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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke

OVG Lüneburg
30.07.2012
8 LA 149/11

Wechsel zwischen verschiedenen berufsständischen Versorgungswerken

1. Eine auf satzungsrechtlicher Grundlage durch Bescheid erteilte Befreiung von der Pflichtmitgliedschaft verliert ihre Wirkung ohne Weiteres bei einem Erlöschen der Pflichtmitgliedschaft.

2. Durch einen Wechsel zwischen verschiedenen berufsständischen Versorgungswerken bedingte Minderungen der Höhe zu erwartender Versorgungsleistungen sind von dem betroffenen Mitglied hinzunehmen. Diese Unterschiede sind die zwangsläufige Folge aus den landesrechtlich geordneten und von autonomen Versorgungsträgern geregelten Versorgungssystemen.

Dem betroffenen Versicherten steht von Verfassungs wegen kein Wahlrecht zu, das es ihm ermöglichen würde, im Lauf eines Berufslebens die jeweils günstigste Versorgungsmöglichkeit zu wählen oder an ihr festzuhalten und die Anwendung aller anderen Versicherungspflichten auszuschließen, auch wenn die Fortsetzung der bestehenden Zugehörigkeit zu einem Versorgungswerk erheblich günstiger wäre als der satzungsrechtlich erzwungene Wechsel in ein anderes Versorgungswerk.

GG Art 14 Abs 1, Art 12 Abs 1, Art 2 Abs 1
HKG ND § 2 Abs 1 S 1, § 1 Abs 1 Nr 1
VwGO § 124 Abs 2 Nr 1, § 124 Abs 2 Nr 3, § 124 Abs 2 Nr 5, § 124a Abs 4 S 4

Aktenzeichen: 8LA149/11 Paragraphen: Datum: 2012-07-30
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke

OVG Lüneburg
24.7.2012
8 LA 75/11

Zur (hier bejahten) Rechtmäßigkeit des satzungsmäßigen Ausschlusses der freiwilligen Mitgliedschaft in einem berufsständischen Versorgungswerk für den Fall des Erwerbs der Pflichtmitgliedschaft in einem anderen Versorgungswerk

ÄASiO ND § 10 AGG, § 13, § 24
EGRL 78/2000Art 6, Art 3 Abs 3
EWGV 1408/71Art 15, Art 13
VwGO § 124 Abs 2 Nr 1, § 124a Abs 4 S 4

Aktenzeichen: 8LA75/11 Paragraphen: Datum: 2012-07-24
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke

OVG Lüneburg - VG Hannover
21.7.2011
8 LA 123/11

Berufsunfähigkeit; Berufsunfähigkeitsrente; Darlegung von Zulassungsgründen; Darlegung, unzureichende; Kürzung; Nichtzahlung; rückständige Beträge; Versorgungsbeitrag; Versorgungsbeiträge; Zusicherung

Berufsunfähigkeitsrente.

Zur Rechtmäßigkeit der Kürzung von Versorgungsleistungen eines berufsständischen Versorgungswerks wegen Versorgungsbeitragsrückständen.

ABH §§ 15, 17, 25, 27
VwGO §§ 124 II Nr 1, 124 II Nr 2, 124a IV 4
VwVfG § 37

Aktenzeichen: 8LA123/11 Paragraphen: ABH§15 ABH§17 ABH§25 ABH§27 Datum: 2011-07-21
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke Anrechnungszeiten

Hessischer VGH - FG Frankfurt
17.07.2009
3 A 2522/08.Z

Adoption; Altersrente; Geburt; Kindererziehungszeit; Rechtsanwältin; Satzung; Versorgungswerk; Zusatzzeit

Zusatzzeiten in der anwaltlichen Altersrente bei Geburt und Adoption eines Kindes

1. Eine Satzungsbestimmung, nach der für jede Geburt eines Kindes einer Rechtsanwältin, die bei einem Versorgungswerk Mitglied ist, eine Zusatzzeit von einem Jahr für die Berechnung der Altersrente gewährt wird, aber keine Kindererziehungszeiten anerkannt werden, verstößt nicht gegen den Gleichheitssatz.

2. Die Adoption eines Kindes ist dabei der Geburt eines Kindes nicht gleichzustellen.

GG Art. 3 Abs. 1
Hess. RAVG § 1
Hess. RAVG § 4
Hess. RAVG § 8
Satzung Versorgungswerk Rechtsanw. Hessen § 17 Abs. 3
SGB VI § 56
SGB VI § 177

Aktenzeichen: 3A2522/08 Paragraphen: GGArt.3 Hess.RAVG§1 Hess.RAVG§4 Hess.RAVG§8 Datum: 2009-07-17
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke

Hessischer VGH - VG Gießen
06.07.2009
3 A 2614/08.Z

Altersrente; Arzt; Beiträge; Berufsunfähigkeitsrente; Landesärztekammer Hessen; Überleitung; Versorgungswerk

Ärztliches Versorgungswerk und Überleitung von Beiträgen

Der in einer Satzung eines ärztlichen Versorgungswerks bestimmte Ausschluss der Überleitung geleisteter Beiträge bei einem Wechsel des Versorgungswerks, falls schon mehr als 60 Monate Beiträge entrichtet wurden, verstößt nicht gegen Rechtsvorschriften.

GG Art. 11 Abs. 1
GG Art. 12 Abs. 1
GG Art. 14 Abs. 1
GG Art. 3 Abs. 1
Hess. HeilbG § 5a
Satzung des Versorgungswerks der LÄK Hessen § 14

Aktenzeichen: 3A2514/08 Paragraphen: GGArt.11 GGArt.12 GGArt.14 GGArt.3 Hess.HeilbG§5a Datum: 2009-07-06
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke

OVG Lüneburg - VG Osnabrück
23.04.2009
8 LC 3/09

Pflichtmitgliedschaft, Versorgungswerk, Versorgungswerk, berufsständisch, Vertrauensschutz, Zahnärztekammer

Berufsständisches Versorgungsrecht: Ausnahmen von der Pflichtmitgliedschaft im zahnärztlichen Versorgungswerk

Nach § 8 Abs. 2 ABH ist von der Pflichtmitgliedschaft im Altersversorgungswerk der Zahnärztekammer Niedersachsen nur ausgenommen, wer zum 1. Januar 2005 das 45. Lebensjahr vollendet hat und zu diesem Zeitpunkt von der Mitgliedschaft in einem deutschen zahnärztlichen Versorgungswerk ausgenommen oder befreit worden ist.

ABH § 8
ASO § 6
VO (EWG) Nr 1408/71

Aktenzeichen: 8LC3/09 Paragraphen: ABH§8 ASO§6 1408/71 Datum: 2009-04-23
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke

OVG Lüneburg - VG Oldenburg
28.04.2008
8 LA 16/08

Berufsständisches Versorgungsrecht

Gleichbehandlung, Gleichbehandlungsgebot, Gleichbehandlungsgrundsatz, Lebenspartner, Lebenspartnerschaft, eingetragene, Versorgungswerk, Versorgungswerk, berufsständisch

Ein niedersächsisches berufsständisches Versorgungswerk, das dem überlebenden Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft keine Hinterbliebenenrente gewährt, ist grundsätzlich nicht verpflichtet, stattdessen den Versorgungsbeitrag zu vermindern, um so den Aufbau einer anderweitigen Alterssicherung zu ermöglichen.

AGG
ASO § 28
GG Art. 3
LPartG
Richtlinie 2000/78

Aktenzeichen: 8LA16/08 Paragraphen: ASO§28 GGArt.3 Datum: 2008-04-28
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke

OVG Rheinland-Pfalz - VG Trier
15.01.2008
6 A 10975/07.OVG

Rechtsanwalt; Versorgungswerk; persönlicher Pflichtbeitrag; Beitragsrückstand; Abrechnungsbescheid; Säumniszuschlag; Verzugszinsen; Beitragslast; Arbeitgeberanteil; Arbeitnehmeranteil; Zahlungspflicht; Umlageprinzip; Sozialversicherung; Gesamtsozialversicherungsbeitrag; berufsständische Versorgungseinrichtung; Beitragsprinzip; bundesrechtliche Sperrwirkung

1. § 172 Abs. 2 SGB VI hat nach seinem Regelungsgehalt nicht lediglich eine Bezuschussung des Arbeitgebers zum persönlichen Pflichtbeitrag seines von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreiten Arbeitnehmers zum Gegenstand, sondern begründet unmittelbar kraft öffentlichen Rechts eine eigenständige, auf den Arbeitgeberanteil beschränkte Beitragslast des Arbeitsgebers gegenüber der Versorgungseinrichtung.

2. Soweit landesrechtliche Bestimmungen dieser bundesrechtlichen Lastenverteilung entgegenstehen, unterliegen sie der Sperrwirkung des Art. 72 Abs. 1 GG.

3. Das rentenversicherungsrechtliche Abführungssystem des Gesamtsozialversicherungsbeitrages (§§ 28 a ff. SGB IV) ist durch § 172 Abs. 4 SGB VI nicht auf kapitalgedeckte berufsständische Versorgungseinrichtungen übertragen worden.

GG Art. 70 Abs. 2, Art. 72 Abs. 1, Art. 74 Nr. 1, Art. 74 Nr. 12
AO § 218 Abs. 2 S. 1
SGB IV §§ 28 a ff.
SGB VI § 172 Abs. 2
SGB VI § 203 Abs. 2
VwGO § 113 Abs. 2 S. 2
Satzung § 23 Abs. 3 S. 1
Satzung § 26 Abs. 3 S. 1

Aktenzeichen: 6A10975/07 Paragraphen: GGArt.70 GGArt.72 GGArt.74 AO§218 SGBIV§28a SGBVI§172 SGBVI§203 VwGO§113 Datum: 2008-01-15
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke

VG Göttingen
21.02.2006
1 A 2/05

Antrag auf Anerkennung von Erziehungszeiten, Ausschlussfrist von 3 Jahren nach Geburt des Kindes, Beitragsfinanziertes Versorgungswerk, Rechtsanwaltsversorgung Niedersachsen

Antragsfrist für Anerkennung von Erziehungszeiten in Rechtsanwaltsversorgung

Die Ausschlussfrist des § 14 Abs. 3 d der Satzung der Rechtsanwaltsversorgung Niedersachsen ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.

Aktenzeichen: 1A2/05 Paragraphen: Datum: 2006-02-21
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke

OVG Rheinland-Pfalz - VG Koblenz
15.03.2005 6 A 10066/05.OVG
Rechtsanwalt, berufsständische Versorgung, Versorgungswerk, vorgezogene Altersrente, Versorgungsabschlag, Rentenkürzung, Kürzungsmaßstab, versicherungstechnische Grundsätze, Renteneintrittsalter, Rentenlaufzeit, rechtsatzmäßige Legitimation, Gesetzesvorbehalt, Satzungsvorbehalt, Delegationsgebot, Kürzungstatbestand, Kürzungsumfang, Bestimmtheitsgebot

Die Entscheidung, ob, unter welchen Voraussetzungen und in welcher Höhe die Regelaltersrente eines Rechtsanwaltes als Korrektiv für ihre vorzeitige Inanspruchnahme durch einen Versorgungsabschlag gekürzt werden soll, hat der Gesetzgeber im Rechtsanwaltsversorgungsgesetz vom 29. Januar 1985 (GVBl. S. 37) nicht selbst getroffen, sondern unter den Vorbehalt eines Satzungsbeschlusses des Versorgungswerkes gestellt.
GGArt.14
RAVG § 8 S. 2
RAVG § 8 Abs. 4

Aktenzeichen: 6A10066/05 Paragraphen: GGArt.14 RAVG§8 Datum: 2005-03-15
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke

OVG Lüneburg - VG Hannover
01.02.2005 8 ME 324/04
Altersrente, Altersrentenzuschlag, Altersversorgungswerk, Anpassung, Rentenanpassung, Rentenanwartschaft, Versorgung, berufsständische, Versorgungswerk, berufsständisch, Zahnarzt, Zahnärztekammer

Berufsständisches Versorgungsrecht: Altersrente der niedersächsischen Zahnärzte

Zur Rechtmäßigkeit der Entscheidung des Leitenden Ausschusses des Altersversorgungswerkes der Zahnärztekammer Niedersachsen, für das Jahr 2004 keine Rentenanpassung vorzunehmen
ASO §§ 12, 12c, 29
HKG § 12
VwVfG §§ 35, 43

Aktenzeichen: 8ME324/04 Paragraphen: ASO§12 ASO§12c ASO§29 HKG§12 VwVfG§35 VwVfG§43 Datum: 2005-02-01
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke

OVG Rheinland-Pfalz - VG Trier
01.02.2005 6 A 11903/04.OVG
Rechtsanwalt, Rechtsanwaltschaft, Rechtsanwaltsversorgungswerk, Pflichtbeitrag, Beitragsbemessungsgrundlage, Arbeitseinkommen, Arbeitsentgelt, Berufseinkommen, anwaltliche Tätigkeit, Beratungstätigkeit, Steuerberatung, Rechtsetzungsbefugnis, Satzungsautonomie, Parlamentsvorbehalt, Demokratieprinzip, Rechtsstaatsprinzip, Wesentlichkeitsgrundsatz, Vollversorgung

1. Nach der Wertung des Landesgesetzes über die rheinland-pfälzische Rechtsanwaltsversorgung bemessen sich die Pflichtbeiträge zum Rechtsanwaltsversorgungswerk bei einem Rechtsanwalt, der vorwiegend als Geschäftsführer einer Steuerberatungs-GmbH tätig ist, nicht nach der Summe seines Arbeitseinkommens oder -entgeltes, sondern nach seinem anwaltlichen Berufseinkommen.

2. Bei dieser Gesetzeslage überschreitet es die Grenzen der autonomen Rechtsetzungsbefugnis des Rechtsanwaltsversorgungswerkes, wenn dieses die Beitragsbemessungsgrundlage kraft Satzungsrechts auf sämtliche Einkünfte aus juristischer Tätigkeit erstreckt.
GG Art. 20 Abs. 1
SGB IV §§ 7 Abs. 1. S. 1, 14 Abs. 1, 15 Abs. 1
BRAO § 3 Abs. 3
StBerG §§ 1 Abs. 1, 3 Nr. 1
RAVG §§ 1 Abs. 2, 4 Abs. 3 Nr. 4, 20 Abs. 1 Nr. 1

Aktenzeichen: 6A11903/04 Paragraphen: GGArt.20 SGBIV§7 SGBIV§14 SGBIV§15 BRAO§3 StBerG§1 StBerG§3 RAVG§1 RAVG§4 RAVG§20 Datum: 2005-02-01
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke

VG Karlsruhe
1.2.2005 5 K 1024/03
Rechtsanwaltsversorgungswerk, Beitragsveranlagung, Rechtsanwalt, abschnittsübergreifender Verlustausgleich

Der Ausschluss des abschnittsübergreifenden Verlustausgleichs und des Verlustvortrags sowie Verlustrücktrags im Rahmen der Beitragsveranlagung aufgrund der Satzung des Versorgungswerks der Rechtsanwälte Baden-Württemberg verstößt nicht gegen Art. 3 Abs.1 GG.

Aktenzeichen: 5K1024/03 Paragraphen: Datum: 2005-02-01
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke Berechnung Sonstiges

VG Oldenburg
16.06.2004 7 A 2045/03
Rentenanpassung nach § 12 c ASO des Altersversorgungswerks der Zahnärztekammer Niedersachsen

Es ist rechtlich nicht zu beanstanden, wenn die jährlich neu zu bestimmende Rentenanpassung nach § 12 c ASO in den sog. Dynamikbescheiden für die noch aktiven Mitglieder - anders als ihre Anwartschaft auf die Grundleistung nach § 12 a ASO - nicht förmlich festgesetzt wird.
GG Art. 14
ASO §§ 11, 12, 12 a, 12 c

Aktenzeichen: 7A2045/03 Paragraphen: GGArt.14 ASO§11 ASO§12 ASO§12a ASO§12c Datum: 2004-06-16
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke Berechnung

OVG Bremen - VG Bremen
28.04.2004 2 A 438/02
Beamtenversorgung; Ruhensregelung; Rente, berufsständische; Ärzteversorgung; Zurechnungszeit; Entgeltpunkte; Steigerungszahlen; Zusage

1. Auf die Versorgungsbezüge eines Chefarztes (Bes.-Gr. A 14) ist die Rente einer berufsständischen Versorgungseinrichtung (hier: Nordrheinische Ärzteversorgung) anzurechnen, soweit der (frühere) Arbeitgeber aufgrund eines Beschäftigungsverhältnisses im öffentlichen Dienst mindestens die Hälfte der Beiträge geleistet hat.

2. Bei der Berechnung des außer Ansatz bleibenden Teils der Rente nach § 55 Abs. 4 Nr. 1 BeamtVG entsprechen die der Rentenberechnung der Ärzteversorgung zugrundeliegenden Steigerungszahlen den Entgeltpunkten der gesetzlichen Rentenversicherung.
BeamtVG § 55 Abs. 1 S. 2 Nr. 3 a.F.
BeamtVG § 55 Abs. 4

Aktenzeichen: 2A438/02 Paragraphen: BeamtVG§55 Datum: 2004-04-28
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke

Hessischer VGH - VG Frankfurt a.M.
30.09.2003 11 UE 1716/00
§ 17 Abs. 3 Nr. 4 b der Satzung des Versorgungswerks der Rechtsanwälte im Lande Hessen enthält keine Regelung über die Anerkennung einer Kindererziehungszeit, sondern eine auf weibliche Mitglieder beschränkte, in rechtsfehlerfreier Weise auf Gesichtspunkte des Mutterschutzes zurückgreifende Anrechnung einer Zusatzzeit von einem Jahr nach der Geburt eines lebenden Kindes als Ausgleich für die mit der Geburt des Kindes verbundenen beruflichen und familiären Belastungen und Nachteile. Für eine Ausweitung dieser Vergünstigung auf den Vater des Kindes ist auch mit Blick auf den Gleichheitsgrundsatz nach Art. 3 Abs. 1 GG und das Verfassungsgebot nach Art. 6 Abs. 1 GG kein Raum.
GG Art 3 Abs 1,
GG Art 6 Abs 1,
SGB VI § 56 Abs 2 S 3,
Satzung Versorgungswerk Rechtsanw. Hessen § 17 Abs 3 Nr 4 b

Aktenzeichen: 11UE1716/00 Paragraphen: GGArt.3 GGArt.6 SGBVI§56 Datum: 2003-09-30
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke

OVG Lüneburg
06.11.2002 8 L 3781/99
Alterssicherungsordnung; Erstattung; Erstattungsbetrag; Kürzung; Quasi-Splitting; Versorgungsabgaben; Versorgungsausgleich

1. § 24 Abs. 1 der Alterssicherungsordnung - ASO - der Ärzteversorgung Niedersachsen, der bestimmt, dass einem ausscheidenden Mitglied der Ärzteversorgung nur 60 v.H. der geleisteten Versorgungsabgaben zu erstatten sind, begegnet keinen grundsätzlichen rechtlichen Bedenken.

2. Der nach § 24 Abs. 1 ASO zu zahlende Erstattungsbetrag ist in analoger Anwendung des § 24 a Abs. 2 ASO nach versicherungsmathematischen Grundsätzen zu kürzen, wenn ein Versorgungsausgleich im Wege des Quasi-Splittings nach § 1 Abs. 3 VAHRG durchgeführt worden ist.
ASO § 24 I ASO § 24a II BeamtVG § 57 VAHRG § 1 III

Aktenzeichen: 8L3781/99 Paragraphen: ASO§24 ASO§24a BemtVG§57 VAHR§1 Datum: 2002-11-06
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke

VGH Baden-Württemberg
29.10.2002 9 S 2062/01
Berufsunfähigkeit; Rechtsmissbrauch; Scheinehe; Versorgungsehe; Witwenrente

1. Berufsunfähigkeit im Sinne von § 21 Abs. 1 Nr. 1 der Satzung des Rechtsanwaltsversorgungswerkes Baden-Württemberg liegt vor, wenn das Mitglied infolge körperlichen Gebrechens oder wegen Schwäche seiner körperlichen oder geistigen Kräfte auf nicht absehbare Zeit außerstande ist, den Beruf eines Rechtsanwalts in einem Umfang auszuüben, der zur Sicherung seiner Lebensgrundlage ausreicht. Bei der so anzustellenden Prüfung einer Berufsunfähigkeit ist eine Prognose aus der Sicht ex ante anzustellen.

2. Der Anspruch auf Witwenrente ist - unter anderem - ausgeschlossen, wenn die Ehe nach Eintritt der Berufsunfähigkeit des Mitglieds geschlossen und nicht mindestens drei Jahre bestanden hat (§ 25 Abs. 1 S. 2 RAVWS). Auch hier liegt Berufsunfähigkeit nur vor, wenn die auf den Zeitpunkt der Eheschließung bezogene Prognose ergibt, dass der Rechtsanwalt infolge körperlichen Gebrechens etc. auf nicht absehbare Zeit seinen Beruf nicht in einem existenzsichernden Umfang wird ausüben können.

3. Die Satzung des Versorgungswerks für Rechtsanwälte regelt abschließend den Ausschluss eines Anspruchs auf Witwengeld für die Fälle, in denen das Mitglied eines natürlichen Todes binnen weniger als drei Jahre nach der Eheschließung verstorben ist. Der Anspruch ist daher selbst dann nicht ausgeschlossen, wenn ein beträchtlicher Altersunterschied zwischen den Eheleuten bestand (hier 32 Jahre) und eine eheliche Lebensgemeinschaft nicht begründet wurde.
Satzung des Rechtsanwaltsversorgungswerks - RAVWS - § 29 Abs. 1 RAVWS § 25 Abs. 1 S. 2

Aktenzeichen: 9S2062/01 Paragraphen: RAVWS§25 RAVWS§25 Datum: 2002-10-29
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PDF-DokumentBerufsrecht Renten/Pensionen - Juristen Rechtsanwaltsversorgung Versorgungswerke

OVG Saarlouis
15.7.2002 1 Q 30/01
VERSORGUNGSWERK; RECHTSANWALT; BEITRAGSERMÄßIGUNG PFLICHTMITGLIED-SCHAFTWECHSEL; BERUFLICH

Die sogenannten "Altanwälten" (das sind Rechtsanwälte, die zu einem bestimmten Stichtag bereits Mitglied im Versorgungswerk waren) eingeräumte Möglichkeit einer Beitragsermäßigung muß unter dem Gesichtspunkt der Gleichbehandlung nicht auch solchen Rechtsanwälten gewährt werden, die aufgrund einer persönlichen Entscheidung erst nach dem entsprechenden Stichtag, nachdem sie zuvor in einem anderen Bundesland als Rechtsanwalt tätig waren, Mitglied im Versorgungswerk der Rechtsanwaltskammer des Saarlandes geworden sind.
GG Art. 3 I

Aktenzeichen: 1Q30/01 Paragraphen: GGArt.3 Datum: 2002-07-15
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PDF-DokumentRenten/Pensionen - Versorgungswerke

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHES VERWALTUNGSGERICHT
28.5.2002 21 A 262/02
Arzt; Berufsunfähigkeit; Ruhegeld; Verweisbarkeit; Arbeitsmarkt; Anderweitige Tätigkeit Ruhegeldanspruch eines Arztes bei nicht realistischer Verweisbarkeit auf anderweitige ärztliche Tätigkeiten

Ein Arzt, der infolge einer Erkrankung nicht mehr kurativ – mit Patientenkontakt – tätig sein kann, kann Ruhegeld wegen Berufsunfähigkeit beanspruchen, wenn er im Hinblick auf sein Alter und die Lage auf dem relevanten Arbeitsmarkt auch nicht mehr auf nichtkurative ärztliche Tätigkeiten, etwa in der Verwaltung oder als Gutachter, verwiesen werden kann.
§ 21 Versorgungssatzung der Ärztekammer Schleswig-Holstein

Aktenzeichen: 21A262/02 Paragraphen: Datum: 2002-05-28
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PDF-DokumentBerufsrecht Renten/Pensionen Gesundheit- und Fürsorge - Rechtsanwälte Versorgungswerke Mutterschutz

23.1.2002 6 C 9.01
Beitrag; Berufsfreiheit; Familienlastenausgleich; "generativer Beitrag"; Gleichheitsgrundsatz; Kapitaldeckung; Kindererziehung; Mindestbeitrag; Mutterschutz; "offenes Deckungsplanverfahren"; Umlagefinanzierung.

Bundesverfassungsrecht zwingt ein berufsständisches Versorgungswerk mit Pflichtmitgliedschaft, das sich nach dem "offenen Deckungsplanverfahren" finanziert, grundsätzlich nicht, für Zeiten des Mutterschutzes und der Kindererziehung eine beitragsfreie Mitgliedschaft vorzusehen.
GG Art. 3 Abs. 1 und 2, Art. 6 Abs. 1 und 4, Art. 12 Abs. 1
RAVG Bad.-Württ. §§ 7, 8, 13
Satzung des Versorgungswerks der Rechtsanwälte in Baden-Württemberg

Aktenzeichen: 6C9.01 Paragraphen: GGArt.3 GGart.6 GGArt.12 RAVGBad.-Württ.§7 RAVGBad.-Württ.§8 RAVGBad.-Württ.§13 Datum: 2002-01-23
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