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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Haushaltsrecht

OVG Lüneburg - VG Göttingen
27.12.2004 10 LB 6/02
Finanzbedarf, Finanzhoheit, Frakturlinie, Halbteilungsgrundsatz, Kreisumlage, Samtgemeindeumlage, Schlüsselzuweisung, Selbstverwaltungsaufgabe, freiwillige, Spitze, freie

Zulässigkeit und Grenzen der Samtgemeindeumlage
NFAG § 15
NFAG § 6 II 1
NGO § 76 II
NGO § 83 I, II

Aktenzeichen: 10LB6/02 Paragraphen: NFAG§15 NFAG§6 NGO§76 NGO§83 Datum: 2004-12-27
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PDF-DokumentStaatsrecht - Wahlrecht Kommunalrecht Bürgermeister

Thüringer OVG - VG Meiningen
30.09.2004 2 KO 1112/03
Wahl, Bürgermeister, Wahlprüfungsverfahren, Ungültigkeitserklärung, Ausschlussfrist, Bekanntmachung, ortsübliche Weise, Wirksamkeit

Verfristung einer Ungültigkeitserklärung im Wahlprüfungsverfahren

1. Bei der ortsüblichen Bekanntmachung des Wahlergebnisses einer Kommunalwahl genügt eine Veröffentlichung, die ungeachtet der Anforderungen der Thüringer Bekanntmachungsverordnung den Bestimmungen der kommunalen Hauptsatzung über öffentliche Bekanntmachungen der Gemeinde entspricht.

2. Die Ungültigkeitserklärung der Rechtsaufsichtsbehörde einer Kommunalwahl (hier: Bürgermeisterwahl) wird erst dann wirksam, wenn sie wie die Bekanntmachung des Wahlergebnisses in ortsüblicher Weise öffentlich bekannt gemacht wurde.
ThürKWG §§ 9 Abs. 6, 31 Abs. 2 S. 1, 32 Abs. 2 S. 2, 32 Abs. 2 S. 3
ThürKWO § 52 S. 1
ThürVwVfG § 41 Abs. 3

Aktenzeichen: 2KO1112/03 Paragraphen: ThürKWG§9 ThürKWG§31 ThürKWG§32 ThürKWO§52 ThürVwVfG§41 Datum: 2004-09-30
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PDF-DokumentSonstige Rechtsgebiete Staatsrecht - Kommunalbetriebe Kommunalrecht

Sächsisches OVG - VG Dresden
30.06.2004 5 B 369/03
Eigenbetrieb, Betriebsführung, Verwaltungsakt
Im Rahmen der laufenden Betriebsführung ist die Betriebsleitung eines Eigenbetriebes zum Erlass von Verwaltungsakten befugt.
VwVfG § 1 Abs. 4
SächsGemO § 53 Abs. 1
SächsEigBG § 5 Abs. 1
SächsEigBG § 6 Abs. 1

Aktenzeichen: 5B369/03 Paragraphen: VwVfG§1 SächsGemO§53 SächsEigBG§5 SächsEigBG§6 Datum: 2004-06-30
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Sonstiges

OVG NRW - VG Köln
21.6.2004 15 A 1535/04
Wird ein Belegstück des Druckwerks, in dem eine Satzung bekannt gemacht worden ist, entgegen § 6 Abs. 4 BekanntmVO nicht verwahrt, handelt es sich nicht um einen Bekanntmachungsmangel im Sinne von § 7 Abs. 6 Buchst. b GO NRW.
GO NRW § 7 Abs. 6
BekanntmVO § 6 Abs. 4

Aktenzeichen: 15A1535/04 Paragraphen: GONRW§7 BekanntmVO§6 Datum: 2004-06-21
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Gemeinderat/Stadtrat

Bayerischer VGH - VG Regensburg
17.3.2004 4 BV 03.1159
Ausschussbesetzung; Spiegelbildlichkeit; Proportionalität; D’Hondt; Hare-Niemeyer; Saint Lague/Schepers; Höchstzahlverfahren; Restverteilungsverfahren; Verzerrungsverbot; Überaufrundung

Die Pflicht des Gemeinderates, bei der Zusammensetzung der Ausschüsse dem Stärkeverhältnis der in ihm vertretenen Parteien und Wählergruppen Rechnung zu tragen (Art. 33 Abs. 1 Satz 2 GO), schließt die Sitzverteilung nach dem d'Hondtschen Höchstzahlverfahren aus, wenn eine dabei im Einzelfall durch eine sog. Über-Aufrundung auftretende Überrepräsentation einer Fraktion zu Lasten einer anderen durch alternative Verfahren (z.B. nach Hare-Niemeyer oder Saint Laguë/Schepers) vermieden wird, ohne dass die bei jenen Verfahren auftretenden Rundungsfehler zu einer Unterrepräsentation anderer Fraktionen bzw. Gruppen führen.
GO Art. 33 Abs. 1 Satz 2

Aktenzeichen: 4BV03.1159 Paragraphen: GOArt.33 Datum: 2004-03-17
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Gemeinderat/Stadtrat

OVG NRW 2.3.2004 15 A 4168/02 Fraktionen, die im Jugendhilfeausschuss nicht vertreten sind, haben wegen der abschließenden Sondervorschriften des Jugendhilferechts zur Besetzung dieses Ausschusses keinen Anspruch nach § 58 Abs. 1 Satz 7 GO NRW, ein Ratsmitglied oder einen sachkundigen Bürger als beratendes Mitglied dieses Ausschusses zu benennen.
GG Art. 20 Abs. 1 und 2
Verf NRW Art. 2, 3 Abs. 1, 31
SGB VIII § 71
AG-KJHG NRW §§ 3, 4 und 5
GO NRW § 58 Abs. 1

Aktenzeichen: 15A4168/02 Paragraphen: GGArt.20 VerfNRWArt.2 VerfNRWArt.3 VerfNRWArt.31 SGBVIII§71 GONRW§58 AG-KJHGNRW§3 AG-KJHGNRW§4 AG-KJHGNRW§5 Datum: 2004-03-02
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PDF-DokumentStaatsrecht - Bürgermeister Kommunalrecht

VG Oldenburg
09.02.2004 6 B 5300/03
Zuweisung der Funktion eines stellvertretenden Fachbereichsleiters

Der Oberbürgermeister einer Stadt darf durch Organisationsanweisung einen Oberrat des höheren technischen Dienstes zum stellvertretenden Amtsleiter bestimmen, auch wenn zuvor ein Rat des höheren technischen Dienstes diese Aufgabe vorübergehend wahrgenommen hat.
BRRG § 126 III
NGO § 62 II
NBG § 63, 3
NBG § 3 III

Aktenzeichen: 6B5300/03 Paragraphen: BRRG§126 NGO§62 NBG§63 NBG§3 Datum: 2004-02-09
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PDF-DokumentStaatsrecht Wiedervereinigungsrecht - Kommunalrecht Sonstiges

Sächsisches OVG - VG Dredsen
27.01.2004 4 B 606/02
Klagebefugnis, Kaufvertrag, Nutzungsrecht, Selbstverwaltungsrecht, Rechtsaufsicht, Haushaltsführung, Beurteilungsspielraum, Selbstbindung, Eigentumsschutz, Vertragsfreiheit

Die von dem Gesichtspunkt der geordneten Gemeindewirtschaft abhängige Genehmigungserteilung i.S.v. § 90 Abs. 3 Nr. 1 SächsGemO ist eine Regelung i.S.v. Art. 89 Abs. 2 SächsVerf, wonach durch Gesetz bestimmt werden kann, dass etwa die Veräußrung von Vermögen von einer Zustimmung abhängig gemacht und unter dem Gesichtspunkt einer geordneten Wirtschaftsführung erteilt oder versagt werden kann.
GG Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1, Art. 28 Abs. 2
VwGO § 42 Abs. 2
SachenRberG § 3 Abs. 1 Satz 2, § 61, § 68
EntschG § 10 Abs. 1 Nr. 11a
SächsVerfArt. 15, Art. 18 Abs. 1, Art. 31 Abs. 1, Art. 82 Abs. 2 Satz 2, Art. 84 Abs. 2 Satz 1, Art. 89
SächsGemO § 72 Abs. 2 und 3, § 90
DV vom 15.3.1990 zum Gesetz der DDR über Den Verkauf volkseigener Gebäude vom 7.3.1990 § 6 Abs. 2

Aktenzeichen: 4B606/02 Paragraphen: GGArt.2 GGArt.14 GGArt.28 VwGO§42 SachenRBerG§3 EntschG§10 Datum: 2004-01-27
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht

OVG NRW - VG Düsseldorf
18.12.2003 1 B 1750/03
Zu den kommunalverfassungsrechtlichen Kompetenzen und beamtenrechtlichen Vorgaben bei der Neufestlegung des Geschäftskreises eines städtischen Beigeordneten, der zuvor zum Kämmerer bestellt war.
GO NRW §§ 62 Abs. 1 Satz 3, 73 Abs. 1

Aktenzeichen: 1B1750/03 Paragraphen: GONRW62 GONRW§73 Datum: 2003-12-18
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Wahlrecht Gemeinderat/Stadtrat

BVerwG - OVG Münster - VG Düsseldorf
10.12.2003 8 C 18.03
Wahl der Mitglieder der Ausschüsse des Gemeinderats; verfassungskonforme Auslegung; Verstoß gegen Bundesverfassungsrecht bei der Auslegung von Landesrecht; spiegelbildliche Abbildung der Zusammensetzung des Plenums in den Ausschüssen; Anwendung des d'Hondtschen Höchstzahlverfahrens; Zulässigkeit eines Zusammenschlusses von mehreren Fraktionen zu einer Zählgemeinschaft.

Gemeinderatsausschüsse müssen die Zusammensetzung des Plenums und das darin wirksame politische Meinungs- und Kräftespektrum widerspiegeln (wie Urteil vom 27. März 1992 - BVerwG 7 C 20.91 - BVerwGE 90, 104 <113>). Bei der Besetzung der Ausschüsse sind deshalb - zur Erlangung eines zusätzlichen Sitzes gebildete - gemeinsame Vorschläge mehrerer Fraktionen unzulässig.
GG Art. 20 Abs. 2, Art. 28 Abs. 1 Sätze 1 und 2
GO NRW § 50 Abs. 3

Aktenzeichen: 8C18.03 Paragraphen: GGArt.20 GGArt.28 GONRW§50 Datum: 2003-12-10
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Kommunalaufsicht Bürgermeister Haftungsrecht

BGH - OLG Rostok - LG Stralsund
4.12.2003 III ZR 30/02
a) Zur Haftung einer Gemeinde nach den Vorschriften über die Geschäftsführung ohne Auftrag, wenn sie ein Rechtsgeschäft - hier: Schuldbeitritt und treuhänderische Verwahrung eines Schecks - abschließt, das mangels der erforderlichen kommunalaufsichtlichen Genehmigung (schwebend) unwirksam ist.

b) Für ein solches Rechtsgeschäft kommt im Fall, daß die Kommunalaufsicht die Genehmigung verweigert, eine persönliche Haftung des für Gemeinde handelnden Bürgermeisters unter dem Gesichtspunkt der Vertretung ohne Vertretungsmacht nicht in Betracht.
DDR-KomVerf § 45 Abs. 2
BGB §§ 681 Satz 2, 667; 179 Abs. 1

Aktenzeichen: IIIZR30/02 Paragraphen: KomVerf§45 (DDR) BGB§681 BGB§667 Datum: 2003-12-04
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PDF-DokumentStaatsrecht Verkehrswegerecht - Kommunalrecht Straßenrecht

VG Oldenburg
01.12.2003 5 B 2982/03
Keine Verletzung kommunaler Planungshoheit durch Abstufung
Die Abstufung einer Bundesstraße zu einer Gemeindestraße verletzt nicht das kommunale Selbstverwaltungsrecht einer Nachbargemeinde.
GG Art. 28 II 1
FStrG § 2 V

Aktenzeichen: 5B2982/03 Paragraphen: GGArt.28 FStrG§2 Datum: 2003-12-01
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Bürgermeister

Thüringer OVG - VG Weimar
26.11.2003 4 ZEO 796/01
Beschwerde; Zulassung; Ausbaubeitrag; wiederkehrend; Bescheid; Verwaltungsgemeinschaft; Bürgermeister; Vorbehaltsrecht; Zuständigkeit; sachliche ; Behörde; Behördenorganisation; Verwaltung; Angelegenheit; laufende; Wirkungskreis; eigener; Selbstverwaltungsrecht

1. Die Verwaltungsgemeinschaft ist einerseits eine Körperschaft des öffentlichen Rechts (§ 46 Abs. 2 Satz 1 ThürKO), anderseits nach § 47 Abs. 2 Satz 2 alleinige Behörde ihrer Mitgliedsgemeinden für die bei der Gemeinde verbleibenden Aufgaben des eigenen Wirkungskreises.

2. Der Bürgermeister einer Mitgliedsgemeinde kann nach § 47 Abs. 2 Satz 4, 2. Halbsatz ThürKO a. F. (jetzt: § 47 Abs. 2 Satz 2, 2. Halbsatz ThürKO) jederzeit die Aufgaben des eigenen Wirkungskreises an sich ziehen. Dieses sog. Vorbehaltsrecht sichert das Selbstverwaltungsrecht der Mitgliedsgemeinden.

3. Der Bürgermeister, der dieses Vorbehaltsrecht ausübt, ist keine weitere Behörde der Mitgliedsgemeinde. Vielmehr übt er insoweit nur die Funktion des Leiters der Behörde „Verwaltungsgemeinschaft“, begrenzt auf den eigenen Wirkungskreis seiner Gemeinde aus. Bei der Frage, ob die Verwaltungsgemeinschaft als Behörde der Gemeinde oder deren Bürgermeister die laufenden Angelegenheiten des eigenen Wirkungskreises erledigt, handelt es sich demnach ausschließlich um eine Frage der internen Zuständigkeit innerhalb der Behördenorganisation der gemeinschaftsangehörigen Gemeinde. Sie betrifft nicht die sachliche Behördenzuständigkeit im Außenrechtsverhältnis zum Bürger.
VwGO § 124 Abs 2 Nr 2
ThürKO §§ 47 Abs 2, 46 Abs 1 S 1, 22 Abs 2, 29 Abs 2, 31 Abs 1
ThürKAG § 7a Abs 1

Aktenzeichen: 4ZEO796/01 Paragraphen: VwGO§124 ThürKO§47 ThürKO§46 ThürKO§22 ThürKO§29 ThürKO§31 ThürKAG§7a Datum: 2003-11-26
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Sonstiges

OVG NRW - VG Arnsberg
20.11.2003 4 A 2618/02
1. Wird der von einem Hoheitsträger gegenüber einem anderen Hoheitsträger erlassene Zuwendungsbescheid zurückgenommen bzw. widerrufen oder wird er infolge Eintritts einer auflösenden Bedingung unwirksam, so dürfen Erstattungs- und Zinsforderungen nach § 49a VwVfG NRW durch Verwaltungsakt geltend gemacht werden.

2. Es bleibt offen, ob sich der nach § 49a VwVfG NRW zur Erstattung verpflichtete Hoheitsträger auf Entreicherung berufen kann.
VwVfG NRW § 49a

Aktenzeichen: 4A2618/02 Paragraphen: VwVfGNRW§49a Datum: 2003-11-21
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PDF-DokumentStaatsrecht - Wahlrecht Kommunalrecht Parlament/Abgeordnete

OVG Berlin
18.11.2003 4 B 7.03
1. Nach § 28 Abs. 1 LAbgG vom 21. Juli 1978 scheidet ein in das Abgeordnetenhaus gewählter Beamter mit dem Tage des Erwerbs der Mitgliedschaft (§ 5 Abs. 2 LWahlG vom 25. September 1987 [GVBl. S. 2370]) aus seinem Amt, ruhen seine Rechte und (im Wesentlichen) Pflichten aus dem Dienstverhältnis, wenn sein Amt nach den Vorschriften des LWahlG mit dem Mandat unvereinbar ist (§ 27 LAbgG). Dies ist (u.a.) für unmittelbare Landesbeamte (mit Dienstbezügen) in der Hauptverwaltung der Fall (§ 26 Abs. 1 Nr. 1 LWahlG).

2.Das LWahlG knüpft allein an die beamten- und organisationrechtliche Zuordnung. Sein Text ist eindeutig, lässt keinen Raum für relativierende, etwa Lehrer von der getroffenen Regelung ausnehmende Interpretation, was übrigens (sofern sie erforderlich sein sollte) verfassungskonforme Auslegung prinzipiell hinderte.

3. Studienräte sind unmittelbare Landesbeamte der Hauptverwaltung. Sie stehen in einem Beamtenverhältnis zum Land Berlin (§ 2 Abs. 1 LBG) und haben dieses zum Dienstherrn (§ 2 Abs. 2 Satz 1 LBG). Als Personal des Landesschulamtes, das nachgeordnete Behörde und damit Teil der Hauptverwaltung (§ 2 Abs. 2 AZG, § 1 Abs. 1 LSAG) war, zählten sie zu deren Beamten. Zwischen „typischen“ und „nicht typischen“ Beamten der Hauptverwaltung unterscheidet § 26 Abs. 1 Nr. 1 LWahlG nicht. Für solche Differenzierung lässt sich selbst den Vorschriften des LSAG nichts entnehmen. Grund der darin angeordneten Überleitung der an den Schulen tätigen Lehrkräfte auf das Landesschulamt war nicht etwa, dass Lehrer „nicht typische Verwaltungsbeamte“ sind, an sich nicht zur Hauptverwaltung gehören; der Personalüberleitung bedurfte es allein zur Verwirklichung des Gesetzeszwecks, die bisher bei den Bezirksämtern liegende Personalverwaltung für u.a. die Lehrkräfte an den Schulen im Landesschulamt zusammenzufassen (§ 1 Abs. 5 Satz 1 LSAG), sie zu Dienstkräften der Hauptverwaltung zu machen. (Leitsatz der Redaktion)
LAbgG § 28
LBG § 2
LWahlG § 26

Aktenzeichen: 4B7.03 Paragraphen: LAbgG§28 LBG§2 LWahlG§26 Datum: 2003-11-18
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Wahlrecht

Bayerischer VGH - VG Regensburg
21.10.2003 4 BV 03.671
Wahl des ersten Bürgermeisters der Stadt...., Wahlanfechtung, Stichwahl, Antrag auf Erteilung eines Wahlscheins, Briefwahl, Bürgermeister, Neutralitätsgebot, Verdunkelungsmöglichkeit
GLKrWG Art. 20 Abs. 3 GLKrWG Art. 50 Abs. 2 Satz 1 GLKrWG Art. 51 Satz 1

Aktenzeichen: 4BV03.671 Paragraphen: GLKrWGArt.20 GLKrWGArt.50 GLKrWGArt.51 Datum: 2003-10-21
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Gemeinderat/Stadtrat Bürgermeister

OVG NRW - VG Düsseldorf
17.10.2003 15 B 1798/03
Der Bürgermeister hat bei der Entscheidung über die Auflösung von Ausschüssen, gleich zu welchem Zweck dies geschieht, volles Stimmrecht gemäß § 40 Abs. 2 Satz 2 GO NRW.
GG Art. 28 Abs. 2
Verf NRW Art. 78 Abs. 1
GO NRW §§ 40, 50, 57, 58

Aktenzeichen: 15B1798/03 Paragraphen: GGArt.28 VerNRWArt.78 GONRW§40 GONRW§50 GONRW§57 GONRW§58 Datum: 2003-10-17
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Wahlrecht

VerfGH NRW
7.10.2003 VerGH 11/02
Das in § 19 Abs. 2 Satz 3 Hs. 1 LWahlG normierte Unterschriftenquorum für Kreiswahlvorschläge verletzt die betroffenen Parteien nicht in ihren Rechten auf Gleichheit der Wahl und auf Chancengleichheit im politischen Wettbewerb. Dies gilt auch für solche Parteien, die eine Landesreserveliste mit der gemäß § 20 Abs. 1 Satz 3 LWahlG erforderlichen Zahl von Unterstützungsunterschriften eingereicht haben.

Aktenzeichen: VerfGH11/02 Paragraphen: LWahlGNRW§20 LWahlGNRW§19 Datum: 2003-10-07
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PDF-DokumentBau- und Bodenrecht Staatsrecht - Bebauungsplan Kommunalrecht Gemeinderat/Stadtrat

OVG Rheinland-Pfalz
26.09.2003 8 B 11491/03
Bebauungsplan, Satzungsbeschluss, Mitwirkungsverbot, Ratsmitglied, Vorteil, unmittelbarer Vorteil, Bevölkerungsteil

Zum Mitwirkungsverbot für ein Ratsmitglied bei der Aufstellung eines Bebauungsplans.
GemO § 22 Abs. 1 Nr. 1 F: 1994

Aktenzeichen: 8B11491/03 Paragraphen: GemO§22 Datum: 2003-09-26
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PDF-DokumentStaatsrecht - Wahlrecht Kommunalrecht

Hessischer VGH
10.07.2003 8 UE 2947/01
Anfechtung der Wahl eines Oberbürgermeisters
Altenheim, Altenwohnheim, Briefwahl, Geheimhaltung, Kausalität, Mandatsrelevanz, Oberbürgermeisterwahl, Unregelmäßigkeiten beim Wahlverfahren, Wahlfehler, tendenzlos

1. Zur Frage, wie ein amtierender Bürgermeister im Wahlkampf für seine Wiederwahl werben darf.

2. Wird die Baustelle einer privatrechtlich organisierten Einrichtung, die nach ihrer Fertigstellung öffentlichen Zwecken dienen soll, im Wahlkampf einer politischen Gruppierung zur Durchführung einer Veranstaltung überlassen, so kann dies nur dann eine Unregelmäßigkeit beim Wahlverfahren sein, wenn die Überlassung der Baustelle der Kommune oder einem ihrer Organe zuzurechnen ist und die Überlassung einen Verstoß gegen die Chancengleichheit und/oder das Neutralitätsgebot im Wahlkampf darstellt. Letzteres ist nur denkbar, wenn die Baustelle anderen nicht zu einer Partei- bzw. Wahlveranstaltung zur Verfügung gestellt worden wäre.

3. Eine Unregelmäßigkeit, die nicht gezielt Einfluss auf das Abstimmungsverhalten der Wahlberechtigten nehmen soll, wirkt sich auf das Wahlergebnis grundsätzlich nicht aus. Eine in diesem Sinne "tendenzlose Unregelmäßigkeit" kann sich allenfalls dann als "mandatsrelevant" erweisen, wenn der Wahlausgang so knapp war, dass für ein anderes Ergebnis eine Verschiebung um wenige Einzelstimmen ausgereicht hätte.

GG Art 20 Abs 3, GG Art 28 Abs 1 S 2 HV Art 138, HV Art 78 Abs 2 KWG 1992 §§ 1, § 25 Abs 1, 49, § 50 Nr 2, 50 Nr 4, KWO 1980 §§ 17 Abs 4 S 3, 18 Abs 4 S 1, 45 Abs 3, 45 Abs 4

Aktenzeichen: 8UE2974/01 Paragraphen: GGArt.20 GGArt.28 HVArt.138 HVArt.78 KWG§1 KWG§25 KWG§49 KWG§50 KWO§17 KWO§18 KWO§45 Datum: 2003-07-10
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Gemeinderat/Stadtrat Parlament/Abgeordnete

Hessischer VGH
07.07.2003 8 UE 3075/02
Ausschüsse, Benennungsverfahren bei Bildung von Ausschüssen, Fraktionsaus- und – übertritt von Ausschüssen, gemeindliche Ausschüsse

1. Die Berücksichtigung nachträglicher Änderungen des Stärkeverhältnisses der Fraktionen, die sich auf die Zusammensetzung eines im "Benennungsverfahren" gebildeten Ausschusses auswirken (§ 62 Abs. 2 Satz 5 HGO), hat in der Weise zu erfolgen, dass sämtliche Ausschüsse, deren Soll-Zusammensetzung durch die Änderung betroffen ist, an das geänderte Stärkeverhältnis anzupassen sind.

2. Die Anpassung erfolgt gem. § 62 Abs. 2 Satz 5 2. Halbsatz i.V.m. Satz 2 1. Halbsatz HGO auf der Grundlage einer Vergleichsberechnung des Vorsitzenden der Gemeindevertretung und einer entsprechenden Feststellung in der Weise, dass die betroffenen Fraktionen ihre in die Ausschüsse zu entsendenden Mitglieder nach Maßgabe der ihnen nunmehr zustehenden Sitze neu benennen.
HGO § 62

Aktenzeichen: 8UE3075/02 Paragraphen: HGO§62 Datum: 2003-07-07
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Haushaltsrecht

OVG Rheinland-Pfalz
17.06.03 7 A 11941/02
Verbandsgemeinde, Ortsgemeinde, Haushaltsführung, Einheitskasse, Geldanlage, Rücklage, Kassenmittel, Kassenkredite, Haushaltsplan, Vermögenshaushalt

Zur Abgrenzung von Kassenmitteln der von der Verbandsgemeinde geführten einheitlichen Kasse (§ 107 GemO) zu „Geldanlagemitteln“, über die die Ortsgemeinde in ihrem Haushalt selbständig verfügt.
GemO § 68 Abs. 4 GemO § 105 GemO § 107 GemHVO § 21 Abs. 1

Aktenzeichen: 7A11941/02 Paragraphen: GemO§68 GemO§105 GemO§107 GemHVO§21 Datum: 2003-06-17
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PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung Staatsrecht - Schulrecht Kommunalrecht

OVG Greifswald
21.05.2003 4 K 18/02
1. Ein Schulträger ist antragsbefugt im Sinne des § 47 Abs. 2 Satz l VwGO, wenn er geltend macht, in seinem sich aus § 46 Abs. 2 Satz 2 SchulG M-V ergebenden subjektiven Recht als Schulträger durch eine Einzugsbereichssatzung verletzt zu sein.

2. Zur Frage der inhaltlichen Bestimmtheit einer Einzugsbereichssatzung. Wird der Einzugsbereich einer Schule von einer bestimmten Schülerzahl abhängig gemacht, ist die Angabe eines Stichtages in der Einzugsbereichssatzung unerlässlich.
VwGO § 47 Abs. 2 Satz 1
SchulG M-V § 46 Abs. 2

Aktenzeichen: 4K18/02 Paragraphen: VwGO§47 SchulGM-V§46 Datum: 2003-05-21
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PDF-DokumentStaatsrecht - Grundgesetz Kommunalrecht Länderverfassungsrecht

VerfGH NRW
8.4.2003 VerfGH 2/02
Die Nichtberücksichtigung der Mitglieder ausländischer Stationierungsstreitkräfte und ihrer Angehörigen bei der Bestimmung der für den Finanzausgleich maßgeblichen Einwohnerzahl gemäß § 43 Abs. 1 GFG 2001/2002 verstößt nicht gegen das interkommunale Gleichbehandlungsgebot.
GG Art. 23 Abs. 1 Satz 1, 28 Abs. 2 Satz 1 LV NRW Art. 78, 79 Satz 2 GFG 2001 § 43 Abs. 1 GFG 2002 § 43 Abs. 1

Aktenzeichen: VerfGH2/02 Paragraphen: GGArt.23 GGArt.28 GFG§43 LVNRWArt.78 LVNRWArt.79 Datum: 2003-04-08
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Wahlrecht Länderverfassungsrecht Bürgermeister

Thüringer OVG - VG Gera
31.03.2003 2 KO 497/02
Zur verfassungsrechtlichen Unbedenklichkeit kommunaler Unvereinbarkeitsregelungen im Freistaat Thüringen Amt, Amtsantrittshindernis, Ausschluss, Beamter, Bürgermeister, ehrenamtlich, Ermächtigung, Gemeinde, hauptamtlich, Hindernis, Ineligibilität, Inkompatibilität, Interessenskonflikt, Mandat, Personalunion, Verfassung, Vertretung, Verwaltung, Verwaltungsgemeinschaft, Vorsitzender, Wahl, Wählbarkeit,

1. Ein ehrenamtlicher Bürgermeister einer Gemeinde verliert von Gesetzes wegen sein Ehrenamt, wenn er zugleich (hauptamtlicher) Gemeinschaftsvorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft ist, der die Gemeinde angehört.

2. Art. 137 Abs. 1 GG ermächtigt den Landesgesetzgeber unmittelbar zum Erlass wahlrechtsbeschränkender Bestimmungen. Einer vorherigen Umsetzung durch den Landesver-fassungsgesetzgeber bedarf es nicht (im Anschluss an die st. Rspr., vgl. grundlegend BVerfG, Beschluss vom 27. Oktober 1964 - 2 BVR 319/61 - BVerfGE 18, 172 ff.).

3. Der in § 24 Abs. 4 Satz 1 ThürKO geregelte Ausschluss der gleichzeitigen Wahrnehmung von Amt und Mandat - Inkompatibilitätsregelung – ist verfassungsrechtlich unbedenklich. Dies gilt auch, soweit die Regelung einen "faktischen" Ausschluss von der Wählbarkeit - Ineligibilitätsregelung - darstellt. Sie ist von der Ermächtigung des Art. 137 Abs. 1 GG gedeckt, und darüber hinaus sachlich gerechtfertigt, da ansonsten dem gesetzgeberischen Ziel derErmächtigung, Interessenskonflikte zu vermeiden, anders wirksam nicht begegnet werden kann.
GG Art 137 Abs 1
ThürVerf Art 2
ThürVerf Art 95
ThürKWG § 30 Abs 6
ThürKO §§ 23 Abs 4 S 1 Nr 1, 28 Abs 3, 28 Abs 4, 29, 38, 47, 48 Abs 1, 48 Abs 3
ThürNGG § 16
ThürKWBG § 1 Abs 2 Nr 4
ThürKWBG § 7 Abs 3 S 1
ThürBG § 5 Abs 2

Aktenzeichen: 2KO497/02 Paragraphen: GGArt.137 ThürVerfArt.2 ThürVerfArt.95 ThürKWG§30 ThürKO§23 ThürKO§28 ThürKO§29 ThürKO§38 ThürKO§47 ThürKO§48 Datum: 2003-03-31
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PDF-DokumentSteuerrecht Staatsrecht Sonstige Rechtsgebiete - Gewerbsteuer Sonstiges Kommunalrecht Vertragsrecht

26.3.2003 9 C 4.02
Gewerbesteuer; Aussetzungszinsen; Stundungszinsen; Leistungsbescheid; öffentlich-rechtlicher Vertrag; Nichtigkeit; Rechtsmissbrauch; Treu und Glauben; öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch.

1. § 817 Satz 2 BGB findet in öffentlich-rechtlichen Rückabwicklungsverhältnissen keine entsprechende Anwendung.

2. Ist ein öffentlich-rechtlicher Vertrag nichtig, weil die darin vereinbarte Leistung des Bürgers gegen ein gesetzliches Verbot verstößt, handelt der Bürger, wenn er sich gegenüber dem Zahlungsanspruch der Behörde hierauf beruft, nicht allein deshalb rechtsmissbräuchlich, weil der Vertrag auf seinen Wunsch abgeschlossen wurde und die Behörde ihre Leistung bereits erbracht hat (im Anschluss an BVerwG, Urteil vom 16. Mai 2000 - BVerwG 4 C 4.99 - BVerwGE 111, 162).
AO § 233 Satz 2 BGB § 134, § 817 Satz 2 VwGO § 137 Abs. 1 Nr. 2 VwVfG Bad.-Württ. § 59 Abs. 1, § 62 Satz 2

Aktenzeichen: 9C4.02 Paragraphen: BGB§134 BGB§817 AO§233 VwGO§137 VwVfGBad.-Württ.§59 Datum: 2003-03-26
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht

Sächsisches OVG
25.02.2003 4 D 699/99
Öffentliche Einrichtung; Anschluss- und Benutzungszwang; Fernwärmeversorgung

1. Anschluss- und Benutzungszwang darf gemäß § 14 Abs. 1 SächsGemO nur für eine öffentliche Einrichtung der Gemeinde im Sinne von § 2 Abs. 1, § 10 Abs. 2 SächsGemO angeordnet werden.

2. Ein Unternehmen in privater Hand kann eine öffentliche Einrichtung im Sinne von § 2 Abs. 1, § 10 Abs. 2 SächsGemO nur betreiben, wenn der Gemeinde maßgebliche Einwirkungsmöglichkeiten auf den Betrieb der Einrichtung zustehen.

3. Die Anordnung des Anschluss- und Benutzungszwangs für die Fernwärmeversorgung ist nur dann mit Art. 2 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1 GG vereinbar, wenn die Gemeinde Vorsorge gegen einen Ausfall der Versorgung getroffen hat.
SächsGemO §§ 2 Abs. 1, §10, §14

Aktenzeichen: 4D699/99 Paragraphen: SächsGemO§2 SächsGemO§10 SächsGemO§14 Datum: 2003-02-25
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PDF-DokumentStaatsrecht Gesundheit- und Fürsorge Beruf- und Ausbildung - Kommunalrecht Jugendhilfe Kindergärten

OVG Rheinland-Pfalz
11.02.2003 7 A 11375/02
örtlicher Kindergarten, Bedarfsplan, Gemeinde, Selbstverwaltungsrecht, Träger der Jugendhilfe, Abwägung, Planungsprinzipien, Ein-Gruppen-Kindergarten, Feststellungsklage, Rechtsverhältnis

1. Gemeinden können die Verletzung ihrer Rechte auf Selbstverwaltung (Art. 28 Abs. 2 GG, Art. 49 LV Rheinland-Pfalz) gerichtlich geltend machen, wenn die Kindergartenplanung des Trägers der Jugendhilfe unter Verkennung der die Gemeinde schützenden Planungsbelange die Aufnahme der von der Gemeinde angestrebten Trägerschaft eines Kindergartens in den Bedarfsplan ablehnt.

2. Die Rechtsverletzung kann im Wege der Feststellungsklage nach § 43 Abs. 1 VwGO geltend gemacht werden; zur Darlegung eines konkreten Rechtsverhältnisses reicht insoweit nicht das Standortinteresse als solches aus; vielmehr ist erforderlich, dass die Gemeinde unter Bereitstellung ausreichender Haushaltsmittel ernstlich die Trägerschaft für einen örtlichen Kindergarten anstrebt, für den sich kein vorrangiger freier Träger findet.

3. Zu den legitimen planerischen Vorstellungen des Trägers der Jugendhilfe im Einzelfall und zur Bedeutung des § 9 Abs. 2 Satz 2 KiTaG in der Abwägung.
SGB VIII §§ 80, 69 Abs. 5 KiTaG §§ 9 Abs. 1, 9 Abs. 2 Satz 2, 10 Abs. 2 Satz 2, 12 Abs. 2

Aktenzeichen: 7A11375/02 Paragraphen: SGBVIII§80 SGBVIII§69 KiTaG§9 KiTaG§10 KiTaG§12 Datum: 2003-02-11
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PDF-DokumentSonstige Rechtsgebiete Staatsrecht - Entschädigungsrecht Kommunalrecht Sonstiges

Hessischer VGH
24. Januar 2003 10 TP 2906/02
Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, Entschädigung, NS-Zwangsarbeiter

1. Dem Beschluss einer Stadtverordnetenversammlung, auf Grund einer historischen Verantwortung eine Entschädigung an noch ausfindig zu machende Personen zahlen zu wollen, die während der NS-Zeit zu Zwangsarbeiten auf dem Stadtgebiet herangezogen wurden, kommt nicht die Qualität einer Anspruchsgrundlage für den konkreten Zahlungsanspruch eines einzelnen Betroffenen zu.

2. Mangels gesetzlicher Vorgaben steht es der Stadt grundsätzlich frei, über die Modalitäten der Auszahlung selbst zu entscheiden.

3. Unter dem Aspekt der Gleichbehandlung können sich Ansprüche hinsichtlich der Art der Auszahlung erst dann ergeben, wenn sich diesbezüglich eine ständige Verwaltungspraxis herausgebildet hat.
GG Art. 3 HGO § 66 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 1 Nr. 2

Aktenzeichen: 10TP2906/02 Paragraphen: GGArt.3 HGO§66 Datum: 2003-01-24
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Sonstiges

OLG Koblenz
14.1.2003 3 U 1685/01
1. Für einem Vertrag mit einer Gemeinde oder einem Landkreis ist nach § 49 Abs. 1 GO bzw. § 43 Abs. 1 LKO die Schriftform vorgeschrieben.

2. Die Nichteinhaltung dieser Formvorschrift des Gemeinderechts verstößt es jedoch nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes gegen Treu und Glauben, wenn die Gebietskörperschaft sich bei Verstoß gegen solche Formvorschriften auf die Unwirksamkeit des Rechtsgeschäfts beruft, obwohl der mit der Formvorschrift bezweckte Schutz deshalb bedeutungslos geworden ist, weil das nach den öffentlichrechtlichen Vorschriften für die Willensbildung zuständige Organ der Körperschaft den Abschluss des Verpflichtungsgeschäfts gebilligt hat. (Leitsatz der Redaktion)
GO § 49 LKO § 43

Aktenzeichen: 3U1685/01 Paragraphen: GO§49 LKO§43 Datum: 2003-01-14
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Sonstiges Gesetzgebung

19.12.2002 2 C 32.01
Nutzungsentgelt für Inanspruchnahme von Einrichtung, Personal und Material des Dienstherrn; unzulässige Rückwirkung einer Verordnung; Wegfall des Vertrauensschutzes der Betroffenen.

Bei der Änderung einer Verordnung entfällt der Vertrauensschutz des Betroffenen auf den Fortbestand des bisherigen Rechts erst mit der Beschlussfassung durch den Verordnungsgeber (wie Urteil vom 22. März 2001 – BVerwG 2 CN 1.00 – Buchholz 237.6 § 75 c NdsLBG Nr. 1). Dies gilt auch dann, wenn der Verordnungsgeber die Änderung der Verordnung zuvor angekündigt hat.
HNtV (NW) § 17

Aktenzeichen: 2C32.01 Paragraphen: HNtVNRW§17 Datum: 2002-12-19
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Gemeinderat/Stadtrat

VGH Baden-Württemberg
16.12.2002 1 S 2189/02
Gemeinde, Bürgermeister, Gemeinderat, Organ, Kommunalverfassungsstreitverfahren, Kostenfestsetzungsbeschluss, Anspruch, Kostenerstattungsanspruch, Geltendmachung, Zwangsvollstreckung, Rechtsaufsichtsbehörde

Für die Geltendmachung von Kostenerstattungsansprüchen des Bürgermeisters gegen ein Mitglied des Gemeinderats aus einem vorangegangenen Kommunalverfassungsstreitverfahren ist eine Zuständigkeit der Rechtsaufsichtsbehörde nach § 126 Abs. 1 Satz 1 GemO nicht gegeben.
GemO § 1 Abs. 4 GemO § 23 GemO § 126 Abs. 1 Satz 1 VwGO § 169 Abs. 1

Aktenzeichen: 1S2189/02 Paragraphen: GemO§1 GemO§23 GemO§126 VwGO§169 Datum: 2002-12-16
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PDF-DokumentStaatsrecht Dienstrecht - Kommunalrecht Disziplinarrecht

OVG Rheinland-Pfalz
13. Dezember 2002 2 A 11104/02
1. Auch für den Zeitraum vor In-Kraft-Treten des § 78 a LBG bestand bereits nach § 78 Satz 1 LBG eine grundsätzliche Verpflichtung für kommunale Wahlbeamte, Vergütungen aus Tätigkeiten für kommunale Unternehmen an ihren Dienstherrn abzuführen (im Anschluss an BVerwGE 106, 324).

2. Der Ablieferungsanspruch verjährt in vier Jahren (§ 105 LBG). Darüber hinaus sind der Geltendmachung des Anspruchs für die Vergangenheit aus allgemeinen rechtsstaatlichen Grundsätzen – Vertrauensschutz und Berechenbarkeit hoheitlichen Handelns – unter besonderen Umständen zusätzliche Grenzen gesetzt.

Solche Umstände liegen hier in der langjährigen Unklarheit über die rechtliche Einordnung der Tätigkeit von Wahlbeamten in kommunalen Wirtschaftsunternehmen sowie der in einer Vielzahl von Kommunen seit jeher geübten, aufsichtlich unbeanstandeten Praxis, die Annahme der Vergütungen nicht in Frage zu stellen.

Aktenzeichen: 2A11104/02 Paragraphen: Datum: 2002-12-13
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Kommunalaufsicht

BGH
12.12.2002 III ZR 201/01
Die kommunale Rechtsaufsicht kann Amtspflichten der Aufsichtsbehörde auch gegenüber der zu beaufsichtigenden Gemeinde als einem geschützten Dritten begründen. Schutzpflichten der Aufsicht gegenüber der Gemeinde können auch bei begünstigenden Maßnahmen bestehen, also solchen, die von der Gemeinde selbst angestrebt werden, etwa bei der Genehmigung eines von der Gemeinde abgeschlossenen Rechtsgeschäfts. Verletzungen dieser Pflichten können Amts- oder Staatshaftungsansprüche der Gemeinde gegen die Aufsichtsbehörde auslösen.
BGB § 839 Cb, Fe DDR-StHG § 1

Aktenzeichen: IIIZR201/01 Paragraphen: BGB§839 DDR-StHG§1 Datum: 2002-12-12
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PDF-DokumentAbfallrecht Staatsrecht - Abwasser Entsorgung Sonstiges Kommunalrecht

OVG NRW
12.12.2002 20 B 1805/02
Ein Abwasserverband ist an der Übernahme der Abwasseranlagen einer ihm als Mitglied angehörenden Gemeinde nicht deswegen gehindert, weil die Gemeinde die Abwasserbeseitigung selbst wahrnehmen will.
Eifel-RurVG § 7 LWG NRW § 54

Aktenzeichen: 20B1805/02 Paragraphen: Eifel-RurVG§7 LWGNRW§54 Datum: 2002-12-12
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PDF-DokumentStaatsrecht - Parteien Kommunalrecht Sonstiges

LAG Hamm
12.12.2002 1 (11) Sa 1813/01
Fraktionen im Rat einer Stadt sind nicht rechtsfähige Idealvereine. Für Verbindlichkeiten der Fraktion haften nicht deren Mitglieder persönlich. Auch eine Handelndenhaftung nach § 54 S. 2 BGB scheidet aus.
GO NW § 56 BGB § 54 PartG § 37

Aktenzeichen: 1(11)Sa1813/01 Paragraphen: GONRW§56 BGB§54 PartG§37 Datum: 2002-12-12
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PDF-DokumentProzeßrecht Staatsrecht - Rechtsmittelrecht Kommunalrecht Wahlrecht

Bayerischer VGH
9.12.2002 4 C 02.2905
Beschwerde; Beiladungsantrag; Oberbürgermeisterwahl; Ungültigerklärung; Gegenkandidat
VwGO § 65 Abs. 1 und 2, § 146 Abs. 1

Aktenzeichen: 4C02.2905 Paragraphen: VwGO§65 VwGO§146 Datum: 2002-12-09
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Wahlrecht

BVerwG - OVG Frankfurt/Oder - VG Potsdam
27.11.2002 8 C 2.02
Kommunalwahl; Gültigkeit der Wahl; Nichtzulassung eines Wahlvorschlages; Unterstützungsunterschriften; Beglaubigung durch den ehrenamtlichen Bürgermeister; Ausschließung der Beglaubigungsperson; Vorteil für eigene Liste.

Die Entgegennahme und Beglaubigung sog. Unterstützungsunterschriften für einen Wahlvorschlag durch den ehrenamtlichen Bürgermeister gem. § 28 Abs. 6 Satz 2 BbgKWahlG unterliegt nicht dem Mitwirkungs- und Beteiligungsverbot nach § 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Satz 2 VwVfGBbg.
VwVfG § 20
BbgKWahlG

Aktenzeichen: 8C2.02 Paragraphen: VwVfG§20 BbgKWahlG Datum: 2002-11-27
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PDF-DokumentProzeßrecht Staatsrecht - Sonstiges Kommunalrecht

Hessischer VGH
22. Oktober 2002 8 UZ 179/01
grundsätzliche Bedeutung, Klärungsbedürftigkeit, Akteneinsichtsrecht, Akteneinsichtsausschuss, Gemeindevertretung, Fraktion

1. Allein der Umstand, dass das angerufene Berufungsgericht über eine Rechtsfrage noch nicht entschieden hat, reicht für eine Klärungsbedürftigkeit nicht aus, wenn sich die Frage ohne Weiteres unmittelbar aus dem Gesetz im Sinne der angefochtenen verwaltungsgerichtlichen Entscheidung beantworten lässt und dagegen keine gewichtigen, eine nähere Auseinandersetzung in einem Berufungsverfahren erfordernde Einwände vorgebracht werden.

2. Das Recht zur Akteneinsicht steht weder einzelnen Gemeindevertretern noch einzelnen Fraktionen, sondern nur der Gemeindevertretung selbst zu.

3. Die dem Minderheitenschutz dienende Ausnahmevorschrift des § 50 Abs. 2 Satz 2, 2. Halbsatz HGO gewährt einem Viertel der Gemeindevertretung oder einer Fraktion lediglich das Recht, die Einrichtung eines Akteneinsichtsausschusses zu verlangen, nicht aber die Befugnis, die Art und Weise seiner Einsetzung zu bestimmen; die Gemeindevertretung selbst hat zu entscheiden, ob ein neuer Akteneinsichtsausschuss gebildet oder ein bestehender Ausschuss mit dieser Aufgabe zusätzlich beauftragt wird.
HGO § 50 Abs. 2 VwGO § 124 Abs. 2 Nr. 3

Aktenzeichen: 8UZ179/01 Paragraphen: HGO§50 VwGO§124 Datum: 2002-10-22
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Gemeinderat/Stadtrat

OVG NRW
8.10.2002 15 A 4734/01
1. Unter Berufung auf die innerorganisatorische Anspruchsnorm des § 56 Abs. 3 Satz 1 GO NRW kann eine Ratsfraktion im kommunalrechtlichen Organstreit sowohl geltend machen, die ihr gewährten Zuwendungen seien zu niedrig, als auch, andere konkurrierende Fraktionen seien durch die getroffene Verteilungsregelung gleichheitswidrig begünstigt worden.

2. Über die Höhe und die Form von Fraktionszuwendungen nach § 56 Abs. 3 Satz 1 GO NRW entscheidet der Rat nach pflichtgemäßem Ermessen; ein Anspruch auf Vollkostenerstattung besteht nicht.

3. Die Gewährung von Zuwendungen nach § 56 Abs. 3 Satz 1 GO NRW ist nicht an den Maßstäben des formalisierten Gleichheitssatzes zu messen.

4. Der Grundsatz der Chancengleichheit verbietet nicht, die Höhe der Zuwendungen an Fraktionen und Gruppen in Abhängigkeit von deren Mitgliederzahl zu staffeln.

5. Die Entscheidung des Rates nach § 56 Abs. 3 Satz 1 GO NRW unterliegt der gerichtlichen Überprüfung grundsätzlich nur in materiell-rechtlicher Hinsicht; unerheblich ist, auf welchem verfahrensmäßigen Weg der Rat den angenommenen Bedarf der Fraktionen ermittelt hat.
GG Art. 3 Abs. 1 VwVfG NRW § 40 VwGO §§ 42 Abs. 2, 43 GO NRW §§ 56 Abs. 3 Satz 1 und 3, 58 Abs. 1 Satz 7 GemHVO NRW § 2 Abs. 2 Nr. 5

Aktenzeichen: 15A4734/01 Paragraphen: GGArt.3 VwVfGNRW§40 VwGO§42 VwGO§43 GONRW§56 GemHVONRW§2 Datum: 2002-10-08
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Gemeinderat/Stadtrat

OVG NRW
27.9.2002 15 B 855/02
1. Soll ein Mitglied eines Ratsausschusses durch eine andere Person ersetzt werden, so ist dies - neben dem Rücktritt des Mitglieds und einer Nachfolgerwahl nach § 50 Abs. 3 Satz 5 GO NRW - entsprechend § 50 Abs. 3 Satz 1 GO NRW durch einstimmigen Beschluss der Ratsmitglieder über die Annahme eines einheitlichen Wahlvorschlages, auf den sich die Ratsmitglieder geeinigt haben, möglich.

2. Für das Merkmal der Einigung der Ratsmitglieder auf einen Wahlvorschlag in § 50 Abs. 3 Satz 1 GO NRW reicht es nicht aus, dass nur eine nicht die Mehrheit des Rates umfassende Fraktion einen Wahlvorschlag unterbreitet, auch wenn dieser einstimmig angenommen wird.
GO NRW § 50 Abs. 3

Aktenzeichen: 15B855/02 Paragraphen: GONRW§50 Datum: 2002-09-27
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Sonstiges

OVG Lüneburg
3.9.2002 10 LB 3714/01
Große selbständige Stadt wendet sich gegen die Höhe der Kreisumlage für das Haushaltsjahr 1999

Kreisumlage; Kreisumlagehebesatz; Mindestausstattung, finanziell

Trotz äußerst angespannter Haushaltssituationen sowohl bei einer großen selbständigen Stadt als auch bei einem Landkreis ist es nicht ermessensfehlerhaft, wenn der Landkreis für den Fall ihm zufließender Mehreinnahmen bei den Schlüsselzuweisungen den Kreisumlagehebesatz nicht soweit senkt, dass die Mehreinnahmen anteilig auch der Stadt zufließen.
GG 28 II 2 NFAG 15 I

Aktenzeichen: 10LB3714/01 Paragraphen: GGArt.28 NFAG§15 Datum: 2002-09-03
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Gemeinderat/Stadtrat

OVG NRW
18.6.2002 15 A 1958/01
Die Gewährung von Zuwendungen aus Haushaltsmitteln der Gemeinden für die Aufwendungen der Geschäftsführung an Gruppen des Rates ohne Fraktionsstatus ist zulässig.
GO NRW §§ 45, 46, 48 Abs. 1, 50 Abs. 3 und 5, 56, 58 Abs. 1 und 5, 117, 119
GG Art. 21 und 28 Abs. 2 Verf NRW Art. 78 VwGO § 114 Satz 2

Aktenzeichen: 15A1958/01 Paragraphen: GONRW§45 GONRW§46 GONRW§48 GONRW§50 GONRW§56 GONRW§58 GONRW§117 GONRW§119 GGArt.21 GGArt.28 VerfNRWArt.78 VwGO§114 Datum: 2002-06-18
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Gemeinderat/Stadtrat

OVG NRW
18.6.2002 15 A 83/02
§ 13 Abs. 1 Satz 1 lit. c KWahlG NRW begründet eine Unvereinbarkeit von Amt und Ratsmandat nur für Angestelle und Beamte solcher Behörden, die Aufgaben der allgemeinen Kommunalaufsicht oder - bezogen auf Pflichtaufgaben zur Erfüllung nach Weisung - der Sonderaufsicht über die Gemeinden wahrnehmen.
KWahlG NRW §§ 12, 13 GWG NRW 1948 § 16 GWG NRW 1954 § 16
GG Art. 7, 31, 85 Abs. 1, 137 Abs. 1 Verf NRW Art. 78 GO NRW §§ 3, 31, 116, 117, 129 GO NRW 1952 §§ 2, 3, 106
EStG § 39 Abs. 6 AG BAföG NRW § 1 Abs. 1 und § 3 Abs. 1 SchVG NRW §§ 2, 5 Abs. 5, 9 Abs. 2, 10, 14, 26 Abs. 1 UBG NRW §§ 3, 7 Abs. 1, 9 VwGO § 42 Abs. 1

Aktenzeichen: 15A83/02 Paragraphen: KWahlGNRW§12 KWahlGNRW§13 GWGNRW§16 GGArt.7 GGArt.31 GGArt.85 GGArt.137 VerfNRWArt.78 GONRW§3 GONRW§31 GONRW§116 GONRW§117 Datum: 2002-06-18
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PDF-DokumentGebühren- und Abgabenrecht Erschließungsrecht Staatsrecht - Satzung Kommunalrecht

OVG Lüneburg
6.6.2002 9 LB 144/02
Anschluss- und Benutzungszwang; Befreiung

Eine den Anschluss- und Benutzungszwang regelnde Abwasserbeseitigungssatzung ist unwirksam, wenn die nach § 8 Nr. 2 NGO erforderliche Satzungsregelung für eine ausnahmsweise Befreiung von diesem Zwang in atypischen Einzelfällen fehlt.
NGO 8 Nr 2

Aktenzeichen: 9LB144/02 Paragraphen: NGO§8 Datum: 2002-06-06
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PDF-DokumentProzeßrecht Staatsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Verjährung Kommunalrecht Sozialhilferecht

OVG NRW
14.5.2002 15 A 631/00
Die Verwirkung eines Anspruchs der Gemeinden auf Gewährung einer Landeserstattung nach § 4 Abs. 1 und 2 FlüAG 1994 kommt nur in besonders gelagerten Ausnahmefällen in Betracht. Das bloße Unterlassen einer termingerechten Meldung des Bestandes ausländischer Flüchtlinge durch die Gemeinde reicht hierzu nicht aus.
FlüAG 1994 § 4 Abs. 3 VwVfG NRW § 31 Abs. 7 BGB § 242

Aktenzeichen: 15A631/00 Paragraphen: FlüAG§4 VwVfGNRW§31 BGB§242 Datum: 2002-05-14
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht Sonstiges

OVG NRW
14.5.2002 15 A 5461/98
§ 9 Abs. 3 LAufG 1994 begründet keine gesetzliche Frist, binnen der die Erstattung der mit der Unterhaltung der Übergangsheime verbundenen Aufwendungen von den Gemeinden bei den zuständigen Bezirksregierungen zu beantragen ist (Anschluss an Senatsurteil vom 26.2.2002 - 15 A 527/00 -).
LAufG 1994 §§ 9 Abs. 2 und 3, 4 Abs. 3 VwGO §§ 75, 78 Abs. 1 VwGO NRW § 5 Abs. 2 AG BGB § 291

Aktenzeichen: 15A5461/98 Paragraphen: VwGO§75 VwGO§78 VwGONRW§5 BGB§291 LAufG§9 LAufG§4 Datum: 2002-05-14
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PDF-DokumentFörderung- und Unterstützung Prozeßrecht Staatsrecht - Subventionen Verwaltungsakt Kommunalrecht

Sächsisches OVG
19.4.2002 3 B 693/00
Subvention; Umzugsprämie; Stadtratsbeschluss; Verwaltungsakt
Ein originärer Leistungsanspruch kann durch Art. 3 Abs. 1 GG, der ein derivatives Teilhaberecht vermitteln kann und in dieser Funktion auf eine vergleichende Betrachtung verschiedener von einem bestimmten Sachverhalt umfasster Tatbestände abhebt, nicht begründet werden. SächsOVG, Beschl, v. 19.4.2002 - 3 B 693/00 - I. VG Leipzig
GG Art. 3 Abs. 1 SächsGO § 52 Abs. 1 SächsGO § 75 Satz 2

Aktenzeichen: 3B693/00 Paragraphen: GGArt.3 SächsGO§52 SächsGO§75 Datum: 2002-04-19
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PDF-DokumentStaatsrecht - Kommunalrecht

OVG NRW
5.2.2002 15 A 2604/99
1. Den zur Wahl eines Beigeordneten berufenen Ratsmitgliedern steht das organschaftliche Recht zu, sich über den Kreis aller Bewerber um das Amt im Vorfeld der Wahl zu informieren. Dieses Recht schließt die Geheimhaltung von Bewerbern gegenüber dem Rat aus. Dies gilt auch dann, wenn zur Vorbereitung der Auswahl ein privates Personalberatungsunternehmen hinzugezogen bzw. eine Findungskommission des Rates gebildet wird.

2. Eine unter Verletzung dieses Informationsanspruches der Ratsmitglieder erfolgte Wahl eines Beigeordneten ist rechtswidrig.
VwGO §§ 42 Abs. 2, 43 Abs. 1 GO NRW §§ 41, 42, 43, 50, 71

Aktenzeichen: 15A2604/99 Paragraphen: VwGO§42 VwGO§43 GONRW§41 GONRW§42 GONRW§43 GONRW§50 GONRW§71 Datum: 2002-02-05
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