 39 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1, § 42 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2

Aktenzeichen: IR85/05 Paragraphen: EStG§20 EStG§36 EStG§50c AO§39 AO§42 Datum: 2007-11-20
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PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierrecht

OLG Dresden - LG Leipzig
13.8.2007
1 AR 45/07

Nach den durch Art. 2 Nr. 14 des Gesetzes vom 22.06.2005 (Prospektrichtlinie-Umsetzungsgesetz)geschaffenen Übergangsvorschriften des § 18 Abs. 2 Satz 3, 4 Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz gilt § 13 Abs. 2 Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz in der bis zum 30.06.2005 geltenden Fassung dort, soweit es sich um Verkaufsprospekte handelt, die vor dem 01.07.2005 im Inland veröffentlich wurden und nicht von Kreditinstituten ausgegebene Wertpapiere betreffen. Die Aufhebung des § 13 Abs. 2 Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz durch Artikel 7 des Gesetzes zur Einführung von Kapitalanleger-Musterverfahren vom 16.08.2005 änderte die Zuständigkeitsregelung für diese Fälle nicht. § 32b ZPO ist gegen-über § 18 Abs. 2 Satz 2 bis 5 Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz nicht vorrangig.

ZPO § 32b
Prospektrichtlinie-Umsetzungsgesetz

Aktenzeichen: 1AR45/07 Paragraphen: ZPO§32b Datum: 2007-08-13
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