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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Glücksspiel/Verlosung

VG Sigmaringen
20.10.2020
3 K 3553/19

Glücksspielrechtliche Erlaubnis; Spielhalle; Glücksspiel; Härtefall; Auswahlverfahren; Klagebefugnis; Drittanfechtungsklage; Drittschutz; Zulässigkeit; Unzulässigkeit

§ 51 Abs. 5 LGlüG vermittelt keinen eigenen Drittschutz. Ein Spielhallenbetreiber, dem kein Härtefall im Sinne von § 51 Abs. 5 LGlüG zugutekommt, kann die einem Konkurrenten erteilte Härtefallerlaubnis grundsätzlich nicht anfechten. (Anschluss an Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Beschluss vom 14. Juni 2018 – 6 S 304/18).

Aktenzeichen: 3K3553/19 Paragraphen: Datum: 2020-10-20
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Glücksspiel/Verlosung

OVG Lüneburg - VG Braunschweig
18.9.2020
1 ME 22/20

Wettannahmestelle für Pferdewetten und Aufstellung von Spielautomaten; Abgrenzung von herkömmlichem Gewerbebetrieb und Vergnügungsstätte

Werden in einer Wettannahmestelle auch nur wenige Spielautomaten aufgestellt, handelt es sich um eine Vergnügungsstätte und nicht um einen einer Toto-/Lotto-Annahmestelle vergleichbaren herkömmlichen Gewerbebetrieb.

SpielV § 1 Abs 1 Nr 3, § 3 Abs 1 S 1
BauO ND 2012 § 79 Abs 1, § 79 Abs 2 Nr 5
VwGO § 80 Abs 3 S 1

Aktenzeichen: 1ME22/20 Paragraphen: Datum: 2020-09-18
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht Prostitution

OVG Lüneburg
28.8.2020
13 MN 299/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen eine infektionsschutzrechtliche Verordnung (MS, VO v. 10.07.2020 i.d.F. 31.07.2020, § 5 Abs. 1 Nr. 3 Prostitutionsfahrzeuge)

StGBEG § 297
ProstSchG § 2
VwGO § 47 Abs 2 S 1

Aktenzeichen: 13MN299/20 Paragraphen: Datum: 2020-08-28
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht Prostitution

OVG Lüneburg
28.8.2020
13 MN 307/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen die Schließung von Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen sowie der Straßenprostitution während der Corona-Pandemie (Nds. MS, VO. v. 10.07.2020 i.d.F. v. 11.08.2020, § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3)

§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 der Niedersächsischen Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 - Niedersächsische Corona-Verordnung - vom 10. Juli 2020 (Nds. GVBl. S. 226), berichtigt am 15. Juli 2020 (Nds. GVBl. S. 257), zuletzt geändert durch Verordnung zur Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 11. August 2020 (Nds. GVBl. S. 267), wird vorläufig außer Vollzug gesetzt.

GG Art 12 Abs 1, Art 20 Abs 3, Art 3 Abs 1
IfSG § 28 Abs 1, § 32 S 1
VwGO § 47 Abs 6

Aktenzeichen: 13MN307/20 Paragraphen: Datum: 2020-08-28
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht Prostitution

VGH Baden-Württemberg
20.8.2020
1 S 2347/20

Betreiben eines BDSM-/Dominastudios in Zeiten der Corona-Pandemie

1. Es begründet voraussichtlich keinen Verstoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG, dass der Verordnungsgeber sog. Domina- und BDSM-Studios nicht aus dem Anwendungsbereich des für Prostitutionsstätten geltenden Betriebsverbots in § 13 Nr. 2 CoronaVO ausgenommen hat (a.A. zum dortigen Landesrecht VG Berlin, Beschl. v. 22.07.2020 - VG 14 L 163/20 - und v. 22.07.2020 - VG 14 L 173/20-).

2. Der durch das genannte Betriebsverbot begründete Eingriff in die Berufsfreiheit des Betreibers eines Domina-/BDSM-Studios ist ungeachtet der inzwischen mehrmonatigen Dauer des zuletzt bis zum 30.09.2020 verlängerten Verbots derzeit (Stand 20.08.2020) aller Voraussicht nach weiterhin verhältnismäßig.

Aktenzeichen: 1S2347/20 Paragraphen: Datum: 2020-08-20
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Ladenschluß

OLG Frankfurt - AG Wiesbaden
20.8.2020
2 Ss-OWi 867/20

Einzelhandelsgeschäft wird durch provisorische Abtrennung nicht zum Kiosk mit zulässigem Sonntagsverkauf

HLöG § 4, § 3

Aktenzeichen: 2Ss-OWi867/20 Paragraphen: Datum: 2020-08-20
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

OVG Lüneburg
14.8.2020
13 MN 300/20

Infektionsschutzrechtliche Verordnung (MS, VO v. 10.07.2020 i.d.F. 31.07.2020, § 2, § 29 (Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung, Ordnungswidrigkeit))

IfSG § 28 Abs 1 S 1, § 32
VwGO § 47 Abs 6

Aktenzeichen: 13MN300/20 Paragraphen: Datum: 2020-08-14
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Verkehrsrecht

VGH Baden-Württemberg - VG Karlsruhe
6.8.2020
10 S 1509/20

Zum Widerruf der Anerkennung als Überwachungsorganisation nach der StVZO wegen nachträglichen Wegfalls der Anerkennungsvoraussetzungen (Zurückweisung der Beschwerde gegen den voll dokumentierten Beschluss des VG Karlsruhe vom 07.05.2020 - 3 K 692/20 - juris).

Aktenzeichen: 10S1509/20 Paragraphen: Datum: 2020-08-06
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Kampfhunde

VGH Baden-Württemberg - VG Freiburg
4.8.2020
1 S 1263/20

1. Dem Interesse an einer effektiven Gefahrenabwehr ist bei der Prüfung, ob ein Hund (noch) einer der in § 1 Abs. 2 PolVOgH genannten Rassen oder deren Kreuzungen angehört und sich deshalb einer Verhaltensprüfung nach § 1 Abs. 4 PolVOgH unterziehen sollte, durch eine nicht zu restriktive Auslegung der Tatbestandsmerkmale der „Zugehörigkeit“ zu einer der dort genannten Rassen und deren „Kreuzungen“ Rechnung zu tragen.

2. Bei der Prüfung, ob ein Hund als „Kreuzung“ einer Kampfhunderasse im Sinne von § 1 Abs. 2 PolVOgH anzusehen ist, ist der Rechtsanwender nicht auf eine bestimmte Methode zum Vergleich des Hundes mit Tieren der in Betracht kommenden Kampfhunderasse beschränkt. Für diese Prüfung stehen vielmehr mehrere Methoden zur Verfügung (Erscheinungsbild-, Generationen-, DNA-Vergleich), die je nach Lage des Einzelfalls allein oder - wie in der Regel - kumulativ anzuwenden und deren Ergebnisse zusammenschauend und wertend zu würdigen sind, was eine schematische Betrachtung einzelner Merkmale oder ein rein mathematisches „Abzählen“ von Übereinstimmungen ausschließt.

3. Die Ermächtigungsgrundlage in § 3 Abs. 3 PolVOgH ist nicht nur dann anwendbar, wenn der Halter eines Kampfhundes eine Erlaubnis zum Halten dieses Hundes beantragt hat und diese abgelehnt wird, sondern auch dann, wenn er die Erlaubnis nicht beantragt, aber feststeht, dass die Erlaubnis im jeweiligen Einzelfall nicht erteilt werden kann.

Aktenzeichen: 1S1263/20 Paragraphen: Datum: 2020-08-04
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Verkehrsrecht

BVerwG
31.7.2020
3 B 4.20

Abschnittsbezogene Geschwindigkeitskontrolle; Abschnittskontrolle; Gefahrenabwehr; Kenntlichmachung der Abschnittskontrolle; Kennzeichenerfassung; Landesgesetzgebungskompetenz; Pilotbetrieb; Recht auf informationelle Selbstbestimmung; abschließende Regelung; gesetzliche Ermächtigungsgrundlage;

Abschnittsbezogene Geschwindigkeitskontrolle

Zur Gesetzgebungskompetenz für die Einführung einer abschnittsbezogenen Geschwindigkeitskontrolle (hier: § 32 Abs. 6 NPOG).

GG Art. 70 Abs. 1; 72 Abs. 1; Art. 74 Abs. 1 Nr. 1 und 22
NPOG § 32 Abs. 6

Aktenzeichen: 3B4.20 Paragraphen: Datum: 2020-07-31
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Grundgesetz - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht Versammlungsfreiheit

OVG Lüneburg
29.7.2020
13 MN 280/20

Infektionsschutzrechtliche Verordnung betreffend Hochzeitsfeiern mit mehr als 50 Personen

Die Teilnehmerbeschränkung in § 1 Abs. 5 der Nds. Corona-Verordnung vom 10. Juli 2020 (Nds. GVBl. S. 226, 257) findet für die dort benannten Feiern (Hochzeiten etc.) keine Anwendung, wenn diese in privat angemieteten Räumlichkeiten für geladene und namentlich bekannte Gäste stattfinden.

GG Art 12
VwGO § 155 Abs 4, § 47 Abs 2
CoronaVInfSchMaßnV ND 2

Aktenzeichen: 13MN280/20 Paragraphen: Datum: 2020-07-29
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

OVG Lüneburg
27.7.2020
13 MN 272/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen eine infektionsschutzrechtliche Verordnung (Nds. MS, VO v. 10.07.2020, § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 - Angebot von Shisha-Pfeifen zum Konsum/Shisha-Bars)

GG Art 12 Abs 1, § 3 Abs 1
IfSG § 28 Abs 1
VwGO § 47 Abs 6

Aktenzeichen: 13MN272/20 Paragraphen: Datum: 2020-07-27
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht Versammlungsfreiheit

OVG Berlin-Brandenburg
21.7.2020
11 S 65/20

Autokino-Veranstaltungen; Covid-19; Infektionsschutzmaßnahmen; ausnahmsloses Verbot von Großveranstaltung mit mehr als 1.000 Anwesenden; Verhältnismäßigkeit; infektionsschutzrechtlich relevante Besonderheiten von Autokino-Veranstaltungen; Eignung möglicher Schutzmaßnahmen; Schwerwiegende Folgen des Verbots für davon Betroffene;

Unverhältnismäßigkeit eines Verbots ohne Möglichkeit der Ausnahme aufgrund einer Einzelfallprüfung Soweit keine Möglichkeit einer Ausnahme aufgrund einer Prüfung der Umstände des Einzelfalls vorgesehen ist, stellt ein Verbot auch von Autokino-Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Anwesenden voraussichtlich einen nicht mehr verhältnismäßigen Eingriff in das Grundrecht eines davon betroffenen Veranstalters aus Art. 12 Abs. 1 GG dar.

GG Art 3
IfSchG § 28
VwGO § 47
SARS-CoV-2-UmgV § 1, § 3

Aktenzeichen: 11S65/20 Paragraphen: Datum: 2020-07-21
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Ordnungsrecht Corona-Virus

OVG Lüneburg
17.7.2020
13 MN 261/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen eine infektionsschutzrechtliche Verordnung (Nds. MS, VO v. 10.07.2020, § 12 Abs. 3 Satz 2 - Kutschfahrten)

GG Art 12 Abs 1, Art 3 Abs 1
VwGO § 47 Abs 6

Aktenzeichen: 13MN261/20 Paragraphen: Datum: 2020-07-17
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Allgemeinverfügung Corona-Virus

VGH Baden-Württemberg
16.7.2020
1 S 1792/20

1. Es ist offen und bedürfte einer vertieften Klärung in einem Hauptsacheverfahren, ob die Einstufung der Türkei als Risikogebiet im Sinne von § 1 Abs. 4 CoronaVO EQ hinreichend auf konkret nachvollziehbare Tatsachen gestützt ist.

2. Für Einreisende aus der Türkei ist es rechtlich und tatsächlich zumutbar, gemäß § 2 Abs. 5 CoronaVO EQ durch die Vorlage eines negativen Coronatests, der höchstens 48 Stunden vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden ist, die Pflicht zur häuslichen Quarantäne nach § 1 Abs. 1 Satz 1 CoronaVO EQ abzuwenden.

Aktenzeichen: 1S1792/20 Paragraphen: Datum: 2020-07-16
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Glücksspiel/Verlosung

OVG Greifswald - VG Schwerin
10.7.2020
2 M 119/20 OVG

Lotterierecht

Die Hinnahme eines illegalen Zustandes durch die zuständige Behörde begründet keinen Vertrauenstatbestand darauf, die Behörde werde gegen den illegalen Zustand nicht einschreiten.

SOG MV § 13, § 16
GewO § 33c
SpielV § 3
VwGO § 80 Abs 5

Aktenzeichen: 2M119/20 Paragraphen: Datum: 2020-07-10
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PDF-DokumentGewerberecht Ordnungsrecht - Gaststätten Gaststättenrecht

OLG Hamm - LG Ahlen
9.7.2020
4 RBs 217/20

1. Eine Ausnahme von dem Rauchverbot in Gaststätten (hier: Shisha-Bar) für sog. "geschlossene Gesellschaften" besteht nicht.

2. Eine geschlossene Gesellschaft liegt nicht vor, wenn die Gäste in einer Gaststätte (hier: Shisha-Bar) nur teilweise von dem Betroffenen eingeladen worden sind und auch von ihm nicht eingeladene Dritte Zutritt zu den Räumlichkeiten derselben hatten.

NRauchSchG NW § 5 Abs 2

Aktenzeichen: 4RBs217/20 Paragraphen: Datum: 2020-07-09
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Glücksspiel/Verlosung

OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
7.7.2020
1 S 83.19

Spielhalle; Bestandsunternehmen; (neue) Erlaubnis; Versagung; Sonderverfahren; Zuverlässigigkeit; Ausschlussfrist; Zeitpunkt der Beurteilung der Zuverlässigkeit; nachträglich eingetretene Unzuverlässigkeit; Selbstbindung der Erlaubnisbehörde; reformatio in peius

Die (weitere) Teilnahme am Sonderverfahren des Mindestabstandsumsetzungsgesetzes Berlin (MindAbstUmsG Bln) setzt voraus, dass das Bestandsunternehmen zum Zeitpunkt der gesetzlichen Ausschlussfrist des § 2 Abs. 1 MindAbstUmsG Bln gewerberechtlich zuverlässig ist. Werden danach Umstände bekannt, die auf eine nach dem Stichtag eingetretene Unzuverlässigkeit schließen lassen, muss die Erlaubnisbehörde diese berücksichtigen (Fortschreibung von OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 11. April 2019 - OVG 1 S 69.18 - juris).

SpielhG BE § 2 Abs 1
MindAbstUmsG BE § 1 Abs 1
GewO § 35
VwGO § 88
MindAbstUmsG BE § 4 Abs 1

Aktenzeichen: 1S83.19 Paragraphen: Datum: 2020-07-07
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

OVG Greifswald - VG Greifswald
7.7.2020
2 LB 565/17

Jagd-, Forst- und Fischereirecht

Ein Mitglied einer Jagdgenossenschaft hat einen Anspruch gegen die Jagdgenossenschaft auf Einsicht in das jeweils aktuelle Jagdkataster der Jagdgenossenschaft, soweit in diesem die Namen, die Anschriften und die Größe der Flächen der einzelnen Jagdgenossen enthalten sind.

EUV 2016/679 Art 6 Abs 1c

Aktenzeichen: 2LB565/17 Paragraphen: Datum: 2020-07-07
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

OVG Lüneburg - VG Hannover
6.7.2020
2 ME 246/20

Einstweilige Anordnung

Herausgabe von Erlassen des Niedersächsischen Justizministeriums im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie (Umweltinformationsrecht)

1. Die Innenraumluft stellt keine "Luft" im Sinne von § 2 Abs. 3 Nr. 1 UIG/Art. 2 Nr. 1 lit. a UIRL und mithin keinen Umweltbestandteil im Sinne des Umweltinformationsrechts dar (a.A. OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 9.2.2015 - OVG 12 N 11.14 -, juris).

2. Der Umweltbezug einer Maßnahme im Sinne von § 2 Abs. 3 Nr. 3 b UiG muss eine gewisse Intensität erreichen, eine einfache "beiläufige" Berührung von Umweltgütern reicht nicht aus.

3. Unter den Begriff der Umweltinformation über Emissionen im Sinne von § 2 Abs. 3 Nr. 2 UIG ist ausschließlich eine Information darüber zu verstehen, welche Stoffe in welcher Menge eine Anlage verlassen und in diesem Sinne in die Umwelt freigesetzt werden. Nicht hierunter fallen Informationen über Vorgänge innerhalb einer Anlage.

PresseG ND § 4 Abs 1
UIG ND § 2 Abs 5, § 3 S 2
UIG § 2 Abs 3, § 2 Abs 3 Nr 1, § 2 Abs 3 Nr 2, § 2 Abs 3 Nr 3, § 2 Abs 3 Nr 6
EGRL 4/2003 Art 2 Nr 1a

Aktenzeichen: 2ME246/20 Paragraphen: Datum: 2020-07-06
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

OVG Lüneburg
1.7.2020
13 MN 246/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen eine infektionsschutzrechtliche Verordnung (Nds. MS, VO v. 08.05.2020 i.d.F. 25.06.2020, § 1 Abs. 3 Nr. 1 - Shisha-Bars)

GG Art 12, Art 3
IfSG § 28
VwGO § 47 Abs 6

Aktenzeichen: 13MN246/20 Paragraphen: Datum: 2020-07-01
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Waffenrecht

VG Freiburg
1.7.2020
1 K 2730/19

1. Zur Zulässigkeit eines (Teil-)Anerkenntnisurteils im verwaltungsgerichtlichen Anfechtungsprozess

2. Der Gesetzgeber geht ausweislich der Freistellungsklausel des § 13 Abs. 2 Satz 2 WaffG davon aus, dass das allgemeine jagdliche Bedürfnis an Waffen durch zwei Kurzwaffen ausreichend gedeckt ist. Der Betroffene muss daher im Rahmen der §§ 4 Abs. 1 Nr. 4, 8 WaffG darlegen, dass und weshalb die ihm ohne Bedürfnisprüfung zur Verfügung stehenden Kurzwaffen nicht ausreichen, um sein jagdliches Waffenbedürfnis zu befriedigen.

3. Der Sinn und Zweck des Waffengesetzes, die Anzahl der Schusswaffen im Privatbesitz möglichst gering zu halten, gebietet es, bei der Überprüfung des waffenrechtlichen Bedürfnisses eines Jägers, die von der Freistellungsklausel des § 13 Abs. 2 Satz 2 WaffG umfassten zwei Kurzwaffen miteinzubeziehen. Ferner ist zu prüfen, ob es dem Betroffenen zumutbar ist, eine für seine Zwecke weniger geeignete, bislang von der Bedürfnisprüfung nach § 13 Abs. 2 Satz 2 WaffG freigestellte Kurzwaffe gegen eine besser geeignete Kurzwaffe auszutauschen.

4. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage ist im Falle des Widerrufs einer waffenrechtlichen Erlaubnis der Zeitpunkt der letzten Behördenentscheidung. Dies gilt auch für den in § 4 Abs. 1 Nr. 4 WaffG geforderten Nachweis des Bedürfnisses. Dieser setzt nach § 8 WaffG voraus, dass ein besonders anzuerkennendes persönliches oder wirtschaftliches Interesse und die Geeignetheit und Erforderlichkeit der Waffen oder Munition für den beantragten Zweck glaubhaft gemacht sind, und erfordert eine Verfahrenshandlung, die ebenfalls zum Zeitpunkt der letzten Behördenentscheidung vorliegen muss.

Aktenzeichen: 1K2730/19 Paragraphen: Datum: 2020-07-01
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht Versammlungsfreiheit

OVG Lüneburg - VG Oldenburg
26.6.2020
11 ME 139/20

Versammlungsrechtliche Beschränkungen zum Schutz vor Infektionen mit dem Coronavirus

1. Versammlungsbehördliche Beschränkungen der Teilnehmerzahl einer Versammlung aus infektionssschutzrechtlichen Gesichtspunkten bedürfen einer besonderen Begründung und einer besonders strikten Berücksichtigung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes. Dazu ist konkret darzulegen, dass und warum bei einer größeren Teilnehmerzahl die Mindestabstände nicht gewahrt werden können.

2. Die Anordnung der Einhaltung eines Mindestabstands von 2 Metern zwischen den Versammlungsteilnehmern ist rechtswidrig, soweit dies auch zwischen einem Elternteil und einem betreuungsbedürftigen minderjährigen Kind gefordert wird.

3. Die Beschränkung, dass Ordner und Versammlungsteilnehmer eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen haben, ist im Rahmen der summarischen Prüfung nicht zu beanstanden.

CoronaVV ND § 2 Abs 4 S 2, § 2 Abs 4 S 3
VersammlG ND § 8 Abs 1
GG Art 8 Abs 1

Aktenzeichen: 11ME139/20 Paragraphen: Datum: 2020-06-26
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Ordnungsrecht Corona-Virus

VGH Baden-Württemberg
25.6.2020
1 S 1739/20

Die in § 2 Abs. 3 CoronaVO Gaststätten geregelte Verpflichtung zur Abgabe von Kontaktdaten bei Besuch von Gaststätten ist voraussichtlich verfassungsgemäß und mit den Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung vereinbar.

Aktenzeichen: 1S1739/20 Paragraphen: Datum: 2020-06-25
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Ladenschluß

BVerwG - VGH Baden-Württemberg
22.6.2020
8 CN 1.19

Verfassungskonforme Auslegung der Ermächtigung zu Sonntagsöffnungen gemäß § 8 Abs. 1 Satz 1 LadÖG BW

1. Eine gesetzliche Ermächtigung zu Sonntagsöffnungen genügt dem verfassungsrechtlich geforderten Mindestniveau des Sonntagsschutzes gemäß Art. 140 GG i.V.m. Art. 139 WRV nicht schon, wenn sie die Zahl der jährlich zulässigen gebietsweiten Öffnungen auf drei beschränkt, aber eine vielfache Zahl räumlich beschränkter, abwechselnder Öffnungen im selben Gemeindegebiet zulässt.

2. Der Gesetzgeber darf nur zu Sonntagsöffnungen ermächtigen, die jeweils durch einen zureichenden Sachgrund von einem Gewicht getragen werden, das den zeitlichen und räumlichen Umfang der Öffnung rechtfertigt. Die Seltenheit einer zulässigen Sonntagsöffnung kann das Fehlen eines zureichenden Sachgrundes nicht ausgleichen.

3. Anlassbezogene Sonntagsöffnungen müssen sich stets als Annex zur anlassgebenden Veranstaltung darstellen. Sie dürfen nur zugelassen werden, wenn die dem zuständigen Organ bei der Entscheidung über die Sonntagsöffnung vorliegenden Informationen und die ihm sonst bekannten Umstände die schlüssige und nachvollziehbare Prognose erlauben, die Zahl der von der Veranstaltung selbst angezogenen Besucher werde größer sein als die Zahl derjenigen, die allein wegen einer Ladenöffnung am selben Tag - ohne die Veranstaltung - kämen (prognostischer Besucherzahlenvergleich; wie BVerwG, Urteil vom 12. Dezember 2018 - 8 CN 1.17 - BVerwGE 164, 64 Rn. 19 und 21 f.).

4. Anlassbezogene Sonntagsöffnungen müssen in der Regel auf das räumliche Umfeld der Anlassveranstaltung beschränkt werden. Dieses Umfeld wird durch die Ausstrahlungswirkung der Veranstaltung bestimmt und entspricht dem Gebiet, das durch das Veranstaltungsgeschehen selbst - und nicht allein durch den Ziel- und Quellverkehr oder Werbemaßnahmen für die Veranstaltung - geprägt wird (Fortführung von BVerwG, Urteile vom 11. November 2015 - 8 CN 2.14 - BVerwGE 153, 183 Rn. 25 und vom 12. Dezember 2018 - 8 CN 1.17 - BVerwGE 164, 64 Rn. 20).

GG Art. 2 Abs. 1 und 2, Art. 3 Abs. 1, Art. 4, 6, 8, 9 Abs. 1 und 3,
GG Art. 12 Abs. 1, Art. 28 Abs. 2, Art. 140
WRV Art. 139
LadSchlG § 14
LadÖG BW § 3 Abs. 1 und 2, § 8 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1 und 3

Aktenzeichen: 8CN1.19 Paragraphen: Datum: 2020-06-22
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=23234

PDF-DokumentOrdnungsrecht - Ladenschluß

BVerwG - OVG NRW
22.6.2020
8 CN 3.19

Verfassungskonforme Auslegung der Ermächtigung zu Sonntagsöffnungen nach § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, Satz 3 LÖG NRW

1. Für Öffnungen von Verkaufsstellen im Zusammenhang mit örtlichen Veranstaltungen nach § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW gelten die verfassungsrechtlichen Anforderungen an Verkaufsöffnungen an Sonn- und Feiertagen aus besonderem Anlass.

2. Die gesetzliche Ausgestaltung des Sonn- und Feiertagsschutzes muss der kommunalen Normsetzung nicht für jeden Einzelfall einer Verkaufsöffnung aus besonderem Anlass eine auf die Besucherzahlen der Veranstaltung und der damit verbundenen Ladenöffnung bezogene Prognose abverlangen. Vielmehr kann das Gesetz bestimmte typische Fallkonstellationen vorgeben, in denen regelmäßig von einem Überwiegen der von der Veranstaltung angezogenen Besucherströme auszugehen ist.

3. Eine derartige Regelung ist dann zulässig, wenn gewährleistet ist, dass atypische Sachverhaltsgestaltungen nicht in die Nachweiserleichterung einbezogen werden. Ein atypischer Fall ist anzunehmen, wenn konkrete Tatsachen dafür sprechen, dass die Zahl der von der Ladenöffnung angezogenen Besucher die Zahl der Veranstaltungsbesucher überwiegt.

4. In solchen atypischen Konstellationen darf die Vermutungsregelung des § 6 Abs. 1 Satz 3 LÖG NRW nicht eingreifen, deren Anwendungsbereich daher verfassungskonform zu reduzieren ist.

GG Art. 140
WRV Art. 139
LÖG NRW § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, Satz 3

Aktenzeichen: 8CN3.19 Paragraphen: Datum: 2020-06-22
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=23235

PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

BVerwG - OVG NRW - VG Ahrensberg
18.6.2020
3 C 1.19

Zeitlicher Beginn einer jagdrechtlichen Befriedung

Die jagdrechtliche Befriedung - also das Ruhen der Jagd - aus ethischen Gründen kann der Grundeigentümer zum Ende des bei Antragstellung laufenden Jagdpachtvertrags verlangen. Entscheidet die Behörde erst in der Laufzeit eines neuen Jagdpachtvertrags, ist die Befriedung zum Ende des Jagdjahres anzuordnen.

GG Art. 4 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1
BJagdG § 6a Abs. 2, § 11 Abs. 4, § 12

Aktenzeichen: 3C1.19 Paragraphen: Datum: 2020-06-18
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=23163

PDF-DokumentOrdnungsrecht - Verkehrsrecht

BVerwG - Bayerischer VGH - VG München
18.6.2020
3 C 14.19

Fahreignungs-Bewertungssystem; Fahreignungsregister; Löschung; Tattagprinzip; Tilgung; Verwertungsverbot;

Das absolute Verwertungsverbot des § 29 Abs. 7 Satz 1 StVG überlagert und begrenzt das Tattagprinzip nach § 4 Abs. 5 Satz 5 bis 7 StVG

StVG § 4 Abs. 2 Satz 3, Abs. 5 Satz 5 bis 7, § 29 Abs. 7 Satz 1, § 65 Abs. 3

Aktenzeichen: 3C14.19 Paragraphen: Datum: 2020-06-18
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

OVG Lüneburg
17.6.2020
13 MN 218/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen eine infektionsschutzrechtliche Verordnung (MS, VO v. 08.05.2020, § 1 Abs. 3 Nr. 3 - Kino)

Zur Schließung eines Kinos wegen Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus

IfSG § 28 Abs 1 S 2, § 32
VwGO § 47 Abs

Aktenzeichen: 13MN218/20 Paragraphen: Datum: 2020-06-17
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Transportrecht

BVerwG - Bayerischer VGH - VG München
17.6.2020
8 C 2.19

Begriff des Unternehmers im Fahrpersonalgesetz

Unternehmer im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 FPersG ist nur, wer Fahrpersonal beschäftigt oder selbst Güter oder Personen befördert.

FPersG § 4 Abs. 1a, Abs. 3 Satz 1 Nr. 1

Aktenzeichen: 8C2.19 Paragraphen: Datum: 2020-06-17
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Glücksspiel/Verlosung

OVG Lüneburg - VG Braunschweig
16.6.2020
11 LC 138/19

Gebühren für die Bescheidung eines Antrags auf Erteilung einer glücksspielrechtlichen Erlaubnis nach § 24 GlüStV

1. Zu den gebührenrechtlichen Anforderungen an die Festsetzung einer Rahmengebühr nach § 9 NVwKostG.

2. Zum Vorliegen von Ermessensfehlern bei der Festsetzung einer Rahmengebühr für die Ablehnung einer glücksspielrechtlichen Erlaubnis.

3. Eine Gebühr für die Bescheidung eines Antrags auf Erteilung einer glücksspielrechtlichen Erlaubnis kann anhand der folgenden vier Schritte berechnet werden: Zunächst werden der durchschnittliche Verwaltungsaufwand sowie der durchschnittliche Wert des Gegenstands der Amtshandlung ermittelt. In einem zweiten Schritt wird geprüft, ob im zu entscheidenden Einzelfall Abweichungen vom Durchschnitt vorliegen. In einem dritten Schritt wird sodann zwischen den ermittelten Faktoren eine angemessene Wertrelation hergestellt. Abschließend wird die sich aus den vorangegangenen Schritten ergebende Summe mit dem Mittelwert des Gebührenrahmens multipliziert.

VwKostG ND § 11, § 9
VwGO § 114, § 130a
VwKostG ND § 13
GlüStVtr ND § 24, § 35 Abs 2
SpielV § 3

Aktenzeichen: 11LC138/19 Paragraphen: Datum: 2020-06-16
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Polizeirecht

OLG Braunschweig
12.6.2020
3 W 88/20

Voraussetzungen für verdeckte Bildaufzeichnung nach § 35 niedersächsisches POG

1. Die §§ 34, 35 NPOG können lediglich als Ermächtigungsgrundlage personenbezogener Datenerhebung dienen, nicht aber einer ausschließlich ortsbezogenen Datenerhebung.

2. Die Zielperson der Maßnahmen gemäß der §§ 34, 35 NPOG muss eindeutig individualisiert sein. Dabei ist es nicht unbedingt erforderlich, dass die Personalien der betroffenen Personen bekannt sind; eine solche Individualisierung muss aber darüber hinausgehen, dass alle Personen überwacht werden sollen, die einen bestimmten Ort aufsuchen.

3. § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 NPOG erfordert das Vorliegen einer konkreten Gefahr. Ein Gefahrverdacht – bei dem die Sicherheitsbehörden das Vorliegen einer Gefahr lediglich für möglich halten – reicht nicht aus.

4. Die nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 2 bzw. 3 NPOG vorzunehmende Prognose, dass eine Person eine der dort benannten Straftaten begeht, ist auf der Grundlage von Tatsachen zu treffen. Vermutungen oder allgemeine Erfahrungssätze reichen in beiden Fällen nicht aus.

SOG ND § 2 Nr 1, § 2 Nr 2, § 2 Nr 14, § 6, § 7, § 8, § 19 Abs 4 S 1, § 19 Abs 4 S 2,
SOG ND § 19 Abs 4 S 3, § 34 Abs 1 S 1 Nr 1, § 34 Abs 1 S 1 Nr 2, § 34 Abs 1 S 1 Nr 3,
SOG ND § 34 Abs 2 S 5, § 34 Abs 2 S 8, § 35 Abs 1, § 35 Abs 1 S 1, § 35 Abs 2 S 5,
SOG ND § 35 Abs 3 S 2
BKAG § 45
StGB § 12 Abs 1, § 89a, § 129a, § 129b
FamFG § 63 Abs 1
GKG § 2 Abs 1 S 1

Aktenzeichen: 3W88/20 Paragraphen: Datum: 2020-06-12
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

OVG Lüneburg
9.6.2020
13 MN 211/20

Anordnung der Schließung einer Prostitutionsstätte wegen Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus aufgrund der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus vom 8. Mai 2020

IfSG § 28 Abs 1 S 2, § 32
VwGO § 47 Abs 6
CoronaVInfSchMaßnV ND § 1 Abs 3 Nr 4
GG Art 3 Abs 1

Aktenzeichen: 13MN211/20 Paragraphen: Datum: 2020-06-09
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

OVG Lüneburg
5.6.2020
13 MN 195/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen eine infektionsschutzrechtliche Verordnung (Nds. MS, VO v. 08.05.2020 und 22.05.2020, § 5 Abs. 1 - Quarantäne für Reiserückkehrer aus europäischen Ländern)

IfSG § 30, § 32
VwGO § 47 Abs 6

Aktenzeichen: 13MN195/20 Paragraphen: Datum: 2020-06-05
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

VGH Baden-Württemberg
5.6.2020
1 S 1623/20

1. Die Corona-Verordnung Einzelhandel leidet voraussichtlich nicht unter einem Verkündungsmangel. Die Voraussetzungen für eine Notverkündung nach § 4 VerkG lagen aller Voraussicht nach vor.

2. Das Wirtschaftsministerium und das Sozialministerium waren für den Erlass der Corona-Verordnung Einzelhandel voraussichtlich zuständig.

3. § 3 Abs. 3 Satz 2 CoronaVO Einzelhandel - wonach „Richtgröße für eine angemessene Anzahl von Kunden (…) hierbei 20 Quadratmeter Verkaufsfläche pro Person (einschließlich der Beschäftigten)“ sind - ist aller Voraussicht nach rechtswidrig. Die Vorschrift genügt nicht dem rechtsstaatlichen Bestimmtheitsgebot.

Aktenzeichen: 1S1623/20 Paragraphen: Datum: 2020-06-05
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Allgemeinverfügung Corona-Virus

VGH Hessen - VG Frankfurt
3.6.2020
1 B 1379/20

"Urlaubsrückgabe" wegen Reisebeschränkungen zu Corona-Zeiten

Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie begründen keinen (gebundenen) Anspruch auf Hinausschieben eines antragsgemäß genehmigten Urlaubs oder auf Rücknahme der Urlaubsgenehmigung.

EUrlV § 8 Abs 2

Aktenzeichen: 1B1379/20 Paragraphen: Datum: 2020-06-03
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge Grundgesetz - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht Versammlungsfreiheit

VGH Baden-Württemberg - VG Stuttgart
30.5.2020
1 S 1651/20

1. Zum Kern der Versammlungsfreiheit aus Art. 8 Abs. 1 GG gehört das Selbstbestimmungsrecht des Veranstalters einer Versammlung. Er darf selbst Ort und Zeit, Umstände und Inhalte sowie die Teilnehmerzahl der Versammlung festlegen. Versammlungsbehördliche Begrenzungen der Zahl der Teilnehmer sind nicht von vornherein ausgeschlossen. Höchst ausnahmsweise können besonders schwerwiegende Gefahren für die Schutzgüter der öffentlichen Sicherheit, insbesondere gravierende Gefahren für die Schutzgüter von Leib und Leben nach Art. 2 Abs. 2 GG, für die der Staat eine Schutzpflicht innehat, versammlungsbehördliche Begrenzungen der Teilnehmerzahl rechtfertigen (s. schon Senat, Beschl. v. 16.05.2020 - 1 S 1541/20 - juris).

2. Die Einschätzungen des Robert-Koch-Instituts zum Verlauf der SARS-CoV-2-Pandemie sind nachvollziehbar und beruhen auf einer Analyse der derzeit vorhandenen, das dynamische Geschehen der Pandemie berücksichtigenden Erkenntnisse.

3. Beim derzeitigen Stand der Corona-Pandemie besteht aller Voraussicht nach weiterhin eine konkrete Sachlage, die bei ungehindertem Geschehensablauf mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Schaden für die der Versammlungsfreiheit entgegenstehenden Rechtsgüter von Leib und Leben einer potenziell großen Zahl an Menschen und für das Gesundheitssystem in Deutschland führt, wenn die Abstandsregelungen nach der CoronaVO bei Versammlungen nicht eingehalten werden.

4. Es ist voraussichtlich davon ausgehen, dass bei der Durchführung einer Versammlung mit über 10.000 Teilnehmern - zumal auf einer schlauchartigen Straße - nicht mehr gewährleistet werden kann, dass die nach der CoronaVO notwendigen Abstände eingehalten werden.

Aktenzeichen: 1S1651/20 Paragraphen: Datum: 2020-05-30
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

OVG Lüneburg
29.5.2020
13 MN 185/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen die Anordnung der Schließung einer Prostitutionsstätte wegen Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus aufgrund der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus vom 8. Mai 2020 (juris: CoronaVInfSchMaßnV ND)

Zur Schließung einer Prostitutionsstätte wegen Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus.

IfSG § 28 Abs 1 S 2, § 32
VwGO § 47 Abs 6
CoronaVInfSchMaßnV ND § 1 Abs 3 Nr 4

Aktenzeichen: 13MN185/20 Paragraphen: Datum: 2020-05-29
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

BGH - LG Koblenz - AG Montabaur
28.5.2020
III ZR 138/19

Wildschadensersatzanspruch: Vorverfahren für Verzugs- und Prozesszinsen; Fälligkeit des Anspruchs; Prozesszinsen bei Klage gegen Vorbescheid - Wildschadensersatzanspruch, Vorverfahren, Fälligkeit, Verzug

1. Hinsichtlich des Anspruchs auf Verzugs- oder Prozesszinsen aus einem Wildschadensersatzanspruch muss kein Vorverfahren im Sinne von § 35 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes (BJagdG) durchlaufen werden.(Rn.16)

2. Der Wildschadensersatzanspruch nach dem Bundesjagdgesetz wird im Allgemeinen mit dem Eintritt des Schadensereignisses fällig.(Rn.20)

3. Tritt der Schädiger einem Vorbescheid nach § 35 Satz 1 BJagdG durch Klage erfolglos entgegen, kann der Geschädigte Prozesszinsen in entsprechender Anwendung von § 291 Satz 1 BGB verlangen.(Rn.21)(Rn.22)

BJagdG § 29 Abs 1 S 1, § 35 S 1
JagdG RP § 43 Abs 2 S 1
BGB § 271 Abs 1, § 286 Abs 2 Nr 3

Aktenzeichen: IIIZR138/19 Paragraphen: Datum: 2020-05-28
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

OVG Lüneburg
26.5.2020
13 MN 182/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen eine infektionsschutzrechtliche Verordnung (MS, VO v. 08.05.2020, § 8 Abs. 2 Satz 3 - Bewirtungsverbot in Einkaufscentern)

GG Art 12 Abs 1, Art 3 Abs 1
IfSG § 28 Abs 1
VwGO § 47 Abs 6

Aktenzeichen: 13MN182/20 Paragraphen: Datum: 2020-05-26
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge Grundgesetz - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht Versammlungsfreiheit

VGH Baden-Württemberg - VG Stuttgart
23.5.2020
1 S 1586/20

Eine Versammlung kann nicht mit der Begründung verboten werden, wegen einer potentiell konfliktträchtigen Gegendemonstration ergäben sich bei Durchführung der Versammlung Infektionsgefahren für Teilnehmer, Gegendemonstranten und Polizeibeamte, wenn diese Gefahren durch Auflagen auf ein solches Maß reduziert werden können, dass sie zur Gewährleistung einer praktischen Konkordanz von Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG und der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens auf der einen Seite und Art. 8 GG sowie gegebenenfalls Art. 21 Abs. 1 GG auf der andern Seite hinzunehmen sind. Andernfalls hätten es zu Rechtsverstößen bereite Personen auf möglicherweise lange Zeit - unter Umständen bis zum Bereitstehen eines Impfstoffes gegen das Coronavirus - in der Hand, durch Ankündigung von rechtswidrigem Verhalten per se rechtmäßige Versammlungen vollständig unmöglich zu machen. Ein solches Ergebnis wäre rechtsstaatlich kaum tragbar.

Aktenzeichen: 1S1586/20 Paragraphen: Datum: 2020-05-23
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Versammlungsfreiheit

VG Stuttgart
22.5.2020
5 K 2478/20

1. Das Verbot einer Versammlung, bei der Anhaltspunkte für einen unfriedlichen Verlauf fehlen und die daher voraussichtlich nicht als Störerin in Anspruch genommen werden kann, kann bei Vorliegen der Voraussetzungen des sogenannten unechten polizeilichen Notstandes dennoch ausnahmsweise gerechtfertigt sein.

2. Eine solche rechtfertigende Situation kann vorliegen, wenn eine nachvollziehbare und auf konkreten Umständen beruhende Gefahrenprognose gewalttätige Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten erwarten lässt, die ein erhebliches Infektionsrisiko im Hinblick auf die Verbreitung des neuartigen Coronavirus begründen, welchem durch Auflagen nicht hinreichend begegnet werden kann.

Aktenzeichen: 5K2478/20 Paragraphen: Datum: 2020-05-22
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

OVG Berlin-Brandenburg
20.5.2020
11 S 49/20

Coronapandemie; Eindämmungsmaßnahme; Lockerungsmaßnahmen; Schließung von Spielhallen; Verhältnismäßigkeit;

Einschätzungsspielraum des Verordnungsgebers; allgemeiner Gleichheitssatz

Das in der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg enthaltene Gebot, Spielhallen für den Publikumsverkehr zu schließen, begegnet bei summarischer Prüfung auch noch gegenwärtig weder mit Blick auf den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit noch mit Blick auf den allgemeinen Gleichheitssatz durchgreifenden rechtlichen Bedenken.

VwGO § 47 Abs 6
CoronaVV BE § 7 Abs 1 Nr 1
GG Art 3 Abs 1

Aktenzeichen: 11S49/20 Paragraphen: Datum: 2020-05-20
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

OVG Lüneburg
18.5.2020
13 MN 169/20

Einstweilige Außervollzugsetzung einer infektionsschutzrechtlichen Verordnung über die Untersagung der Erbringung von Dienstleistungen in Piercing-Studios (Nds. MS, VO v. 08.05.2020, § 7 Abs. 2 Satz 1)

GG Art 12 Abs 1, Art 3 Abs 1
VwGO § 47 Abs 6

Aktenzeichen: 13MN169/20 Paragraphen: Datum: 2020-05-18
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

VGH Baden-Württemberg
18.5.2020
1 S 1357/20

1. Die Vorschriften in § 1 Abs. 1, § 1d CoronaVO zur Einschränkung des Schulbetriebs und zur Ermächtigung des Kultusministeriums, durch Rechtsverordnung die grundsätzliche Untersagung des Schulbetriebs nach bestimmten Maßgaben auszuweiten oder wieder einzuschränken, sind voraussichtlich derzeit rechtmäßig.

2. Die Vorschriften in §§ 1 f. der Verordnung des Kultusministeriums über die (stufenweise) Wiederaufnahme des Schulbetriebs (Corona-Verordnung Schule - CoronaVO Schule) vom 14.05.2020 sind voraussichtlich derzeit ebenfalls rechtmäßig.

3. § 3 Abs. 4 CoronaVO und die Verordnung des Kultusministeriums über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 im Bereich von Gottesdiensten und weiteren religiösen Veranstaltungen und Ansammlungen sowie Bestattungen vom 03.05.2020 sind voraussichtlich derzeit ebenfalls rechtmäßig.

Aktenzeichen: 1S1357/20 Paragraphen: Datum: 2020-05-18
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

OVG Lüneburg
14.5.2020
13 MN 156/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen eine infektionsschutzrechtliche Verordnung zur fortdauernden Schließung von Fitness-Studios (Nds. MS, VO v. 08.05.2020, § 1 Abs. 3 Nr. 5 Alt. 3)

Zur Schließung von Fitnessstudios in der Corona-Pandemie wegen Ansteckungsgefahr
IfSG § 28 Abs 1 S 1, § 32
VwGO § 47 Abs 6

Aktenzeichen: 13MN156/20 Paragraphen: Datum: 2020-05-14
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

OVG Lüneburg
14.5.2020
13 MN 160/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen eine infektionsschutzrechtliche Verordnung (Nds. MS, VO v. 17.04.2020 i.d.F. v. 05.05.2020, §§ 1 III 1 Nr. 5, 7 I, II - Sonnenstudios)

Sonnenstudios waren nicht als "ähnliche Einrichtungen" i.S.d. § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 5 a.E. der (4.) Nds. Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus v. 17.04.2020 i.d.F. der (2.) Änderungsverordnung v. 05.05.2020 geschlossen; ihr Betrieb stellt keine nach § 7 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1 dieser Verordnung untersagte ("körpernahe") Dienstleistung, bei der der Mindestabstand von 1,5 m von Mensch zu Mensch nicht eingehalten werden kann, dar.

GG Art 12 Abs 1
VwGO § 154 Abs 1, § 155 Abs 4, § 161 Abs 2 S 1, § 47 Abs 2 S 1, § 47 Abs 6, § 92 Abs 3 S 1

Aktenzeichen: 13MN160/20 Paragraphen: Datum: 2020-05-14
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

OVG Lüneburg
14.5.2020
13 MN 162/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen eine infektionsschutzrechtliche Verordnung zur fortdauernden

Schließung von Fitness-Studios (Nds. MS, VO v. 08.05.2020, § 1 Abs. 3 Nr. 5 Alt. 3)

GG Art 12, Art 3
IfSG § 28 Abs 1, § 32
VwGO § 47 Abs 6

Aktenzeichen: 13MN162/20 Paragraphen: Datum: 2020-05-14
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=23032

PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

OVG Lüneburg
14.5.2020


13 MN 165/20 Einstweilige Außervollzugsetzung einer infektionsschutzrechtlichen Verordnung über die Untersagung der Erbringung von Dienstleistungen in Tattoo-Studios (Nds. MS, VO v. 08.05.2020, § 7 Abs. 2 - Tattoostudio)

GG Art 12, Art 3
IfSG § 28, § 32
VwGO § 47 Abs 6

Aktenzeichen: 13MN165/20 Paragraphen: Datum: 2020-05-14
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=23033

PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

VGH Baden-Württemberg
13.5.2020
1 S 1281/20

1. Das Verbot des Präsenzbetriebs von Nachhilfeeinrichtungen ab dem 17.03.2020 durch die CoronaVO ist voraussichtlich rechtmäßig, insbesondere da die Erbringung von Online-Nachhilfeleistungen nicht untersagt war.

2. Die Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs von Nachhilfeeinrichtungen ab dem 04.05.2020 auf Nachhilfe für anstehende schulische Prüfungen zu beschränken, ist voraussichtlich rechtmäßig.

Aktenzeichen: 1S1281/20 Paragraphen: Datum: 2020-05-13
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