RechtsCentrum.de
Angezeigte Ergebnisse pro Seite:   5 | 10 | 20 | 50
Suchergebnisse 61 bis 70 von 221

PDF-DokumentBankrecht - Kreditrecht

BGH - Thüringer OLG - LG Gera
27.5.2014
XI ZR 264/13

1. Ein schutzwürdiges rechtliches Interesse an der Einsicht in eine Urkunde im Sinne von § 810 Fall 2 BGB fehlt, wenn der Anspruchsteller die Einsicht nur aufgrund vager Vermutungen über den Inhalt der Urkunde verlangt, um erst durch die Einsicht Anhaltspunkte für eine spätere Rechtsverfolgung zu gewinnen.

2. Die Vorschrift des § 810 BGB gewährt keinen Anspruch auf Einsicht in komplette Akten, Urkundensammlungen oder in sämtliche, einen bestimmten Vertrag betreffende Schriftstücke. Der für die Voraussetzungen einer Einsichtsgewährung nach § 810 BGB darlegungs- und beweispflichtige Anspruchsteller muss die konkrete Urkunde und deren angeblichen Inhalt genau bezeichnen.

BGB § 810 Alt 2

Aktenzeichen: XIZR264/13 Paragraphen: BGB§810 Datum: 2014-05-27
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=34350

PDF-DokumentBankrecht - Verbraucherkreditrecht

BGH - OLG Düsseldorf - LG Mönchengladbach
22.1.2014
VIII ZR 178/13

Auf das so genannte Eintrittsmodell, bei dem ein Verbraucher zunächst einen Kaufvertrag über die spätere Leasingsache und zur Finanzierung einen Leasingvertrag abschließt, sind die Vorschriften über verbundene Verträge (§§ 358, 359 BGB aF) weder unmittelbar noch entsprechend anwendbar.

BGB § 355, § 358, § 359, § 499, § 500

Aktenzeichen: VIIIZR178/13 Paragraphen: BGB§355 BGB§358 BGB§359 BGB§499 BGB§500 Datum: 2014-01-22
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=33901

PDF-DokumentBankrecht - Verbraucherkreditrecht

BGH - Kammergericht - LG Berlin
28.5.2013
XI ZR 6/12

Bei einer unechten Abschnittsfinanzierung steht einem Verbraucher kein Widerrufsrecht nach den Vorschriften über Verbraucherdarlehensverträge gemäß § 495 Abs. 1, § 355 BGB zu, wenn nach Auslaufen der Zinsbindungsfrist mit der darlehensgebenden Bank lediglich neue Konditionen für die Zukunft vereinbart werden und die Konditionenanpassung entsprechend dem ursprünglich geschlossenen Darlehensvertrag vollzogen wird.

BGB § 355, § 495 Abs 1

Aktenzeichen: XIZR6/12 Paragraphen: BGB§355 BGB§495 Datum: 2013-05-28
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=32931

PDF-DokumentBankrecht - Kreditrecht Schadensrecht

BGH - Kammergericht - LG Berlin
20.3.2012
XI ZR 377/11

Ein Anspruch auf Entschädigung nach dem Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz steht aufgrund des Ausschlusstatbestands des § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EAEG auch solchen Unternehmen nicht zu, die als Haupttätigkeit nur Anlagevermittlung i.S.d. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG betreiben.

EAEG § 3 Abs 2 S 1 Nr 1
KredWG § 1 Abs 1a S 2 Nr 1

Aktenzeichen: XI ZR 377/11 Paragraphen: EAEG§3 KredWG§1 Datum: 2012-03-20
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=30557

PDF-DokumentBankrecht - Verbraucherkreditrecht

BGH - OLG Naumburg - LG Magdeburg
25.10.2011
XI ZR 331/10

Zur Formwirksamkeit einer Mithaftungsübernahme (im Anschluss an BGH, Urteil vom 27. April 2004, XI ZR 49/03 – auch www.RechtsCentrum.de).

VerbrKrG vom 01.05.1993§ 4 Abs 1

Aktenzeichen: XIZR331/10 Paragraphen: VerbrKrG§4 Datum: 2011-10-25
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=29668

PDF-DokumentBankrecht - Verbraucherkreditrecht Verjährung

BGH - OLG Schleswig - LG Lübeck
5.4.2011
XI ZR 201/09

a) Die Verjährung von Ansprüchen des Darlehensgebers gegen den Darlehensnehmer aus einem Verbraucherdarlehensvertrag, die vor dem 31. Dezember 2001 entstanden sind und zu diesem Zeitpunkt noch nicht verjährt waren, wird gemäß § 497 Abs. 3 Satz 3 BGB i.V.m. Art. 229 § 6 Abs. 1 Satz 1 EGBGB ab dem 1. Januar 2002 gehemmt.

b) Die Verjährungshemmung nach § 497 Abs. 3 Satz 3 BGB erfasst sowohl die in den Darlehensraten enthaltenen Tilgungsanteile, Vertragszinsen und Bearbeitungsgebühren als auch die Verzugszinsen.

BGB § 497 Abs. 3 Satz 3
EGBGB Art. 229 § 6 Abs.1

Aktenzeichen: XIZR201/09 Paragraphen: BGB§497 Datum: 2011-04-05
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=28863

PDF-DokumentBankrecht - Verbraucherkreditrecht

BGH - OLG München - LG München I
1.3.2011
XI ZR 135/10

Ein Kredit mit veränderlichen Bedingungen, bei dessen Abschluss der Gesamtbetrag aller vom Verbraucher zur Tilgung des Kredits sowie zur Zahlung der Zinsen und Kosten zu entrichtenden Teilzahlungen auf der Grundlage der bei Vertragsabschluss maßgeblichen Bedingungen anzugeben ist, liegt auch dann vor, wenn bei einer unechten Abschnittsfinanzierung ein endfälliger Festkredit mit einer Investmentfondsbeteiligung derart verbunden ist, dass die Tilgung des Kredits für die Laufzeit des Darlehens ausgesetzt wird und dafür außer einer Einmalzahlung monatliche Teilzahlungen auf die Fondsbeteiligung geleistet werden, die nach dem Anlagekonzept (hier: EuroPlan) später zur Rückzahlung des Kredits verwendet werden sollen.

VerbrKrG § 4 Abs. 1 Satz 5 Nr. 1 Buchst. b Satz 2, § 6 Abs. 2 Satz 2

Aktenzeichen: XIZR135/10 Paragraphen: VerbrKrG§4 VerbrKrG§6 Datum: 2011-03-01
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=28621

PDF-DokumentBankrecht - Vertragsrecht Aufklärungsrecht Kreditrecht

BGH - OLG Karlsruhe - LG Konstanz
15.2.2011
XI ZR 148/10

Eine Nachbelehrung nach § 355 Abs. 2 BGB muss einen für den Verbraucher erkennbaren Bezug zu seiner früheren Vertragserklärung aufweisen, der ihm deutlich macht, dass ein Belehrungsmangel im Nachhinein ausgeglichen werden soll (Bestätigung des Senatsurteils vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 367/07 – auch www.RechtsCentrum.de).

BGB § 355 Abs. 2

Aktenzeichen: XIZR148/10 Paragraphen: BGB§355 Datum: 2011-02-15
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=28622

PDF-DokumentBankrecht - Kreditrecht Vertragsrecht

BGH - OLG Koblenz - LG Koblenz
26.10.2010
XI ZR 367/07

Die in der späteren Prolongationsvereinbarung zu einem Kreditvertrag enthaltene Widerrufsbelehrung kommt als Nachbelehrung zu dem ursprünglichen Vertrag von vornherein nur dann in Betracht, wenn sie einen für den Darlehensnehmer erkennbaren Bezug zu dem früheren Vertrag aufweist, dessen Belehrungsmangel geheilt werden soll.

BGB § 355 Abs. 2 Satz 1
HWiG § 1 Abs. 1 Nr. 1, § 2 Abs. 1 Sätze 3 und 4 (in der bis zum 30. September 2000 geltenden Fassung)

Aktenzeichen: XIZR367/07 Paragraphen: BGB§355 HWiG§1 Datum: 2010-10-26
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=28131

PDF-DokumentBankrecht - Aktienrecht Kreditrecht Sonstiges

BGH - OLG Düsseldorf - LG Düsseldorf
1.3.2010
II ZB 1/10

a) Ist das Verfahren auf gerichtliche Bestellung eines Sonderprüfers nach § 142 Abs. 8 AktG eingeleitet worden, ehe das FamFG in Kraft getreten ist (1. September 2009), dann ist nach Art. 111 Abs. 1 FGG-RG auf das gesamte Verfahren bis zu seinem rechtskräftigen Abschluss das seinerzeit geltende Verfahrensrecht (FGG) anzuwenden; aus der Sondervorschrift des Art. 111 Abs. 2 FGGRG ergibt sich nichts Abweichendes.

b) Hat das Oberlandesgericht über die Beschwerde in einem solchen Verfahren nach Inkrafttreten des FamFG befunden, ist eine hiergegen eingelegte Rechtsbeschwerde unzulässig; für den Erlass einer einstweiligen Anordnung entsprechend § 64 Abs. 3 FamFG ist deswegen schon mangels Eröffnung des Rechtsbeschwerdeverfahrens kein Raum.

AktG § 142 Abs. 8 a.F.
FamFG §§ 64, 70
FGG-RG Art. 111

Aktenzeichen: IIZB1/10 Paragraphen: AktG§142 FamFG§64 FamFG§70 Datum: 2010-03-01
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=26932

Ergebnisseite:   vorherige  1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  nächste  
Startseite | Gesetze und Verordnungen | Informationen zu PDF | Anwalts- und Sachverständigenverzeichnis | RechtsCentrum.de AKTUELL | RechtsCentrum.de REGIONAL | Kontakt | Impressum
© 2002 - 2021 RechtsCentrum.de Dipl.-Ing. Horst Fabisch GmbH