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PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Luftverkehrsrecht

OVG Lüneburg - VG Braunschweig
13.1.2015
7 ME 91/14

Luftverkehrsrecht; Freistellung von Einschränkungen der Lizenzrechte älterer Piloten im gewerblichen Luftverkehr - Beschwerde im Verfahren des vorl. Rechtsschutzes

Art. 14 Abs. 4 Satz 1 der VO (EG) Nr. 216/2008 ist nicht als eine Übergangsbestimmung zu handhaben, die nur darauf zugeschnitten wäre, den einmaligen Übergang von dem bisherigen Rechtszustand zu der Einschränkung der Rechte von Lizenzinhabern gemäß FCL.065 Buchst. a) der VO (EU) Nr. 1178/2011 zu erleichtern.

EGV 216/2008 Art 14 Abs 4 S 1
EUV 1178/2011

Aktenzeichen: 7ME91/14 Paragraphen: Datum: 2015-01-13
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18679

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Eisenbahnrecht Immissionsschutz Planfeststellung

BVerwG
19.12.2014
7 VR 5.14

Ausbau einer Eisenbahnstrecke; Erschütterungsschutz; einstweiliger Rechtsschutz Planfeststellung; Ausbau einer Eisenbahnstrecke; Planergänzung; ergänzendes Verfahren; Erschütterungsschutz; Unterschottermatten; Güterzugverkehr.

Auch Maßnahmen des aktiven Erschütterungsschutzes können im Wege der Planergänzung angeordnet werden.

VwGO § 80 Abs. 5
UmwRG § 4a Abs. 3 und Abs. 4
AEG § 18e Abs. 1, Abs. 2 Satz 1
VwVfG § 74 Abs. 2 Satz 2 und 3

Aktenzeichen: 7VR5.14 Paragraphen: Datum: 2014-12-19
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18661

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Luftverkehrsrecht

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg
18.12.2014
4 C 35.13

Festlegung eines Flugverfahrens ("Müggelsee-Route")

Flugverfahren; Flugroute; Umweltrechtsbehelf; Verbandsklage; naturschutzrechtliche ~; tauglicher Gegenstand einer ~; Umweltverträglichkeitsprüfung; ~ eines Flugverfahrens; FFH-Verträglichkeitsprüfung; ~ eines Flugverfahrens; Abweichungsentscheidung; FFH-Vorprüfung; Feststellungsklage; ~ eines Umweltvereins; Beteiligungsrecht; artenschutzrechtliche Ausnahme; ruhige Gebiete; Lärmaktionsplan; Aarhus-Übereinkommen; Planfeststellungsbeschluss; Auslegung eines ~; Verhältnis des ~ zu Flugverfahren; Drittschutz; Abwägungsgebot; Abwägungsvorgang; Abwägungsergebnis; Zumutbarkeitsgrenze; NIROSBerechnung; Prognosehorizont; Beobachtungspflicht; Naherholung; Vertrauensschutz; Planungssystem; Bauleitplan; Raumordnung.

1. Schließt ein Planfeststellungsbeschluss die Festsetzung eines bestimmten Flugverfahrens ausdrücklich oder konkludent ausschließlich im öffentlichen Interesse aus, werden Rechte von Grundstückseigentümern auch dann nicht verletzt, wenn ein Flugverfahren unter Verstoß gegen diese Regelung festgesetzt wird.

2. Angesichts der bei der Festlegung von Flugverfahren im Vordergrund stehenden Bewirtschaftung des jeweils konkret anfallenden Lärms und flexibler Änderungsmöglichkeiten ist die Wahl eines überschaubaren Prognosehorizontes für die vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung geforderte Abwägungsentscheidung nicht zu beanstanden. Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung muss aber die Auswirkungen seiner Festlegung beobachten und bei entsprechendem Anlass seine Abwägungsentscheidung überprüfen und gegebenenfalls korrigieren.

Aarhus-Übereinkommen Art. 9 Abs. 3
BImSchG § 47a Satz 1 BNatSchG § 34 Abs. 1 Satz 1, § 44 Abs. 1, § 63 Abs. 2 Nr. 5, § 64 Abs. 1
FFH-RL Art. 6 Abs. 3
FluglärmG § 2 Abs. 2
GG Art. 103 Abs. 1 LuftVG § 29b Abs. 2, § 32 Abs. 4 Nr. 8, Abs. 4c
LuftVO § 27a Abs. 2 Satz 1
Umgebungslärm-RL Art. 8 Abs. 1
UmwRG § 1 Abs. 1, § 2 Abs. 1, § 3
UVPG § 2 Abs. 3, § 3b Abs. 1 Satz 1, § 3e Abs. 1 Nr. 2
UVP-RL Art. 4 Abs. 1
VwGO § 42 Abs. 2, § 43 Abs. 1, §§ 108, 119 Abs. 1, § 137 Abs. 2

Aktenzeichen: 4C35.13 Paragraphen: Datum: 2014-12-18
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18892

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Luftverkehrsrecht

BVerwG - OVG NRW
18.12.2014
4 C 36.13

Änderung eines Flughafens; Nachbarklage; Klagebefugnis; drittschützende Norm; UVP-Vorprüfung, fehlerhaft; gerichtliche Überprüfung, eingeschränkt; Umweltrechtsbehelfsgesetz; Klage auf Nutzungsuntersagung; Klagebefugnis; Anspruch auf Einschreiten; Ermessensreduzierung.

1. Die Unterbleibensentscheidung nach § 8 Abs. 3 Satz 1 LuftVG ist ein für einen Dritten anfechtbarer Verwaltungsakt und fällt gemäß § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a UmwRG i.V.m. § 2 Abs. 3 Nr. 1 UVPG in den Anwendungsbereich des Umweltrechtsbehelfsgesetzes.

2. Auch in der Fassung durch das Gesetz zur Beschleunigung von Planungsverfahren für Infrastrukturvorhaben vom 9. Dezember 2006 (BGBl. I S. 2833) erfasst § 8 Abs. 3 Satz 2 Nr. 3 LuftVG Drittbelange, die in mehr als unerheblicher, mithin abwägungsrelevanter Weise berührt werden.

3. Ist die Klage eines Nachbarn gegen eine Unterbleibensentscheidung für die Änderung eines Flughafens wegen einer fehlerhaften UVP-Vorprüfung erfolgreich, so kann er regelmäßig auch eine Untersagung der formell illegalen Nutzung bis zu deren luftverkehrsrechtlicher Zulassung beanspruchen.

LuftVG § 8 Abs. 2 und 3, § 10 Abs. 1 Satz 3, § 29 Abs. 1
UmwRG § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a, § 4 Abs. 3 und 1
UVPG § 3a Satz 4, § 2 Abs. 3 Nr. 1, § 3c Satz 1 und 3, § 3e Abs. 1 Nr. 2
VwGO § 42 Abs. 2, § 113 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 5, § 137 Abs. 2

Aktenzeichen: 4C36.13 Paragraphen: Datum: 2014-12-18
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18925

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Straßenrecht Sondernutzungsrecht

BVerwG - OVG Lüneburg - VG Lüneburg
11.12.2014
3 C 6.13

Sondernutzung; Sondernutzungserlaubnis; Sondernutzungsgebühr; straßenverkehrsrechtliche Ausnahmegenehmigung; Zuständigkeitsverlagerung; sachliche Zuständigkeit für die Erhebung der Sondernutzungsgebühr; Bauzaun; Betonsockel; Hindernis; Verkehrshindernis; Verkehrshindernisse; verkehrswidriger Zustand; Behinderung der Sicherheit und Leichtigkeit des Straßenverkehrs; Verbot, Gegenstände auf Straßen zu bringen oder dort liegen zu lassen; Straßenverkehrsbehörde; Straßenbehörde; öffentliche Verkehrsfläche; Verkehrsteilnehmer; Nichtverkehrsteilnehmer.

Das Verbot des § 32 Abs. 1 Satz 1 StVO, Gegenstände auf Straßen zu bringen oder dort liegen zu lassen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann, richtet sich auch an Nichtverkehrsteilnehmer.

StVO § 32 Abs. 1 und § 46 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8
FStrG § 8 Abs. 6
NStrG § 19

Aktenzeichen: 3C6.13 Paragraphen: StVO§32 StVG§46 FStrG§8 NStrG§19 Datum: 2014-12-11
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18887

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Straßenrecht Sondernutzungsrecht

BVerwG - OVG Lüneburg - VG Lüneburg
11.12.2014
3 C 7.13

Sondernutzung; Sondernutzungserlaubnis; Sondernutzungsgebühr; straßenverkehrsrechtliche Ausnahmegenehmigung; Zuständigkeitsverlagerung; sachliche Zuständigkeit für die Erhebung der Sondernutzungsgebühr; Bauzaun; Betonsockel; Hindernis; Verkehrshindernis; Verkehrshindernisse; verkehrswidriger Zustand; Behinderung der Sicherheit und Leichtigkeit des Straßenverkehrs; Verbot, Gegenstände auf Straßen zu bringen oder dort liegen zu lassen; Straßenverkehrsbehörde; Straßenbehörde; öffentliche Verkehrsfläche; Verkehrsteilnehmer; Nichtverkehrsteilnehmer.

Das Verbot des § 32 Abs. 1 Satz 1 StVO, Gegenstände auf Straßen zu bringen oder dort liegen zu lassen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann, richtet sich auch an Nichtverkehrsteilnehmer.

StVO § 32 Abs. 1 und § 46 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8
FStrG § 8 Abs. 6
NStrG § 19

Aktenzeichen: 3C7.13 Paragraphen: StVO§32 StVG§46 FStrG§8 NStrG§19 Datum: 2014-12-11
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18888

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Luftverkehrsrecht

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg
12.11.2014
4 C 34.13

Flugverfahren; Abflugverfahren; Flugrouten; Umweltverträglichkeitsprüfung; ruhiges Gebiet; Natura 2000-Gebiet; FFH-Verträglichkeitsprüfung; Projektbegriff; Abweichungsentscheidung; anerkannte Naturschutzvereinigung; Klagerecht; Klagebefugnis; Möglichkeitstheorie.

Anerkannte Umweltverbände sind nicht berechtigt, die fehlerhafte Behandlung von in Lärmaktionsplänen dargestellten ruhigen Gebieten durch eine Flugverfahrensfestlegung zu rügen.

Aarhus-Konvention Art. 9 Abs. 3
BImSchG § 47a Satz 1, § 47d Abs. 2 Satz 2
BNatSchG § 34, § 63 Abs. 2 Nr. 5, § 64 Abs. 1 Nr. 1
LuftVO § 27a Abs. 2 Satz 1
Umgebungslärm-RL Art. 3 Buchst. l, Art. 8 Abs. 1 Satz 1 Buchst. b Satz 2
UmwRG § 1 Abs. 1 Satz 1, § 2 Abs. 1 Nr. 1
UVPG § 3b Abs. 1 Satz 1
UVP-RL Art. 1 Abs. 2 Buchst. a, Art. 2 Abs. 1, Art. 3, 4
VwGO § 42 Abs. 2

Aktenzeichen: 4C34.13 Paragraphen: Datum: 2014-11-12
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18656

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Luftverkehrsrecht

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg
12.11.2014
4 C 37.13

Flugverfahren; Abflugverfahren; Flugrouten; Fluglärmkommission; Abwägung; rechtsstaatliches Abwägungsgebot; unzumutbarer Fluglärm; Alternativenprüfung.

§ 29b Abs. 2 LuftVG enthält für die vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung bei der Festlegung von Flugverfahren zu treffende Abwägungsentscheidung keine Direktiven, wenn sämtliche in Betracht kommenden Routen mit unzumutbarem Fluglärm verbunden sind (Abgrenzung zu Urteil vom 24. Juni 2004 - BVerwG 4 C 11.03 - BVerwGE 121, 152).

FluglärmG § 2 Abs. 2
LuftVG § 8 Abs. 1 Satz 3, § 29b Abs. 2, § 32b

Aktenzeichen: 4C37.13 Paragraphen: Datum: 2014-11-12
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18657

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Fernstraßen Straßenbaurecht Planfeststellung

BVerwG - OVG Schleswig
23.10.2014
9 B 29/14

Planrechtfertigung bei nachträglich planfestgestellten Lärmschutzanlagen

Lärmschutzanlagen an einer Bundesfernstraße stehen als deren Bestandteile (§ 1 Abs. 4 Nr. 1 FStrG) in einem untrennbaren planungsrechtlichen Zusammenhang mit dem Gesamtvorhaben, auch wenn sie erst nach Bestandskraft des ursprünglichen Planfeststellungsbeschlusses in einem der Lärmsanierung dienenden Planänderungsverfahren planfestgestellt und errichtet werden. Einer gesteigerten Planrechtfertigung bedarf es bei nachträglich planfestgestellten Lärmschutzanlagen nicht (im Anschluss an BVerwGE 91, 17).

FStrG § 1 Abs 4 Nr 1, § 17 S 1, § 17e Abs 6
BImSchG § 41
VwVfG § 75 Abs 1a

Aktenzeichen: 9B29/14 Paragraphen: Datum: 2014-10-23
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19128

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Eisenbahnrecht Planfeststellung

OVG Bremen
1.10.2014
1 D 22/12

Eisenbahnrechtliche Planfeststellung; Ertüchtigung eines Verkehrsknotens; passiver und aktiver Lärmschutz

1. Erhöht sich durch die Beseitigung eines Engpasses in einem Verkehrsknoten für die Anlieger einer stark belasteten Bahntrasse nochmals die Lärmbeeinträchtigung, können diese gegen den betreffenden Planfeststellungsbeschluss klagebefugt sein.

2. Es ist rechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Planfeststellungsbehörde der Ertüchtigung eines Eisenbahnknotens den Vorrang gegenüber dem Ausbau einer vorhandenen Strecke gibt, der deutlich aufwändiger und komplexer wäre.

3. Anspruch auf Lärmschutz nach der 16. BImSchV haben nur die Streckenanlieger in unmittelbarer Nachbarschaft des Vorhabens, d. h. im Bereich der Baustrecke.

4. Streckenanlieger außerhalb der Baustrecke, die bereits vor der Ertüchtigungsmaßnahme Schienenverkehrsimmissionen oberhalb der grundrechtlichen Zumutbarkeitsgrenze ausgesetzt waren und deren Belastung durch die Maßnahme nochmals zu nimmt, haben einen Anspruch darauf, dass ihre Lärmschutzbelange in die planerische Abwägung eingestellt werden. Sie können im Rahmen der planerischen Abwägung auf passiven Lärmschutz verwiesen werden.

BImSchV 16 § 2 Abs 1
AEG § 18 S 2
VwGO § 42 Abs 2
VwVfG § 74 Abs 2 S 2

Aktenzeichen: 1D22/14 Paragraphen: Datum: 2014-10-01
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19094

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