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PDF-DokumentBerufsrecht - Notare

BGH Senat für Notarsachen - OLG Celle
16.11.2020
NotZ (Brfg) 4/20

Zum Vorliegen eines Restitutionsgrundes gemäß § 580 Nr. 8 ZPO.

ZPO § 580 Nr 8

Aktenzeichen: NotZ(Brfg)4/20 Paragraphen: Datum: 2020-11-16
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PDF-DokumentInsolvenzrecht - Verwaltung Sonstiges

BGH - LG Wiesbaden - AG Wiesbaden
10.12.2020
IX ZR 80/20

Ist der Arbeitgeber zur Abführung der Winterbeschäftigungsumlage über die gemeinsame Einrichtung seines Wirtschaftszweigs oder über eine Ausgleichskasse verpflichtet, so ist in der Insolvenz des Arbeitgebers die gemeinsame Einrichtung oder Ausgleichskasse zur Rückgewähr einer in anfechtbarer Weise erlangten Zahlung der Umlage verpflichtet.

InsO § 143 Abs 1
SGB III § 356 Abs 1 S 1

Aktenzeichen: IXZR80/20 Paragraphen: Datum: 2020-12-10
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PDF-DokumentInsolvenzrecht - Insolvenzantrag

BGH - LG Kaiserslautern - AG Kaiserslautern
14.1.2021
IX ZB 12/20

Stützt ein Gläubiger den Insolvenzantrag nicht auf eine einzelne, sondern auf mehrere, auf gleichgelagerten Lebenssachverhalten beruhende Forderungen, hat er den Bestand der Forderungen zur Überzeugung des Gerichts zu beweisen, soweit diese Forderungen zugleich den Eröffnungsgrund bilden.

InsO § 14 Abs 1 S 1

Aktenzeichen: IXZB12/20 Paragraphen: Datum: 2021-01-14
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PDF-DokumentInsolvenzrecht - Sonstiges

BGH - LG Mainz - AG Mainz
17.12.2020
IX ZB 4/18

1. Ein als nicht eingetragener Verein organisierter Gebietsverband einer politischen Partei ist insolvenzfähig.

2. Ein öffentlicher Gläubiger hat jedenfalls dann kein rechtliches Interesse an der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen eines Gebietsverbands einer politischen Partei, wenn er der einzige Gläubiger ist, die Gefahr des Auflaufens weiterer Forderungen des öffentlichen Gläubigers nicht besteht und der Gebietsverband nicht wirtschaftlich tätig ist.

InsO § 11 Abs 1, § 14 Abs 1 S 1

Aktenzeichen: IXZB4/18 Paragraphen: Datum: 2020-12-17
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Gewinnabführungsvertrag Bilanzrecht

BGH - OLG Stuttgart - LG Stuttgart
20.1.2021
IV ZR 318/19

1. Die Gewinnabführung aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages fällt nicht unter die Ausschüttungssperre für den Bilanzgewinn gemäß § 56a Abs. 2 Satz 3 VAG F.: 3. April 2013 (= § 139 Abs. 2 Satz 3 VAG F.: 1. April 2015).

2. Zur Ermittlung des Sicherungsbedarfs gemäß § 153 Abs. 3 Satz 3 VVG F.: 1. August 2014 i.V.m. § 56a Abs. 3, 4 VAG F.: 3. April 2013 (Fortführung Senatsurteil vom 27. Juni 2018 - IV ZR 201/17, BGHZ 219, 129).

VVG vom 01.08.2014 § 153 Abs 3 S 3
VAG vom 03.04.2013 § 56a Abs 2 S 3, § 56a Abs 3, § 56a Abs 4
VAG vom 01.04.2015 § 139 Abs 2 S 3

Aktenzeichen: IVZR318/19 Paragraphen: Datum: 2021-01-20
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht Vertragsrecht - GmbH-Recht Insolvenz Schuldbeitritt

BGH - OLG Naumburg - LG Dessau-Roßlau
3.9.2020
III ZR 56/19

Zur Auslegung der gegenüber einem Gesellschaftsgläubiger erklärten Zahlungszusage des Geschäftsführers einer zahlungsunfähigen GmbH als Schuldbeitritt (Anschluss an BGH, Urteil vom 19. September 1985 - VII ZR 338/84, NJW 1986, 580).

BGB § 133, § 157, § 311 Abs 1, § 414

Aktenzeichen: IIIZR56/19 Paragraphen: Datum: 2020-09-03
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PDF-DokumentProzeßrecht - Zustellung Fax beA e-mail

BGH - OLG Rostock
17.12.2020
III ZB 31/20

Zur Zumutbarkeit der Benutzung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs zur Übermittlung der Berufungsbegründung an das Berufungsgericht, wenn am Abend des Ablaufs der Berufungsbegründungsfrist eine Übermittlung per Telefax aus von der Prozessbevollmächtigten des Berufungsklägers nicht zu vertretenden Gründen scheitert (Defekt des gerichtlichen Empfangsgerätes) und diese mit der aktiven Nutzung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs nicht vertraut ist.

ZPO § 130a, § 233 S 1

Aktenzeichen: XIIIZB31/20 Paragraphen: Datum: 2020-12-17
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Insolvenz Haftungsrecht Kommanditgesellschaft

BGH - OLG Hamm - LG Dortmund
15.12.2020
II ZR 108/19

Die persönliche Haftung des Kommanditisten nach §§ 171, 172 Abs. 4, § 161 Abs. 2, § 128 HGB besteht bei Insolvenz der Gesellschaft jedenfalls für solche Gesellschaftsverbindlichkeiten, die bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründet worden sind. Auf die insolvenzrechtliche Einordnung dieser Verbindlichkeiten kommt es dabei nicht an.

HGB § 128, § 160, § 161 Abs 2, § 171, § 172 Abs 4

Aktenzeichen: IIZR108/19 Paragraphen: Datum: 2020-12-15
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PDF-DokumentWettbewerbsrecht - Arzneimittelwerbung

BGH - OLG Nürnberg - LG Nürnberg-Fürth
5.11.2020
I ZR 204/19

Sinupret

Eine Werbung, die einem Arzneimittel aus Sicht eines durchschnittlich informierten, aufmerksamen und verständigen Werbeadressaten eine therapeutische Wirksamkeit oder Wirkungen bei einer Anwendung am Menschen beilegt (hier eine entzündungshemmende und antivirale Wirkung bei der Behandlung von Patienten mit akuten, unkomplizierten Entzündungen der Nasennebenhöhlen), ist nach § 3 Satz 1 und 2 Nr. 1 HWG irreführend und unzulässig, wenn sie nicht gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnis entspricht, weil sie allein auf Angaben in der Fachinformation gestützt wird, wonach sich diese Wirkungen zwar bei Tests an tierischen Organismen (hier einer Rattenpfote) und außerhalb lebender Organismen (in vitro) gezeigt haben, aber bisher keine human-pharmakologischen Untersuchungen zur klinischen Relevanz dieser Ergebnisse vorliegen.

UWG § 3a
HeilMWerbG § 3 S 1, § 3 S 2 Nr 1

Aktenzeichen: IZR204/19 Paragraphen: Datum: 2020-11-05
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PDF-DokumentTransprecht/Frachtrecht - Haftungsrecht

BGH - Kammergericht - LG Berlin
17.12.2020
I ZR 130/19

1. Im Geltungsbereich der CMR sind strenge Formanforderungen an Vereinbarungen zu stellen, die den Haftungsumfang des Frachtführers nach Art. 23 Abs. 3 oder Art. 25 Abs. 2 CMR erweitern. Hierfür bedarf es nach Art. 24 und Art. 26 Abs. 1 CMR jeweils der Eintragung der Wert- oder Interessenangabe im Frachtbrief.

2. Die Erhöhung des Haftungshöchstbetrags des Frachtführers nach Art. 24 und Art. 26 CMR bedarf einer entsprechenden Vereinbarung der Parteien des Frachtvertrags.

3. Die von den Parteien des Frachtvertrags getroffene Vereinbarung über den Abschluss einer Transportversicherung gegen Aufpreis sowie die Angabe des Versicherungswerts im Frachtvertrag stellen für sich allein keine einvernehmliche Erhöhung des Haftungshöchstbetrags des Frachtführers dar.

4. Art. 25 Abs. 2 Buchst. a CMR ist nicht nur dann anzuwenden, wenn an der gesamten Sendung ein wirtschaftlicher Totalschaden eingetreten ist. Diese Regelung gilt immer dann, wenn die Beschädigung die ganze Sendung erfasst und in ihrem Wert zumindest verringert.

CMR Art 23 Abs 3, Art 23 Abs 6, Art 24, Art 25 Abs 2 Buchst a, Art 26 Abs 1

Aktenzeichen: IZR130/19 Paragraphen: Datum: 2020-12-17
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